“Gott ist gerecht” und Gerechtigkeit in der Bibel

“Gott ist gerecht” und Gerechtigkeit in der Bibel

Welche Argumente gibt es für die Aussage: “Gott ist gerecht”?

Warum lässt der allmächtige Gott Leid zu, wenn er liebevoll und gerecht ist? Warum geht es guten Menschen schlecht und bösen gut? Diese Fragen haben die Menschheit seit jeher beschäftigt und sind zentrale Punkte der Theodizee. Wenn Gott allmächtig ist und Gott ist gerecht, warum existiert dann das Böse? Warum leiden gerechte Menschen, während böse Menschen scheinbar ungestraft bleiben?

Die Theodizee, also die Rechtfertigung Gottes angesichts des Bösen und des Leids, ist ein tiefgründiges Thema, das Gläubige und Theologen gleichermaßen beschäftigt. Diese Fragen fordern unser Verständnis von Gerechtigkeit in der Bibel und unser Vertrauen in Gottes Allmacht und Gerechtigkeit heraus. Um diese Fragen zu beantworten, müssen wir die Natur Gottes, den freien Willen, die Prüfungen des Glaubens und den großen Konflikt zwischen Gott und Satan betrachten.

In diesem Artikel werden wir untersuchen, wie die Bibel die Gerechtigkeit Gottes darstellt und wie verschiedene Geschichten und Lehren helfen können, die Fragen der Theodizee zu beantworten. Wir werden uns mit der Allmacht und Gerechtigkeit Gottes auseinandersetzen, die Rolle des freien Willens verstehen, den Sinn von Prüfungen und Leiden erkunden und schließlich einen Blick auf den großen Konflikt zwischen Gut und Böse werfen. Diese Überlegungen können uns helfen, ein tieferes Verständnis für Gottes Handeln und seine Gerechtigkeit zu entwickeln.

Die Natur Gottes: Allmacht und Gerechtigkeit

In der Theologie werden dem allmächtigen Gott traditionell zwei zentrale Eigenschaften zugeschrieben: Allmacht und Gerechtigkeit. Allmacht bedeutet, dass Gott unbeschränkte Macht hat und alles tun kann. Gerechtigkeit in der Bibel hingegen bedeutet, dass Gott stets moralisch richtig handelt und das Gute fördert. Diese Eigenschaften führen zu Paradoxien und Fragen. Wenn der allmächtige Gott gerecht ist, warum existiert dann das Böse? Diese Fragen führen uns direkt zur Theodizee, dem philosophisch-theologischen Versuch, die Gerechtigkeit Gottes angesichts des Leids und des Bösen in der Welt zu verteidigen.

Ein anschauliches Beispiel für die Allmacht Gottes findet sich in der Schöpfungsgeschichte der Bibel. In den ersten Kapiteln der Genesis erschafft der allmächtige Gott das Universum durch sein Wort. Er sagt: „Es werde Licht“, und es wird Licht. Diese Schöpfung aus dem Nichts zeigt die unbegrenzte Macht Gottes. Auf der anderen Seite sehen wir ein Beispiel für die Gerechtigkeit in der Bibel in der Geschichte von Noah und der Sintflut. Gott sieht die Bosheit der Menschen und entscheidet, die Erde durch eine Flut zu reinigen, rettet aber Noah und seine Familie aufgrund ihrer Rechtschaffenheit. Diese Geschichte zeigt, dass Gott gerecht ist und seine Gerechtigkeit durch seine Handlungen in der Welt sichtbar wird.

Doch wenn der allmächtige Gott gerecht ist, wie können wir dann das Vorhandensein von Leid und Bösem in der Welt erklären? Dieses Dilemma führt uns direkt zur Theodizee, die versucht, die Existenz von Leid mit dem Glauben an einen allmächtigen und gerechten Gott zu vereinbaren.

Das Problem des Leids  -Theodizee

Die Theodizee, ein Begriff, der von Gottfried Wilhelm Leibniz geprägt wurde, bezieht sich auf das Problem der Rechtfertigung des allmächtigen Gottes angesichts des Bösen in der Welt. Eine weit verbreitete Erklärung ist der freie Wille. Viele Theologen argumentieren, dass Gott den Menschen freien Willen gegeben hat und dass Leid oft das Ergebnis menschlicher Entscheidungen ist. Der allmächtige Gott greift nicht ein, um diesen freien Willen zu respektieren. Diese Ansicht besagt, dass eine Welt mit freiem Willen, in der Menschen echte Entscheidungen treffen können, letztlich wertvoller ist als eine Welt ohne Leid, aber auch ohne Freiheit.

Ein klassisches Beispiel für die Konsequenzen des freien Willens ist die Geschichte von Adam und Eva im Garten Eden. Der allmächtige Gott gibt ihnen die Freiheit, von allen Bäumen im Garten zu essen, verbietet jedoch den Baum der Erkenntnis von Gut und Böse. Adam und Eva entscheiden sich, Gottes Gebot zu übertreten, und bringen damit Sünde und Leid in die Welt. Diese Geschichte verdeutlicht, dass menschliche Freiheit zu moralischem Übel führen kann und damit erklärt, warum trotz der Allmacht und Gerechtigkeit Gottes Leid in der Welt existiert. Gott ist gerecht und lässt die Menschen die Konsequenzen ihrer Entscheidungen tragen.

Eine andere Erklärung sieht Leid als Prüfung oder Läuterung. In der Bibel gibt es viele Beispiele, in denen Leid als Prüfung des Glaubens oder als Mittel zur Läuterung dargestellt wird. Ein prominentes Beispiel für die Gerechtigkeit in der Bibel ist das Buch Hiob. Hiob, ein gerechter Mann, erlebt großes Leid, verliert seine Familie und seinen Besitz, bleibt aber in seinem Glauben an den allmächtigen Gott standhaft. Schließlich wird Hiob von Gott belohnt und erhält alles zurück, was er verloren hat, und noch mehr. Diese Geschichte zeigt, dass Leid einen höheren Zweck haben kann, der über unser unmittelbares Verständnis hinausgeht und die Gerechtigkeit Gottes letztlich sichtbar macht. Gott ist gerecht und belohnt die Standhaftigkeit der Gerechten.

Ein weiterer Ansatz betrachtet das Leid als Konsequenz kollektiver oder individueller Sünde. In der Bibel finden sich zahlreiche Geschichten, in denen Leid als direkte Folge von Sünde dargestellt wird. Ein Beispiel ist die Geschichte von Sodom und Gomorra. Diese Städte werden wegen ihrer Sünden von Gott zerstört, aber Lot und seine Familie werden gerettet, weil sie gerecht sind. Diese Erzählung unterstreicht die Idee, dass kollektives Unrecht kollektive Bestrafung nach sich ziehen kann und dass Gott gerecht ist.

Der christliche Apologet Ravi Zacharias fasst diese Problematik treffend zusammen: „Gott zwingt niemanden, ihm zu folgen. Der freie Wille ist ein Geschenk, aber mit Freiheit kommt Verantwortung und oft auch Leid.“ Gott ist gerecht, und seine Gerechtigkeit wird in den Konsequenzen menschlicher Entscheidungen sichtbar.

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Warum lässt Gott das Leid zu, wenn er liebevoll und allmächtig ist?
Kann man ihm vertrauen oder muss man Angst vor ihm haben? Wie vereinbart es sich mit Gottes Gerechtigkeit, dass es guten Menschen schlecht und bösen Menschen gut geht?
Was geschieht nach dem Tod? Gibt es ein ewiges Leben? Und wenn ja, wie kann ich es bekommen?

Der Große Kampf: Ursprung, Sinn und Wesen

Um das Problem des Leids besser zu verstehen, müssen wir den großen Konflikt zwischen dem allmächtigen Gott und Satan betrachten. Dieser Konflikt begann lange vor der Erschaffung der Welt. Die Bibel beschreibt, wie Luzifer, ein hohes Engelwesen, gegen Gott rebellierte. In Jesaja 14,12-14 heißt es: „Wie bist du vom Himmel gefallen, du Glanzstern, Sohn der Morgenröte! […] Du aber gedachtest in deinem Herzen: Ich will in den Himmel steigen und meinen Thron über die Sterne Gottes erhöhen.“

Luzifer, später als Satan bekannt, wollte sich über den allmächtigen Gott erheben. Diese Rebellion führte zu einem Krieg im Himmel, bei dem Satan und seine Anhänger aus dem Himmel geworfen wurden. Dieser Konflikt setzte sich auf der Erde fort, als Satan Adam und Eva verführte, gegen Gott zu sündigen. Diese Ursünde brachte Leid und Tod in die Welt.

Der Theologe C.S. Lewis erklärt: „Satan ist ein gefallener Engel, der sich entschied, gegen Gott zu rebellieren. Seine Rebellion zieht uns Menschen in einen kosmischen Konflikt hinein.“ Diese Perspektive hilft uns zu verstehen, dass das Böse und das Leid in der Welt Teil eines größeren Kampfes zwischen Gut und Böse sind. Gott ist gerecht und steht in diesem Kampf für das Gute.

Dieser große Konflikt ist nicht nur eine metaphysische Realität, sondern hat direkte Auswirkungen auf das Leben der Menschen. Der Apostel Paulus schreibt in Epheser 6,12: „Denn unser Kampf ist nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Mächte, gegen die Gewalten, gegen die Weltbeherrscher dieser Finsternis, gegen die geistlichen Mächte der Bosheit in den himmlischen Regionen.“ Diese Aussage macht deutlich, dass die täglichen Kämpfe und das Leid auf der Erde Ausdruck eines größeren, unsichtbaren Konflikts sind.

Die Frage nach dem Eingreifen Gottes

Die Frage, ob der allmächtige Gott nicht eingreifen kann oder will, um das Leid zu verhindern, ist zentral in der Theodizee. Eine mögliche Antwort ist, dass Gott zwar eingreifen könnte, es aber nicht immer tut, um den freien Willen der Menschen nicht zu beeinträchtigen. Diese göttliche Zurückhaltung respektiert die menschliche Autonomie und ermöglicht es den Menschen, echte moralische Entscheidungen zu treffen. Gott ist gerecht, und seine Gerechtigkeit zeigt sich auch in der Achtung des freien Willens der Menschen.

Ein Beispiel für göttliche Zurückhaltung findet sich in der Geschichte von Kain und Abel. Nachdem Kain Abel getötet hat, bestraft der allmächtige Gott Kain, lässt ihn aber am Leben und gibt ihm ein Zeichen, damit ihn niemand tötet. Gott greift nicht ein, um den Mord zu verhindern, sondern lässt Kain die Konsequenzen seiner Tat tragen. Diese Geschichte zeigt, dass Gott gerecht ist und dass die Gerechtigkeit in der Bibel auch bedeutet, dass die Menschen die Folgen ihrer Entscheidungen tragen müssen.

In religiösen Texten finden sich jedoch viele Berichte über göttliches Eingreifen, sei es durch Wunder oder durch direkte Intervention in das Leben von Menschen. Ein bekanntes Beispiel ist die Teilung des Roten Meeres. Als die Israeliten vor den Ägyptern fliehen, teilt der allmächtige Gott das Meer, sodass sie sicher hindurchgehen können. Diese Geschichte zeigt, dass Gott in bestimmten Situationen sehr wohl eingreift, um das Gute zu fördern oder um den Glauben zu stärken. Diese Taten sind Ausdruck seiner Gerechtigkeit in der Bibel.

Gebet und Glaube spielen ebenfalls eine große Rolle in der Interaktion mit dem allmächtigen Gott. Viele Gläubige berichten von erhörten Gebeten und göttlichem Beistand in schweren Zeiten. Ein Beispiel ist die Heilung des blinden Bartimäus im Neuen Testament. Bartimäus ruft Jesus um Hilfe an, und Jesus heilt ihn aufgrund seines Glaubens. Diese Geschichte illustriert, wie Glaube und Gebet das Eingreifen Gottes herbeiführen können und wie sich die Gerechtigkeit Gottes in der Bibel zeigt.

Vertrauen oder Furcht: Das Verhältnis zu Gott

Sollte man dem allmächtigen Gott vertrauen oder Angst vor ihm haben? Die Bibel liefert Gründe für beides. Viele Bibelstellen betonen Gottes Liebe und Fürsorge. Psalm 23 beschreibt Gott als guten Hirten, der seine Herde führt und beschützt. Dieses Bild vermittelt das Vertrauen, dass der allmächtige Gott immer das Beste für seine Schöpfung will und sie in Zeiten des Leids begleitet und unterstützt. Dies ist ein Ausdruck der Gerechtigkeit in der Bibel.

Ein weiteres Beispiel für das Vertrauen in Gott findet sich im Neuen Testament. Jesus spricht in der Bergpredigt über die Sorge um das tägliche Leben und fordert die Menschen auf, Gott zu vertrauen, weil er für sie sorgt, wie er für die Vögel des Himmels und die Lilien auf dem Feld sorgt. Diese Lehre ermutigt die Gläubigen, ihr Vertrauen auf Gottes Fürsorge zu setzen und darauf zu vertrauen, dass Gott gerecht ist.

Andererseits gibt es auch Bibelstellen, die die Macht und Gerechtigkeit des allmächtigen Gottes betonen, die auch zur Bestrafung führen kann. Die Geschichte von Sodom und Gomorra zeigt, wie Gott Unrecht bestraft und seine Gerechtigkeit durchsetzt. Diese Aspekte können eine gesunde Furcht vor Gott fördern, die auf Respekt und Anerkennung seiner Autorität basiert.

Ein Beispiel für diese Furcht ist die Geschichte von Ananias und Saphira im Neuen Testament. Sie lügen über den Erlös eines Grundstücksverkaufs und werden von Gott sofort bestraft. Diese Geschichte zeigt die Ernsthaftigkeit der Gerechtigkeit Gottes und die Konsequenzen von Ungehorsam.

Persönliche Erfahrungen von Gläubigen können dabei helfen, ein ausgewogenes Verhältnis zu Gott zu entwickeln. Viele Menschen berichten von tiefen spirituellen Erfahrungen, die ihr Vertrauen in die Liebe und Fürsorge des allmächtigen Gottes stärken, während andere Geschichten von göttlicher Bestrafung und Gerechtigkeit erzählen. Diese Erlebnisse bieten einen reichen Schatz an Perspektiven und Einsichten, die helfen können, ein tiefes und ausgewogenes Verhältnis zu Gott zu entwickeln und die Gerechtigkeit in der Bibel zu verstehen. Gott ist gerecht und zeigt sich in Liebe und Strenge.

Der allmächtige Gott und das scheinbare Ungleichgewicht

Warum geht es guten Menschen oft schlecht und bösen gut? Diese Frage ist besonders schwierig und vielschichtig. Die Bibel bietet verschiedene Erklärungen. Im Buch der Prediger wird anerkannt, dass das Leben oft ungerecht erscheint und dass wir nicht immer sofort verstehen können, warum bestimmte Dinge geschehen. „Es gibt etwas Sinnloses, das auf der Erde geschieht: Gerechte, denen es so geht, als hätten sie das Werk der Gottlosen getan, und Gottlose, denen es so geht, als hätten sie das Werk der Gerechten getan. Das sage ich auch: Es ist eitel“ (Prediger 8,14). Diese Aussage spiegelt die Beobachtung wider, dass das Leben oft unverständlich und ungerecht erscheint.

Im Neuen Testament betont Jesus, dass die Belohnung für das Gute oft nicht in diesem Leben, sondern im Jenseits erfolgt. In der Bergpredigt sagt Jesus: „Selig sind, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden, denn ihrer ist das Himmelreich“ (Matthäus 5,10). Diese Aussage unterstreicht die Hoffnung, dass wahre Gerechtigkeit im ewigen Leben vollendet wird.

Einige Theologen argumentieren, dass das menschliche Verständnis von Gerechtigkeit begrenzt ist und dass wir den Plan des allmächtigen Gottes nicht vollständig erfassen können. Diese Sichtweise betont die Transzendenz Gottes und die Grenzen menschlichen Verstehens. Ein Beispiel hierfür ist die Geschichte von Josef im Alten Testament. Josef wird von seinen Brüdern verkauft und erleidet großes Unrecht, aber letztlich wird er der zweitmächtigste Mann in Ägypten und rettet seine Familie vor dem Hungertod. Diese Geschichte zeigt, dass der allmächtige Gott oft einen größeren Plan hat, den wir nicht sofort erkennen können, und dass die Gerechtigkeit in der Bibel oft auf unerwartete Weise sichtbar wird.

Andere sehen in diesen Ungerechtigkeiten Prüfungen oder Gelegenheiten, den Glauben zu stärken. Durch das Erleben von Leid können Menschen Mitgefühl, Stärke und Ausdauer entwickeln. Der Apostel Paulus, der zahlreiche Leiden und Verfolgungen ertrug, aber fest im Glauben blieb, schrieb: „Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach seinem Vorsatz berufen sind“ (Römer 8,28). Paulus sah seine Leiden als Mittel, um seinen Glauben und seine Abhängigkeit von Gott zu vertiefen.

C.S. Lewis sagte dazu: „Gott flüstert uns in unseren Freuden zu, spricht in unserem Gewissen, aber er ruft in unseren Schmerzen. Schmerz ist das Megaphon, das eine taube Welt aufweckt.“ Diese Sichtweise zeigt, wie der allmächtige Gott auch das Leid nutzt, um Menschen näher zu sich zu ziehen und seine Gerechtigkeit in der Bibel zu offenbaren. Gott ist gerecht und benutzt auch Schmerz, um Menschen zu erreichen.

Frieden und Gerechtigkeit auf der neuen Erde

Die Hoffnung auf eine neue Erde, auf der Frieden und Gerechtigkeit herrschen, ist ein zentraler Trost für viele Gläubige. Diese Hoffnung basiert auf den Verheißungen der Bibel und der Überzeugung, dass der allmächtige Gott die Menschen ursprünglich für die Ewigkeit geschaffen hat.

Die Bibel beschreibt die neue Erde in der Offenbarung des Johannes. Dort heißt es: „Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde waren vergangen […] Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen“ (Offenbarung 21,1-4). Diese Vision einer erneuerten Schöpfung ohne Leid und Tod gibt den Gläubigen Kraft und Hoffnung und zeigt die Gerechtigkeit in der Bibel.

Wir können an diese Verheißungen glauben, weil Jesus für uns gestorben ist. Sein Opfer und seine Auferstehung bieten die Grundlage für die Hoffnung auf ewiges Leben. In Johannes 3,16 steht: „Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben.“ Diese Aussage zeigt die Tiefe von Gottes Liebe und seinen Plan für die Erlösung der Menschheit durch den allmächtigen Gott.

Die Glaubwürdigkeit der Bibel als göttlich inspiriertes Wort stärkt ebenfalls diese Hoffnung. Der Apostel Paulus betont in 2. Timotheus 3,16: „Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nütze zur Lehre, zur Überführung, zur Besserung, zur Unterweisung in der Gerechtigkeit.“ Diese Überzeugung gibt den Gläubigen das Vertrauen, dass die biblischen Verheißungen verlässlich sind und dass der allmächtige Gott gerecht ist.

Der Gedanke, dass Gott die Menschen ursprünglich für die Ewigkeit geschaffen hat, findet sich in der Schöpfungsgeschichte. Dort heißt es, dass der allmächtige Gott den Menschen nach seinem Bild geschaffen hat (Genesis 1,27) und ihnen das ewige Leben schenken wollte. Die Sünde hat diesen Plan zwar vorübergehend unterbrochen, aber durch Jesus Christus wird dieser ursprüngliche Plan wiederhergestellt und die Gerechtigkeit in der Bibel sichtbar gemacht. Gott ist gerecht und wird seinen ursprünglichen Plan vollenden.

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Dieses Buch beantwortet auf interessante Art und Weise folgende Fragen:

Warum lässt Gott das Leid zu, wenn er liebevoll und allmächtig ist?
Kann man ihm vertrauen oder muss man Angst vor ihm haben? Wie vereinbart es sich mit Gottes Gerechtigkeit, dass es guten Menschen schlecht und bösen Menschen gut geht?
Was geschieht nach dem Tod? Gibt es ein ewiges Leben? Und wenn ja, wie kann ich es bekommen?

Die Bedeutung der “Enzyklika Laudato si” von Papst Franziskus für die Klimapolitik

Die Bedeutung der Enzyklika Laudato si von Papst Franziskus für die Klimapolitik

Papst Franziskus und die neue Rolle in der Politik

enzyklika laudato si

Die Enzyklika Laudato si von Papst Franziskus, veröffentlicht im Jahr 2015, markiert einen bedeutenden Wendepunkt in der katholischen Soziallehre und der globalen Diskussion über Umwelt- und Klimapolitik. Diese Enzyklika betont die Dringlichkeit und die Notwendigkeit, ökologische Verantwortung zu übernehmen und nachhaltige Praktiken zu fördern, um die Schöpfung zu bewahren.

Papst Franziskus fordert nicht nur die katholische Kirche, sondern die gesamte Menschheit auf, einen neuen Weg einzuschlagen, der auf Respekt und Fürsorge für die Natur basiert. Mit der Enzyklika Laudato si stellt der Papst die moralische Autorität der Kirche in den Dienst des globalen Klimaschutzes und ruft zu einem umfassenden gesellschaftlichen Wandel auf. Die Enzyklika verbindet ökologische Anliegen mit sozialen Gerechtigkeitsfragen und betont die enge Verbindung zwischen der Ausbeutung der natürlichen Ressourcen und der Benachteiligung der ärmsten und verletzlichsten Gemeinschaften der Welt.

In diesem Artikel werden die verschiedenen Aspekte und Auswirkungen der Enzyklika untersucht. Sowie die politischen Ambitionen Papst Franziskus’, über die moralische Führung des Vatikans, bis hin zur Teilnahme des Papstes an internationalen Gipfeltreffen und den Reaktionen auf seine Initiativen.

Dringender Aufruf zur Klimapolitik

Am 16. Mai 2024 verschärfte Papst Franziskus die Klimarhetorik im Vatikan während eines weltweiten Treffens von Wissenschaftlern, Experten und Regierungsvertretern, darunter sechs US-Gouverneure. In seiner Rede betonte Papst Franziskus, wie wichtig es sei, universelle und schnelle klimapolitische Maßnahmen zu ergreifen, die Veränderungen und politische Entscheidungen bewirken können. Papst Franziskus betonte, wie wichtig es ist, mit Dringlichkeit zu handeln. Der Papst fügte hinzu, dass Untätigkeit eine Sünde gegen Gott und eine Verletzung des internationalen Rechts sei.

Die Rede von Papst Franziskus sollte Druck auf die politischen Entscheidungsträger ausüben und einen Anstoß für einen echten Wandel geben. Dies ist bei weitem eine der stärksten Botschaften von Papst Franziskus, um die Menschen zum Handeln zu motivieren und sie für die Klimakrise zu sensibilisieren. Papst Franziskus betont die Notwendigkeit der Schnelligkeit, des Fleißes und der Proaktivität.

Wir wissen, dass Papst Franziskus die formelle Verabschiedung und Umsetzung von “Enzyklika Laudato si” durch politische Maßnahmen anstrebt, so auch im Vorfeld des anstehenden G-Gipfels im Juni zu sehen, zu dem Papst Franziskus als erster und einziger religiöser und politischer Führer gleichzeitig eingeladen ist. Die sieben mächtigsten Industrienationen bitten um Wegweisung durch den angeblichen Stellvertreter Jesus auf Erden.

Papst Franziskus’ Politische Ambitionen

Papst Franziskus plant, die politische Landschaft zu erobern. Der Vatikan ist dabei, sich wieder als wichtiger politischer und religiöser Akteur zu etablieren, und in einigen Teilen der Welt übt Rom nun die absolute Macht aus. Aber Rom ist noch lange nicht zufrieden. Sie wird erst zufrieden sein, wenn sie die mächtigste globale Supermacht auf dem Planeten ist. Papst Franziskus sehnt sich nach der Rückkehr zu ihrer früheren Macht, als sie sowohl in geistiger als auch in weltlicher Hinsicht über die Könige der Erde herrschte. In seiner “Enzyklika Laudato si” ruft Franziskus zu einem umfassenden gesellschaftlichen Wandel auf, der sowohl politische als auch spirituelle Dimensionen umfasst.

Moralische Führung des Vatikans

Am 29. April 2024 veröffentlichte der National Catholic Reporter einen Artikel mit dem Titel “Der Vatikan sollte mehr tun, um die UN-Klimamassnahmen zu beeinflussen”, indem er dieselben Ansichten über die Rolle der katholischen Kirche in der Welt, wie von mir kommentiert, zum Ausdruck bringt. Sie argumentieren, dass nur Franziskus die moralische und politische Figur werden kann, die unsere Welt dringend braucht. Die “Enzyklika Laudato si” hebt hervor, dass die moralische Autorität des Vatikans genutzt werden muss, um die globale Klimapolitik zu beeinflussen und nachhaltige Veränderungen zu bewirken.

Schriften und Aufrufe von Papst Franziskus

Die NRC veröffentlichte, dass Papst Franziskus eine beeindruckende Reihe von Schriften veröffentlicht hat, in denen er uns auffordert, uns der Katastrophen unseres kollektiven Verhaltens bewusst zu werden. Am bekanntesten sind seine “Enzyklika Laudato si” und die darauffolgende apostolische Ermahnung Laudate Deum, die die Herausforderungen des Klimawandels, der wirtschaftlichen Ungleichheit und der sozialen Ungerechtigkeit miteinander verweben. Die “Enzyklika Laudato si” wurde als Meilenstein in der katholischen Soziallehre gefeiert und betont die dringende Notwendigkeit globaler Umweltschutzmaßnahmen. Diese Schriften von Franziskus bieten eine tiefgreifende Analyse der ökologischen Krise und rufen die gesamte Menschheit zu einem nachhaltigen und verantwortungsvollen Umgang mit der Schöpfung auf.

Dringlichkeit der Taten sind erforderlich

Die moralischen Verlautbarungen des Vatikans zu den heutigen globalen Turbulenzen sind willkommen und dringend notwendig, aber offen gesagt brauchen wir etwas Greifbareres als inspirierende Worte aus der Feder von Papst Franziskus. Wir brauchen Taten, die Art von Taten, die nur der heilige Stuhl liefern kann, die Art, die prophetische Proklamationen in Prinzipien geleitetes Handeln verwandeln. Die “Enzyklika Laudato si” bietet eine konkrete Handlungsanleitung, die weit über bloße Worte hinausgeht. Die Welt sehnt sich nach moralischer und politischer Führung. Papst Franziskus ist in der Lage, sie zu geben.

 

Macht und Einfluss des Heiligen Stuhls

Sehnst du dich wirklich nach moralischer und politischer Führung von Papst Franziskus? Und wie sah nochmal die moralische und politische Führung Roms für Jahrhunderte aus? Kann das sein, dass viele Menschen das vergessen haben? Weiter heißt es in dem Artikel, indem der heilige Stuhl von der Seitenlinie zurücktritt und sich mit moralischem Nachdruck und fachlicher Kompetenz in ausgewählte Verhandlungen einbringt, wird er die Bedürfnisse der Delegationen kennenlernen und entdecken, wie Spaltungen geheilt und eine gemeinsame Basis gefunden werden kann. Die “Enzyklika Laudato si” betont die Rolle des Vatikans als moralische Instanz und fordert eine aktive Teilnahme an globalen Verhandlungen.

Wandel durch Beteiligung

Die Macht des heiligen Stuhls kann moralische Frömmigkeit und Plattitüden in Klimaprojekte und Programme verwandeln. Ein gesellschaftspolitischer Wandel, wie er in “Enzyklika Laudato si” gefordert wird, lässt sich nicht durch konventionelles Denken oder gewohnte Handlungsweisen erreichen. Durch die aktive Teilnahme an der Konvention kann der heilige Stuhl die Saat der Hoffnung wiederbeleben und den Funken und die Kraft für die echte Umkehr liefern, die der heilige Vater fordert. Der Catholic News Reporter drängt Papst Franziskus dazu, die Rolle der Kontrolle und des Einflusses auf die Welt zu übernehmen, dass die Welt die Ideologie und Politik von Papst Franziskus übernimmt, was auf den Wunsch hindeutet, die Welt unter die Autorität Roms zu bringen. Das ist es, was die katholische Kirche anstrebt, und das ist die perfekte Erfüllung dessen, was die Bibel für die Endzeit voraussagt.

 

Prophetische Mission von Papst Franziskus

Papst Franziskus ist unerschütterlich in seiner prophetischen Mission. Er tut alles in seiner Macht Stehende, um den rechtlichen Rahmen zu schaffen und die Regierungen dazu zu bewegen, die von ihm vorgeschlagenen Lösungen für den Klimaschutz durch Vorschriften und Gesetze zu übernehmen.

Die “Enzyklika Laudato si” dient hierbei als Grundlage für viele dieser Bemühungen. Diese Enzyklika betont die Dringlichkeit, mit der die Menschheit handeln muss, um die Schöpfung zu bewahren und die Lebensgrundlagen zukünftiger Generationen zu sichern. Gibt es irgendeinen Zweifel daran, dass die Prophezeiung vor unseren Augen Gestalt annimmt, während sich die Welt in Rom versammelt, um von Papst Franziskus zu hören, welche globalen Maßnahmen ergriffen werden müssen?

Im Buch der Offenbarung, insbesondere in Offenbarung 13, Vers drei, wird genau diese Szene als Teil der apokalyptischen Endzeitereignisse vorausgesagt. Menschen auf der ganzen Welt, darunter Politiker, Wissenschaftler, Pädagogen, Wirtschaftswissenschaftler und religiöse Führer, sind von dem Tier der biblischen Prophezeiung fasziniert. Wir sehen eine weit verbreitete Bewunderung, Gefolgschaft und Unterwerfung unter die Macht und Autorität des Tieres. Das bedeutet, dass sich vor unseren Augen eine globale Täuschung abspielt.

 

Religiöse und moralische Dimension des Klimawandels

Die Zerstörung der Umwelt ist eine Beleidigung Gottes, eine Sünde, die nicht nur persönlich, sondern auch strukturell ist, eine Sünde, die alle Menschen, insbesondere die Schwächsten unter uns, in hohem Maße gefährdet und einen Konflikt zwischen den Generationen auszulösen droht. Die “Enzyklika Laudato si” hebt hervor, dass die Weigerung, schnell zu handeln, um die Schwächsten zu schützen, die dem vom Menschen verursachten Klimawandel ausgesetzt sind, ein schwerwiegender Verstoß gegen die Menschenrechte ist.

Erstens ist es notwendig, einen universellen Ansatz zu verfolgen und schnell und entschlossen zu handeln, um Veränderungen und politische Entscheidungen zu bewirken. Die Klimakrise erfordert eine Synergie aus Zusammenarbeit und globaler Solidarität. Diese Anstrengungen müssen symphonisch sein und von allen gemeinsam harmonisch durchgeführt werden. Wir müssen mit Dringlichkeit handeln, mit Dringlichkeit, Mitgefühl und Entschlossenheit, denn es könnte nicht mehr auf dem Spiel stehen.

Reaktionen und Redebeiträge von Gavin Newsom

Der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom sprach auf dem Klimagipfel im Vatikan und hob die Vorreiterrolle Kaliforniens beim Klimaschutz hervor, forderte eine stärkere globale Partnerschaft und forderte die Staats- und Regierungschefs der Welt auf, die Demokratie gegen den aufkommenden Extremismus und gegen Klimaleugner zu schützen. Newsome die Unternehmen, die fossile Brennstoffe herstellen, haben uns getäuscht. Sie haben die Wissenschaft gekannt, sie haben die Wissenschaft geleugnet, sie haben den Fortschritt verzögert. Aber wir sind in der Lage, dieses Problem auf globaler Ebene anzugehen. Und wir alle müssen die moralische Autorität aufbringen, die notwendig ist und die diese Zeit erfordert.

Neue Macht dem Tier

Wir sehen, dass die moralische Autorität nach den Maßstäben des ersten und zweiten Tieres der Offenbarung der Welt aufgezwungen wird. In Offenbarung 13, Vers 12 lesen wir: „Und es übt alle Vollmacht des ersten Tieres vor dessen Augen aus und bringt die Erde und die darauf wohnen dazu, das erste Tier anzubeten, dessen Todeswunde geheilt wurde.“ Die Moral kommt aus dem Vatikan und wird durch die USA eingeführt. Wie diese Moral im Mittelalter aussah, sollten wir nicht vergessen. Die “Enzyklika Laudato si” betont die Notwendigkeit, dass alle Länder gemeinsam handeln, um den Klimawandel zu bekämpfen.

 

Teilnahme von Papst Franziskus am G-Gipfel

Papst Franziskus wird zum ersten Mal am G-Gipfel teilnehmen, nachdem er von den wichtigsten Volkswirtschaften und Industrienationen der Welt eingeladen wurde. Dies ist von Bedeutung, da die Vereinbarungen und Verpflichtungen, die auf diesem Gipfel getroffen werden, das Potenzial haben, die nationale Politik und die globale Regierung zu beeinflussen.

Um die Situation noch ernster zu machen, drängt die Earth Sabbath Bewegung, die den falschen heidnischen Feiertag, den Sonntag und nicht den biblischen siebten Tags Sabbat am Samstag propagiert, nämlich Papst Franziskus dazu auf, seinen moralischen Einfluss während des G-Gipfels zu nutzen, um die Notwendigkeit der Einführung eines wöchentlichen Ruhetags zu betonen.

Earth Sabbath ist eine Organisation, die sich dafür einsetzt, unseren Kohlenstoff-Fußabdruck und Energieverbrauch zu reduzieren, indem sie Einzelpersonen, führende Politiker und kirchliche Gruppen davon überzeugt, einen Tag pro Woche für die Erde freizunehmen.

Ist es nur Zufall, dass alle auf Papst Franziskus schauen, um einen wöchentlichen Ruhetag für die Welt zu initiieren? Auf politischer, spiritueller, ökologischer und wirtschaftlicher Ebene wird ein Klimakrieg geführt, um unsere Welt zu verändern. Interessengruppen üben Druck auf Politiker und religiöse Führer aus, damit diese handeln.

Der Einfluss des Vatikans auf den G-Gipfel

Und wieder einmal steht Papst Franziskus an vorderster Front und im Zentrum des weltlichen Geschehens, denn die sieben mächtigsten Nationen der Welt sind begierig darauf, seine Botschaft zu hören. Das ist kein Zufall. In der Prophezeiung wird beschrieben, wie das Tier der Offenbarung die Handlungen der Regierungen diktieren wird. Rom wird eine entscheidende Rolle in den Diskussionen spielen, in denen es darum geht, die Menschheit in die Zukunft zu führen.

Die päpstliche Macht der biblischen Prophezeiung hat sich als der wichtigste Vermittler von internationalem Frieden, Klimalösungen, Wirtschaft, Ökumene, Wissenschaft und künstlicher Intelligenz erwiesen. In Offenbarung 17, Vers 13 heißt es, diese sind eines Sinnes und werden dem Tier, also dem Papsttum, ihre Macht und Kraft geben. Und in Offenbarung 13, Vers vier lesen wir, und sie beteten den Drachen an, welcher der Teufel ist, der dem Tier, also dem Papsttum, die Macht gab, und beteten das Tier an und sprachen, wer ist dem Tier gleich und wer kann mit ihm Krieg führen?

Das Papsttum als Königin, wie in Offenbarung 18, Vers sieben beschrieben, und als Mutter der Huren, manipuliert alle anderen irdischen Mächte. Die ganze Welt wird dazu verführt, der großen abtrünnigen Macht zu folgen und sie zu unterstützen. Auf dem G-Gipfel werden wir sehen, wie die vereinten politischen Mächte der Welt dem Diktat des Tieres folgen. Die biblische Prophezeiung ist eindeutig, was den Einfluss des Papstes in internationalen Angelegenheiten angeht.

Rom arbeitet ununterbrochen daran, allen Staats- und Regierungschefs der Welt “Enzyklika Laudato si” aufzuzwingen. Rom wird nicht nachlassen. Sie werden diese Initiativen so lange vorantreiben, bis die ganze Welt ihre Politik akzeptiert und ihr Zeichen der Abtrünnigkeit, das Malzeichen des Tieres, und zwar die weltweite Sonntagsanbetung per Gesetz annimmt.

Zukünftige Pläne und Besuche

Geplant ist auch ein weiterer Besuch des Papstes für September diesen Jahres in den USA. Papst Franziskus kann auf Einladung der UN im September die Vereinigten Staaten besuchen, berichtet der National Catholic Reporter. Alle großen weltlichen Gremien sind geradezu begierig nach der Führung von Papst Franziskus. In Offenbarung 13, Vers drei und vier heißt es, und die ganze Erde sah verwundert dem Tier nach, und sie beteten das Tier an und sprachen, wer ist dem Tier gleich? Wer vermag mit ihm zu kämpfen? Die Gläubigen Gottes müssen vor diesem unterdrückerischen Gebilde warnen, das im Gegensatz zum Gott des Himmels steht. Papst Franziskus wird bei diesem Besuch die “Enzyklika Laudato si” erneut hervorheben und ihre Relevanz für die aktuellen globalen Herausforderungen betonen.

 

Prophezeiungen und Warnungen

Dies ist der letzte Abfall, der in den Zeiten der Inspiration vorhergesagt wird, in dem versucht wird, Menschen vom Glauben wegzuführen. Die Bibel sagt voraus, dass es in der Endzeit eine allgemeine Abkehr vom Glauben geben wird. Der Geist spricht aber ausdrücklich davon, dass in der letzten Zeit einige vom Glauben abfallen werden, indem sie auch verführerische Geister und Lehren des Teufels hören. Lasst euch von niemandem verführen, denn jener Tag wird nicht kommen, es sei denn, dass zuvor ein Abfall geschieht und der Mensch der Sünde geoffenbart wird, der Sohn des Verderbens. Verführung ist also das Kennzeichen des ersten und des zweiten Tieres aus Offenbarung dreizehn. Wir lesen nun Vers 14, und es verführt die, welche auf der Erde wohnen, durch die Zeichen, die vor dem Tier zu tun ihm gegeben sind. Und es sagt denen, die auf der Erde wohnen, dass sie dem Tier, das die Wunde von dem Schwert hat und am Leben geblieben ist, ein Bild machen sollen.

Die Rolle der Vereinigten Staaten und des Papsttums

Die Bibel identifiziert diese beiden als das Papsttum und die Vereinigten Staaten von Amerika und den falschen Propheten als das abgefallene protestantische Amerika, welche einen falschen Sabbat, den Sonntag, hochhalten. Denn es wird die Zeit kommen, da sie die gesunde Lehre nicht ertragen werden, sondern nach ihren eigenen Begierden werden sie sich Lehrer aufhäufen, nach denen die Ohren jucken, und sie werden ihre Ohren von der Wahrheit abwenden und sich zu Fabeln bekehren. Die katholische Kirche: Die Klimakrise ist das größte Kollektivgutproblem der Menschheit, das es jemals gab. Die kollektiven Maßnahmen, die eingeführt werden, um einen Klimawandel zu bekämpfen, werden konträr zu Gottes Wort sein.

Die, welche sich auf die Seite Gottes und allen seinen 10 Geboten stellen, werden Verfolgung erleiden, weil sie sich weigern, nur eines von Gottes Geboten zu brechen, selbst im Angesicht einer angeblichen Einheit in der Bekämpfung globaler Gefahren. Ihr Festhalten an biblischen Wahrheiten werden als engstirnig, eigensinnig und grober Verstoß gegen die Menschenrechte eingestuft. In Johannes 16, Vers zwei lesen wir, Jesu es kommt sogar die h, wo jeder, der euch tötet, meinen wird, Gott einen Dienst zu erweisen. All diese Passagen aus Gottes Wort unterstreichen die prophetische Warnung vor einer zukünftigen Zeit des weit verbreiteten Abfalls und der Rebellion gegen den wahren biblischen Glauben. Kritiker warnen davor, dass die “Enzyklika Laudato si” und die damit verbundenen Maßnahmen zu einer zu starken Zentralisierung der Macht führen könnten. Einige sehen darin einen Versuch, die Souveränität der Nationalstaaten zu untergraben.

Kritische Stimmen und Gegenargumente

Kritiker der argumentieren, dass die Betonung auf globalen Maßnahmen die individuelle Freiheit und nationale Souveränität einschränken könnte. Einige konservative Kommentatoren haben Bedenken geäußert, dass Papst Franziskus und seine “Enzyklika Laudato si” zu weit gehen, indem sie wirtschaftliche und politische Systeme verändern wollen. Es gibt auch Stimmen, die die wissenschaftliche Basis der in der Enzyklika vorgestellten Maßnahmen in Frage stellen und eine stärkere Fokussierung auf wirtschaftliche Entwicklung und Armutsbekämpfung fordern. Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass die “Enzyklika Laudato si” nicht ausreichend auf die Rolle der Industrie- und Entwicklungsländer eingeht und somit die Verantwortung ungleich verteilt.

 

Hoffnung und Ermutigung in schwierigen Zeiten

Wir befinden uns jetzt in dieser schwierigen Zeit. In dieser Welt voller Ungewissheit und Widrigkeiten besteht unsere einzige Hoffnung darin, Gott und seinem Wort nahe zu bleiben. Lasst uns einander daher ermutigen, im Licht der gegenwärtigen Wahrheit zu leben, denn sie wird unsere Wege erhellen und den Menschen um uns herum Hoffnung geben. Studiert auch das Buch Daniel und Offenbarung. Demütig, unter Gebet und von ganzem Herzen forschend nach Wahrheit. Bittet Gott, dass ihr euch in alle Wahrheit leitet.

Ein Hilfsmittel dazu, was wir euch kostenlos anbieten möchten, ist das Buch “Vom Schatten zum Licht”, welches bei Projekt sieben Media kostenlos bestellt werden kann. Dieses Buch ist heute noch zugänglich. Die Frage ist, wie lange noch, bevor dessen Inhalt als Hassrede gebrandmarkt und als Verstoß gegen die Menschenrechte gehandelt wird. Denn sein Inhalt demaskiert des Teufels Plan und die angeblichen globalen Lokalen. Darüber hinaus zeigt es den biblischen Weg der Erlösung und die Hoffnung durch Jesus Christus.

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Fazit

Die Enzyklika Laudato si von Papst Franziskus hat nicht nur die katholische Kirche, sondern die gesamte Weltgemeinschaft zu einem neuen Verständnis von ökologischer und sozialer Verantwortung geführt. Durch die Betonung der Dringlichkeit, mit der die Menschheit handeln muss, um den Klimawandel zu bekämpfen und die Schöpfung zu bewahren, hat Papst Franziskus eine starke moralische und politische Führung übernommen. Die Enzyklika fordert einen radikalen gesellschaftlichen Wandel und ruft zu einer globalen Zusammenarbeit auf, die auf Solidarität und Gerechtigkeit basiert.

Trotz der Kritik und der Herausforderungen, die mit der Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen verbunden sind, bleibt die Enzyklika Laudato si ein wegweisendes Dokument, das die Notwendigkeit betont, Umweltprobleme als integralen Bestandteil sozialer Gerechtigkeit zu betrachten. Die Teilnahme von Papst Franziskus an internationalen Gipfeltreffen und seine kontinuierlichen Bemühungen, die Botschaften der Enzyklika in konkrete politische Maßnahmen umzusetzen, zeigen das Engagement des Vatikans für eine nachhaltige und gerechte Zukunft.

In einer Welt, die mit beispiellosen ökologischen und sozialen Herausforderungen konfrontiert ist, bietet die Enzyklika Laudato si einen umfassenden und visionären Rahmen für das Handeln, der sowohl moralische als auch praktische Leitlinien für die Bewältigung der Klimakrise bereitstellt. Papst Franziskus erinnert uns daran, dass der Schutz der Umwelt eine gemeinschaftliche Pflicht und ein Ausdruck unserer Verantwortung gegenüber zukünftigen Generationen ist.

Klimawandel Zukunft & Vorraussage aus Sicht der Bibel und Ellen White

Klimawandel Zukunft | Voraussagen aus Sicht der Bibel

Zitate & Vorhersagen von Ellen G. White zum Klimawandel

Klimawandel Zukunft

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Der Klimawandel und seine Auswirkungen auf die Menschheit sind zentrale Aussagen der Bibel durch die Geschichte. Im Alten Testament gibt es zahlreicheBeispiele dafür, sowie auch im Neuen Testament und die Endzeit. 

In den letzten Tagen der Erde, so wird vorhergesagt, werden globale Katastrophen wie Hungersnöte, Pestilenz, Kriege und Naturkatastrophen die Welt erschüttern. Diese Ereignisse werden als Zeichen der bevorstehenden Widderkunft von Jesus und als direkte Folge menschlichen Fehlverhaltens und Satans Einfluss angesehen.

Die Schriften betonen die Wichtigkeit der Treue zu Gottes Geboten, insbesondere der Einhaltung des Sabbats, und warnen vor der kommenden Verfolgung der Gläubigen. Durch diese apokalyptischen Visionen wird ein Bild einer Welt gezeichnet, die in Chaos und Verwirrung stürzt, während die Gläubigen aufgefordert werden, standhaft zu bleiben und sich auf die bevorstehenden Prüfungen vorzubereiten. Zentrale Aussagen von Ellen G. White zum Thema Klimawandel und Katastrophen werden hier systematisch aufgeführt.

Das sind grundlegende biblische Verse aus der Offenbarung, die sich auf Prophezeiungen und die Endzeit beziehen. Diese Schriftstellen werden herangezogen, um die spätere Ausführungen und Zitate über den Klimawandel, Chaos der Welt, sogenannte “Lösungsvorschläge” der Politik, Verfolgungen und den Sabbat im Licht der der letzten Tage in den Prophezeiungen von Ellen G. White zu kontextualisieren.

Offenbarung 13:14-18

„Und verführt die, die auf Erden wohnen, durch die Zeichen, die zu tun vor dem Tier Macht gegeben ist, und sagt denen, die auf Erden wohnen, dass sie dem Tier, das die Wunde vom Schwert hatte und lebte, ein Bild machen sollen. Und es wurde ihm gegeben, dem Bild des Tieres Geist zu verleihen, sodass das Bild des Tieres auch redete und machte, dass alle, die das Bild des Tieres nicht anbeteten, getötet würden. Und es macht, dass alle, die Kleinen und die Großen, die Reichen und die Armen, die Freien und die Knechte, sich ein Malzeichen geben an ihre rechte Hand oder an ihre Stirn, und dass niemand kaufen oder verkaufen kann, es sei denn, er habe das Malzeichen, nämlich den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens. Hier ist Weisheit! Wer Verstand hat, der berechne die Zahl des Tieres; denn es ist die Zahl eines Menschen, und seine Zahl ist 666.“

Offenbarung 14:8-12

„Und ein anderer Engel folgte, der sprach: Gefallen, gefallen ist Babylon, die große Stadt, denn sie hat mit dem Zorneswein ihrer Hurerei getränkt alle Völker. Und ein dritter Engel folgte ihnen und sprach mit großer Stimme: Wenn jemand das Tier und sein Bild anbetet und das Malzeichen auf seiner Stirn oder auf seiner Hand annimmt, der wird trinken von dem Wein des Zornes Gottes, der unvermischt eingeschenkt ist in den Kelch seines Zornes, und er wird mit Feuer und Schwefel gequält werden vor den heiligen Engeln und vor dem Lamm. Und der Rauch ihrer Qual steigt auf von Ewigkeit zu Ewigkeit, und sie haben keine Ruhe Tag und Nacht, die das Tier und sein Bild anbeten und wer das Malzeichen seines Namens annimmt. Hier ist die Geduld der Heiligen; hier sind, die da halten die Gebote Gottes und den Glauben an Jesus.

Diese Schriftstellen sind zentral für das Verständnis der Themen, die im Dokument diskutiert werden. Sie bieten einen biblischen Rahmen für die Prophezeiungen und die Interpretation der Ereignisse, die in den letzten Tagen erwartet werden.

Der “alte” Konflikt in den letzten Tagen

In diesem Abschnitt wird der “alte Konflikt” behandelt, der die letzten Tage der Erde charakterisieren wird. Der Schwerpunkt liegt auf der Kontroverse um den Sabbat. Es wird vorhergesagt, dass der Sabbat, wie er in den Zehn Geboten festgelegt ist, ein zentraler Streitpunkt sein wird. Religiöse und weltliche Autoritäten werden zusammenarbeiten, um die Sonntagsheiligung durchzusetzen, was zu Verfolgungen derjenigen führen wird, die weiterhin den biblischen Sabbat (Samstag) halten. Der Abschnitt unterstreicht, wie tiefgreifend und umfassend dieser Konflikt sein wird und wie er die Gläubigen herausfordert, trotz drohender Verfolgung standhaft zu bleiben.

Spirit of Prophecy, 444:2-445:0

„In dem letzten Konflikt wird der Sabbat der besondere Streitpunkt in ganz Christentum sein. Weltliche Herrscher und religiöse Führer werden sich zusammenschließen, um die Einhaltung des Sonntags zu erzwingen; und da mildere Maßnahmen scheitern, werden die strengsten Gesetze erlassen. Es wird gefordert, dass die wenigen, die sich gegen eine Institution der Kirche und ein Gesetz des Landes stellen, nicht toleriert werden sollten; und es wird schließlich ein Dekret erlassen, das sie als der schwersten Strafe würdig erklärt und den Menschen nach einer gewissen Zeit die Freiheit gibt, sie zu töten. Der Katholizismus in der Alten Welt und der abgefallene Protestantismus in der Neuen werden einen ähnlichen Kurs gegenüber denen verfolgen, die die göttlichen Gebote ehren.“

Great Controversy, 616:0 (1911)

„Der Katholizismus in der Alten Welt und der abgefallene Protestantismus in der Neuen werden einen ähnlichen Kurs gegenüber denen verfolgen, die alle göttlichen Gebote ehren.“

Maranatha, 187:4

„Im letzten Krieg gegen Gottes Volk werden alle korrupten Mächte vereint sein, die sich von der Loyalität gegenüber dem Gesetz Jehovas abgewendet haben. In diesem Krieg wird der Sabbat des vierten Gebotes der große Streitpunkt sein; denn im Sabbatgebot identifiziert sich der große Gesetzgeber als Schöpfer des Himmels und der Erde.“

Maranatha, 195:3

„Diejenigen, die in den letzten Tagen der Geschichte dieser Erde leben, werden wissen, was es bedeutet, um der Wahrheit willen verfolgt zu werden. Vor Gericht wird Ungerechtigkeit herrschen. Die Richter werden sich weigern, die Gründe derjenigen zu hören, die den Geboten Gottes treu sind, weil sie wissen, dass die Argumente zugunsten des vierten Gebotes unanfechtbar sind. Sie werden sagen: ‘Wir haben ein Gesetz, und nach unserem Gesetz soll er sterben.’ Gottes Gesetz ist ihnen nichts. ‘Unser Gesetz’ ist für sie oberstes Gebot. Diejenigen, die dieses menschliche Gesetz respektieren, werden bevorzugt, aber diejenigen, die sich dem Götzen-Sabbat nicht beugen, werden keine Gunst erfahren.“

Great Controversy, 615:2

„Da der Sabbat zum besonderen Streitpunkt in ganz Christentum geworden ist und religiöse und weltliche Autoritäten sich zusammengeschlossen haben, um die Einhaltung des Sonntags zu erzwingen, wird die beharrliche Weigerung einer kleinen Minderheit, der allgemeinen Forderung nachzugeben, sie zu Objekten des universellen Hasses machen.“

Die Welt stürzt ins Chaos

In diesem Abschnitt wird beschrieben, wie die Welt vor dem Höhepunkt des Konflikts in Turbulenzen und Chaos stürzen wird. Es werden verschiedene globale Katastrophen und Unruhen vorhergesagt, die als Zeichen der Endzeit interpretiert werden. Diese Ereignisse sollen die Welt in Verwirrung und Leid stürzen, bevor die endgültigen göttlichen Urteile vollzogen werden. Sie verdeutlichen, wie diese Ereignisse als Zeichen der bevorstehenden Endzeit interpretiert werden.

Bibelkommenatr, 968/2:2

„Kurz bevor wir in die große Zeit der Trübsal eintraten, empfingen wir alle das Siegel des lebendigen Gottes. Dann sah ich die vier Engel aufhören, die vier Winde zu halten. Und ich sah Hungersnot, Pest und Schwert, Nation erhob sich gegen Nation, und die ganze Welt war in Verwirrung.“

Maranatha, 174:5

„In den letzten Szenen der Geschichte dieser Erde wird der Krieg wüten. Es wird Pest, Plagen und Hungersnot geben. Die Wasser der Tiefe werden ihre Grenzen überschreiten. Eigentum und Leben werden durch Feuer und Flut zerstört. Wir sollten uns auf die Wohnungen vorbereiten, die Christus für diejenigen vorbereitet hat, die ihn lieben. Es gibt eine Ruhe von den Konflikten der Erde.“

Great Controversy, 614:9-615:0

„Diejenigen, die das Gesetz Gottes ehren, wurden beschuldigt, die Gerichte über die Welt gebracht zu haben, und sie werden als die Ursache der furchtbaren Naturkatastrophen und der Unruhen und des Blutvergießens unter den Menschen angesehen, die die Erde mit Leid erfüllen. Die Macht, die die letzte Warnung begleitet, hat die Gottlosen in Wut versetzt; ihr Zorn ist gegen alle entfacht, die die Botschaft empfangen haben, und Satan wird den Geist des Hasses und der Verfolgung zu noch größerer Intensität anstacheln.“

Manuskript 19:382 (1897)

„Hungersnöte werden zunehmen. Pestilenzen werden Tausende hinwegraffen. Gefahren sind überall um uns herum von äußeren Mächten und satanischen Einflüssen innerhalb, aber die zurückhaltende Macht Gottes wird jetzt ausgeübt.“

Christus kommt bald, 242:1-2

„Es ist Satans Macht, die zu Lande und zu Wasser am Werk ist, um Verderben und Not zu bringen und viele hinwegzuraffen, um seiner Beute sicher zu sein.“

Christus kommt bald, 242:3

„Gott wird seine Feinde als Werkzeuge benutzen, um diejenigen zu bestrafen, die ihren eigenen verderblichen Wegen gefolgt sind, wodurch die Wahrheit Gottes falsch dargestellt, missverstanden und entehrt wurde.“

Zeugnisse Band 1, 268:1-2

„Bald wird der Streit unter den Nationen mit einer Intensität ausbrechen, die wir jetzt noch nicht voraussehen. Die Gegenwart ist eine Zeit von überwältigendem Interesse für alle Lebenden. Herrscher und Staatsmänner, Männer in Vertrauens- und Autoritätspositionen, denkende Männer und Frauen aller Klassen, haben ihre Aufmerksamkeit auf die Ereignisse gerichtet, die um uns herum stattfinden. Sie beobachten die angespannten, unruhigen Beziehungen, die zwischen den Nationen bestehen. Sie bemerken die Intensität, die jedes irdische Element ergreift, und sie erkennen, dass etwas Großes und Entscheidendes bevorsteht, dass die Welt am Rande einer gewaltigen Krise steht … Ich wurde den Bewohnern der Erde in größter Verwirrung gezeigt. Krieg, Blutvergießen, Entbehrung, Not, Hungersnot und Pestilenz waren im Land verbreitet. Als diese Dinge Gottes Volk umgaben, begannen sie, zusammenzurücken und ihre kleinen Schwierigkeiten beiseite zu legen. Selbstachtung beherrschte sie nicht länger; tiefe Demut trat an ihre Stelle. Leiden, Verwirrung und Entbehrung ließen die Vernunft ihren Thron wieder einnehmen, und der leidenschaftliche und unvernünftige Mensch wurde vernünftig und handelte mit Umsicht und Weisheit … Meine Aufmerksamkeit wurde dann von der Szene abgelenkt. Es schien eine kurze Zeit des Friedens zu geben. Einmal mehr wurden mir die Bewohner der Erde präsentiert; und erneut war alles in größter Verwirrung. Streit, Krieg und Blutvergießen, mit Hungersnot und Pestilenz, tobten überall. Andere Nationen waren in diesem Krieg und dieser Verwirrung verwickelt. Krieg verursachte Hungersnot. Not und Blutvergießen verursachten Pestilenz. Und dann versagten den Menschen die Herzen vor Angst und Erwartung der Dinge, die auf Erden kommen sollten.“

Manuskript 159, 1902, pp. 1-6

„Häufig hören wir von Erdbeben, von Stürmen und Tornados, begleitet von Donner und Blitz. Diese scheinbar willkürlichen Ausbrüche scheinbar unorganisierter, unregulierter Kräfte. Aber Gott hat einen Zweck, solche Katastrophen zuzulassen. Sie sind eines seiner Mittel, um Männer und Frauen zur Besinnung zu bringen. Durch ungewöhnliche Vorgänge in der Natur wird Gott den zweifelnden menschlichen Agenturen das offenbaren, was er klar in seinem Wort offenbart … Lokale Störungen in der Natur sind als Symbole dessen erlaubt, was auf der ganzen Welt zu erwarten ist, wenn die Engel die vier Winde der Erde loslassen. Die Kräfte der Natur stehen unter der Leitung einer ewigen Macht.“

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Ausführlich erklärt – Was glauben Siebenten-Tags-Adventisten

Ausführlich erklärt – Was glauben Siebenten-Tags-Adventisten

Die Siebenten-Tags-Adventisten sind eine weltweite christliche Glaubensgemeinschaft, die sich durch ihren Glauben an die nahe Wiederkehr Christi auszeichnet. Mit einer Geschichte, die bis ins 19. Jahrhundert zurückreicht, haben sie eine erstaunliche Entwicklung durchgemacht und beeinflussen heute zahlreiche Bereiche des Lebens der Gesellschaft.

In diesem ausführlichen Artikel wird ein genaueren Blick auf ihre Glaubensgrundsätze, ihre Geschichte und Besonderheiten, sowie ihren Einfluss in der heutigen Welt werfen.

Die Siebenten-Tags-Adventisten: Glaube, Geschichte und Einfluss

Glaubensgrundsätze

 

Die Siebenten-Tags-Adventisten glauben an die Heilige Schrift als das inspirierte Wort Gottes und sehen sie als alleinige Grundlage ihres Glaubens und ihrer Praxis. Sie halten den Sabbat, den sie als den siebten Tag der Woche (Samstag) verstehen, als den heiligen Ruhetag gemäß dem vierten Gebot des Dekalogs. Der Sabbat wird als Tag der Ruhe, Anbetung und Gemeinschaft mit Gott gefeiert.

Ein weiterer zentraler Glaubenspunkt der Adventisten ist die Lehre der Wiederkehr Christi. Sie glauben an die baldige Rückkehr Jesu Christi, um sein Reich aufzurichten und ein tausendjähriges Friedensreich zu etablieren. Diese Lehre prägt ihr Verständnis von Endzeitereignissen und motiviert sie, sich persönlich auf die die Wiederkunft Christi vorzubereitenzu und auch zu verkündigen.

Die Siebenten-Tags-Adventisten legen auch großen Wert auf die Gesundheit des Körpers und betonen einen gesunden Lebensstil. Sie sehen den Körper als Tempel des Heiligen Geistes und glauben, dass die Pflege der Gesundheit eine göttliche Verpflichtung ist. Dazu gehören Aspekte wie eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige körperliche Bewegung, ausreichend Ruhe und Vermeidung von schädlichen Substanzen.

Geschichte

william millerDie Wurzeln der Siebenten-Tags-Adventisten lassen sich bis zum 19. Jahrhundert zurückverfolgen, als eine Reihe von religiösen Bewegungen in den Vereinigten Staaten aufkamen. Eine dieser Bewegungen war die sogenannte Miller-Bewegung, benannt nach William Miller, einem baptistischen Prediger, der die Wiederkehr Christi für das Jahr 1844 vorhersagte. Als diese Vorhersage nicht eintraf, erlebte die Bewegung eine Enttäuschung, die als die “Große Enttäuschung” bekannt wurde. Aus dieser Enttäuschung entstand jedoch eine neue Bewegung, die später zu den Siebenten-Tags-Adventisten wurde.

Die offizielle Gründung der Siebenten-Tags-Adventisten erfolgte 1863 in den Vereinigten Staaten. Ihr Gründer, Ellen G. White, spielte eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung und Organisation der Gemeinschaft. White, die als Prophetin angesehen wird, verfasste zahlreiche Schriften, die für die adventistische Theologie und Praxis prägend waren.

Seit ihrer Gründung haben sich die Adventisten weltweit ausgebreitet und sind heute in über 200 Ländern und Regionen aktiv. Sie haben eine vielfältige internationale Mitgliedschaft und sind in verschiedenen kulturellen und sprachlichen Kontexten präsent.

Einfluss

Der Einfluss der Siebenten-Tags-Adventisten erstreckt sich über verschiedene Bereiche. In Bildung und Gesundheitswesen sind sie stark vertreten, wobei sie Universitäten, Colleges, Schulen und Krankenhäuser betreiben, die weltweit anerkannt sind. Ihre Bildungseinrichtungen legen Wert auf akademische Exzellenz und die Förderung von Werten wie sozialer Verantwortung und persönlichem Wachstum.

Im Gesundheitswesen betreiben die Adventisten eine Vielzahl von Einrichtungen, darunter Krankenhäuser, Kliniken und Gesundheitszentren. Sie sind bekannt für ihren ganzheitlichen Ansatz zur Gesundheitsfürsorge, der medizinische Versorgung mit einem Schwerpunkt auf Prävention und Lebensstilinterventionen kombiniert.

Darüber hinaus haben die Adventisten eine reiche Tradition in der Medienproduktion, einschließlich Radio, Fernsehen und Verlagswesen. Ihre Medienunternehmen erreichen ein breites Publikum und tragen zur Verbreitung ihrer Botschaft bei. Durch ihre Medienpräsenz sind sie in der Lage, aktuelle Themen aus religiöser und ethischer Perspektive zu beleuchten und einen Beitrag zu öffentlichen Debatten zu leisten.

Im Bezug auf die Religionsfreiheit engagieren sich die Adventisten aktiv für die Verteidigung der Religionsfreiheit und anderer Menschenrechte auf internationaler Ebene. Sie setzen sich für die Trennung von Kirche und Staat ein und kämpfen gegen jegliche Form von Diskriminierung aufgrund des Glaubens. Sie arbeiten mit Regierungen, Nichtregierungsorganisationen und anderen religiösen Gruppen zusammen, um die Religionsfreiheit weltweit zu fördern und zu schützen.

28 Glaubensschwerpunkte kurz erklärt

1. Die Heilige Schrift
Die Heilige Schrift, bestehend aus dem Alten und Neuen Testament, ist das inspirierte und maßgebliche Wort Gottes. Sie offenbart den göttlichen Willen, führt zur Erlösung und ist die zuverlässige Quelle für Glauben, Lehre und christliche Lebensführung. Die Bibel ist unfehlbar in ihren Aussagen und enthält die göttlichen Prinzipien, die das Leben der Gläubigen leiten sollen. Durch das Studium der Bibel können wir Gottes Plan für die Menschheit und sein Handeln in der Geschichte verstehen (2. Timotheus 3,16-17; 2. Petrus 1,20-21; Psalm 119,105).

2. Die Dreieinigkeit
Die Dreieinigkeit beschreibt die Natur Gottes als ein Wesen in drei koexistierenden, gleichwertigen Personen: Vater, Sohn und Heiliger Geist. Diese drei Personen sind in Wesen, Charakter und Absicht eins, aber sie haben unterschiedliche Rollen im Werk der Schöpfung, Erlösung und Erhaltung des Universums. Die Dreieinigkeit ist ein tiefes Mysterium, das unsere begrenzte menschliche Vorstellungskraft übersteigt, aber sie zeigt die vollkommene Einheit und Liebe innerhalb der Gottheit (Matthäus 28,19; 2. Korinther 13,14; 1. Petrus 1,2).

3. Gott, der Vater
Gott, der Vater, ist der ewige Schöpfer, Erhalter und Herrscher des Universums. Er ist gerecht und heilig, barmherzig und gnädig, voller Liebe und Treue. Der Vater ist die Quelle aller Dinge und hat die Welt aus Liebe erschaffen. Er sorgt für seine Schöpfung und bietet durch Jesus Christus Erlösung und Versöhnung an. Er wünscht sich, dass alle Menschen zu ihm kommen und in einer liebevollen Beziehung zu ihm leben (Matthäus 6,9; Johannes 3,16; 1. Johannes 4,8).

4. Gott, der Sohn
Jesus Christus, der ewige Sohn Gottes, wurde Mensch, um die Menschheit zu erlösen. Durch ihn wurde die Schöpfung vollbracht, und er hat das Heil durch sein sündenloses Leben, seinen Tod am Kreuz und seine Auferstehung ermöglicht. Als unser Mittler und Hohepriester im himmlischen Heiligtum tritt er für uns ein und bereitet uns auf seine baldige Wiederkunft vor. Jesus ist das vollkommene Abbild des Vaters und offenbart Gottes Liebe und Gnade in höchster Vollendung (Johannes 1,1-3.14; Kolosser 1,15-19; Hebräer 1,1-3).

5. Gott, der Heilige Geist
Der Heilige Geist ist die ewige dritte Person der Gottheit, aktiv in der Schöpfung, Offenbarung und Erlösung. Er inspiriert die Schrift, führt die Menschen zu Jesus, erneuert und verwandelt das Leben der Gläubigen und gibt ihnen Kraft zum Zeugnis und Dienst. Der Heilige Geist tröstet, leitet und stärkt die Gemeinde und hilft den Gläubigen, den Willen Gottes zu erkennen und zu erfüllen (Johannes 14,16-17; Johannes 16,13-14; Apostelgeschichte 1,8).

6. Die Schöpfung
Gott schuf das Universum, die Erde und alle Lebensformen innerhalb von sechs buchstäblichen Tagen. Er ruhte am siebten Tag, dem Sabbat, und setzte diesen als ewiges Zeichen seiner schöpferischen Macht ein. Die Schöpfung zeigt Gottes Liebe und seine Herrlichkeit. Alles, was existiert, wurde durch Gottes mächtiges Wort ins Dasein gerufen, und die Schönheit und Komplexität der Schöpfung bezeugen seine Weisheit und Macht (1. Mose 1,1-2,3; Psalm 33,6.9; Hebräer 11,3).

7. Die Natur des Menschen
Der Mensch wurde im Bild Gottes geschaffen, aber durch den Sündenfall von Gott getrennt. Jeder Mensch hat die Möglichkeit zur Erlösung durch den Glauben an Jesus Christus. Durch die Sünde ist der Mensch sterblich geworden und bedarf der göttlichen Gnade, um ewiges Leben zu erlangen. Der Mensch ist ein freies Wesen mit der Fähigkeit zur Entscheidung, aber durch die Sünde hat er die Neigung, gegen Gottes Willen zu handeln (1. Mose 1,26-28; 1. Mose 3; Römer 3,23).

8. Das große Ringen
Das Universum ist der Schauplatz eines großen Konflikts zwischen Christus und Satan, der um den Charakter Gottes, sein Gesetz und seine Herrschaft tobt. Dieser Konflikt begann im Himmel, als eine der Schöpfungen Gottes, Luzifer, gegen Gottes Regierung rebellierte. Satan verführte die Menschheit zur Sünde, aber durch Jesu Leben, Tod und Auferstehung wurde der Sieg über Satan errungen. Dieser Konflikt wird bald endgültig beendet sein, wenn Gott alles neu macht (Offenbarung 12,7-9; Jesaja 14,12-14; 1. Petrus 5,8).

9. Das Leben, der Tod und die Auferstehung Christi
Jesus Christus lebte ein sündenloses Leben, starb stellvertretend für die Menschheit, wurde begraben und am dritten Tag auferweckt. Durch seinen Tod und seine Auferstehung ist die Erlösung von Sünde und Tod für alle Menschen möglich geworden. Seine Himmelfahrt markiert den Beginn seines Dienstes als unser Hohepriester, der im himmlischen Heiligtum für uns eintritt. Sein Opfer ist das zentrale Ereignis der Heilsgeschichte und zeigt die unendliche Liebe Gottes (Johannes 3,16; 1. Korinther 15,3-4; Hebräer 2,9).

10. Erfahrung des Heils
Erlösung ist ein Geschenk Gottes, das durch Glauben an Jesus Christus und die Gnade Gottes empfangen wird. Durch den Heiligen Geist werden Gläubige von Sünde befreit und erleben eine Wiedergeburt, die zu einem neuen Leben in Christus führt. Diese Erfahrung der Erlösung umfasst die Vergebung der Sünden, die Erneuerung des Herzens und die Befähigung zum Gehorsam gegenüber Gottes Gesetz. Das neue Leben in Christus bringt Frieden, Freude und die Hoffnung auf ewiges Leben (Epheser 2,8-9; 2. Korinther 5,17; 1. Johannes 1,9).

11. Das Wachsen in Christus
Nach der Wiedergeburt sollen Gläubige im Glauben wachsen und ihr Leben dem Willen Gottes unterstellen. Dies geschieht durch das tägliche Studium der Bibel, Gebet und das Wirken des Heiligen Geistes. Das Wachstum im Glauben beinhaltet die Vertiefung der Beziehung zu Gott, die Entwicklung christlichen Charakters und die Bereitschaft zum Dienst. Gläubige sollen in der Gnade und Erkenntnis Jesu Christi wachsen und in ihrem Leben die Früchte des Geistes hervorbringen (Kolosser 2,6-7; Epheser 4,15; Philipper 1,6).

12. Die Gemeinde
Die Gemeinde ist die Gemeinschaft der Gläubigen, die Jesus als Herrn anerkennen. Sie versammeln sich zur Anbetung, Gemeinschaft, Unterweisung und zum Dienst. Die Gemeinde ist der Leib Christi und wird durch den Heiligen Geist gestärkt und geführt. In der Gemeinde erfahren Gläubige Ermutigung, Unterstützung und geistliches Wachstum. Die Gemeinde ist berufen, das Evangelium zu verkünden und Gottes Liebe in der Welt sichtbar zu machen (1. Korinther 12,12-13; Epheser 1,22-23; Matthäus 16,18).

13. Der Überrest und seine Sendung
In den letzten Tagen gibt es eine besondere Gemeinschaft von Gläubigen, die als Überrest bekannt ist. Diese Gruppe hält die Gebote Gottes und hat das Zeugnis Jesu. Ihre Mission ist es, die ewige Botschaft des Evangeliums in der ganzen Welt zu verkünden. Der Überrest ruft die Menschen zur Anbetung des wahren Gottes und zur Vorbereitung auf die Wiederkunft Christi auf. Diese Gemeinschaft ist gekennzeichnet durch den Glauben an Jesus und das Halten der Gebote Gottes (Offenbarung 12,17; Offenbarung 14,12; Matthäus 28,19-20).

14. Einheit im Leib Christi
Alle Gläubigen sind in Christus eins, unabhängig von Rasse, Kultur, Geschlecht oder sozialem Stand. Diese Einheit wird durch den Heiligen Geist bewirkt und zeigt sich in der Liebe und dem Dienst füreinander. Die Gemeinde ist berufen, die Einheit des Geistes in Frieden zu bewahren und die Unterschiede zu überwinden, die die Welt trennt. Die Einheit im Leib Christi ist ein Zeugnis für die Welt von der Liebe Gottes und der Kraft des Evangeliums (Galater 3,28; Epheser 4,3-6; Johannes 17,20-23).

15. Taufe
Die Taufe ist ein öffentliches Bekenntnis des Glaubens an Jesus Christus und symbolisiert das Begraben der alten sündigen Natur und die Auferstehung zu einem neuen Leben in Christus. Sie erfolgt durch Untertauchen im Wasser und zeigt den Eintritt des Gläubigen in die Gemeinschaft der Gläubigen und die Annahme des neuen Bundes mit Gott. Die Taufe ist ein Zeichen der Umkehr, des Glaubens und des Gehorsams gegenüber Gottes Wort (Matthäus 28,19-20; Römer 6,3-4; Apostelgeschichte 2,38).

16. Das Abendmahl des Herrn
Das Abendmahl erinnert an das Opfer Jesu und besteht aus dem symbolischen Verzehr von Brot und Wein. Es beinhaltet auch den Dienst der Fußwaschung als Zeichen der Demut und der Reinigung. Das Abendmahl ist eine Zeit des Gedenkens an Jesu Tod, eine Feier der Gemeinschaft mit ihm und untereinander und eine Vorschau auf das große Festmahl im Himmelreich. Es ist ein Ausdruck des Glaubens an Jesu Versprechen, wiederzukommen (1. Korinther 11,23-26; Johannes 13,1-17; Matthäus 26,26-28).

17. Geistliche Gaben und Dienste
Gott gibt jedem Gläubigen geistliche Gaben, um die Gemeinde zu erbauen und der Welt zu dienen. Diese Gaben umfassen unter anderem Weisheit, Erkenntnis, Glauben, Heilung, Wunderwirkungen, Prophezeiung und Lehre. Die Vielfalt der Gaben spiegelt die Einheit und Zusammenarbeit innerhalb des Leibes Christi wider. Gläubige sind aufgerufen, ihre Gaben treu zu verwalten und zum Wohl der Gemeinschaft einzusetzen, um das Werk des Evangeliums zu fördern (1. Korinther 12,4-11; Epheser 4,11-13; Römer 12,4-8).

18. Die Gabe der Prophetie
Die Gabe der Prophetie wird als ein Kennzeichen der Gemeinde der Überrestzeit anerkannt. Durch diese Gabe offenbart Gott seinen Willen und stärkt die Gemeinde. Ellen G. White, eine der Gründerinnen der Siebenten-Tags-Adventisten, wird als eine besondere Prophetin in der adventistischen Tradition anerkannt. Ihre Schriften werden als inspiriert angesehen und dienen als Hilfsmittel für das Verständnis der Bibel, stehen aber nicht über der Bibel (Joel 2,28-29; Offenbarung 19,10; 1. Korinther 14,1).

19. Das Gesetz Gottes
Die Zehn Gebote sind Ausdruck des Charakters und Willens Gottes und bilden den Maßstab für das christliche Leben. Sie sind eine ewige und unveränderliche Richtschnur für alle Menschen. Das Gesetz zeigt den sündigen Zustand des Menschen und seine Notwendigkeit der Erlösung durch Christus. Durch den Glauben an Jesus und die Kraft des Heiligen Geistes können Gläubige in Übereinstimmung mit Gottes Geboten leben und seine Gnade erfahren (2. Mose 20,1-17; Matthäus 5,17-18; Römer 7,12).

20. Der Sabbat
Der Sabbat ist der siebte Tag der Woche und ein heiliger Ruhetag, der von Gott bei der Schöpfung eingesetzt wurde. Er ist ein Zeichen des Bundes zwischen Gott und seinem Volk und bietet eine Zeit der Anbetung und Erholung. Der Sabbat erinnert an die Schöpfung und die Erlösung und ist ein Vorbote der ewigen Ruhe, die Gott seinem Volk verheißen hat. Die Heiligung des Sabbats stärkt die Beziehung zu Gott und vertieft das geistliche Leben (1. Mose 2,2-3; 2. Mose 20,8-11; Markus 2,27-28).

21. Die Haushalterschaft
Gläubige sind aufgerufen, die von Gott anvertrauten Ressourcen, einschließlich Zeit, Talente und materieller Güter, treu zu verwalten. Dies beinhaltet auch den Zehnten und die Gaben für die Unterstützung der Kirche und des Dienstes. Haushalterschaft bedeutet, dass wir alles, was wir haben, als Gottes Eigentum betrachten und es zu seiner Ehre und für das Wohl anderer einsetzen. Treue Haushalterschaft zeigt Dankbarkeit gegenüber Gott und Vertrauen in seine Fürsorge (1. Korinther 4,2; Matthäus 25,14-30; Lukas 16,10-13).

22. Christliches Verhalten
Christen sollen ein Leben führen, das den biblischen Prinzipien der Reinheit, Gesundheit und Heiligkeit entspricht. Dies umfasst auch die Pflege des Körpers als Tempel des Heiligen Geistes und das Vermeiden von schädlichen Praktiken. Ein christlicher Lebensstil spiegelt den Charakter Jesu wider und ist ein Zeugnis für andere. Gläubige sind berufen, moralisch rein zu leben, gesunde Gewohnheiten zu pflegen und in allem Gott zu ehren (1. Korinther 6,19-20; 1. Petrus 1,15-16; Römer 12,1-2).

23. Ehe und Familie
Die Ehe ist eine von Gott eingesetzte und gesegnete Verbindung zwischen einem Mann und einer Frau. Sie bildet die Grundlage der Familie, die als Zentrum der Anbetung, Erziehung und Gemeinschaft betrachtet wird. In der Ehe sollen Mann und Frau in Liebe, Treue und gegenseitigem Respekt leben und ihre Kinder im Glauben erziehen. Die Familie ist ein Abbild der himmlischen Gemeinschaft und ein Ort, an dem Gottes Liebe und Prinzipien gelebt und weitergegeben werden (1. Mose 2,24; Epheser 5,22-33; Matthäus 19,4-6).

24. Der Dienst Christi im himmlischen Heiligtum
Jesus Christus dient als Hohepriester im himmlischen Heiligtum. Durch seinen Dienst reinigt er die Gläubigen und vermittelt Gottes Gnade und Vergebung. Dieser Dienst ist entscheidend für das Verständnis des Erlösungsplans. Christus tritt für uns ein und bereitet uns auf seine Wiederkunft vor. Sein Dienst im himmlischen Heiligtum ist die Fortsetzung seines Opfers auf Erden und vollendet das Werk der Erlösung (Hebräer 8,1-2; Hebräer 9,11-14; Hebräer 4,14-16).

25. Das zweite Kommen Christi
Die baldige Wiederkunft Jesu Christi wird persönlich, sichtbar und weltumfassend sein. Er wird die Gläubigen erlösen und die Welt richten. Dieses Ereignis ist der Höhepunkt des Heilsplans und die gesegnete Hoffnung der Gläubigen. Jesus wird die Toten in Christus auferwecken und die Lebenden verwandeln. Dieses großartige Ereignis wird das Ende der Sünde und den Beginn des ewigen Reiches Gottes markieren (Johannes 14,1-3; Offenbarung 1,7; 1. Thessalonicher 4,16-17).

26. Tod und Auferstehung
Der Tod ist ein Zustand des Bewusstseinsverlusts. Gläubige warten auf die Auferstehung bei der Wiederkunft Christi, wenn die Toten in Christus auferweckt und in Unvergänglichkeit verwandelt werden. Die Bibel beschreibt den Tod als einen Schlaf, aus dem die Gläubigen beim zweiten Kommen Jesu geweckt werden. Diese Hoffnung auf die Auferstehung gibt den Gläubigen Trost und Zuversicht angesichts des Todes (Prediger 9,5-6; 1. Thessalonicher 4,13-17; Johannes 11,11-14).

27. Das Millennium und das Ende der Sünde
Nach der Wiederkunft Christi beginnt ein tausendjähriges Reich im Himmel, in dem die Erlösten mit Christus regieren werden. Während dieser Zeit wird Satan gebunden sein, und die Gläubigen werden die göttlichen Urteile überprüfen. Am Ende dieses Millenniums werden die Bösen endgültig gerichtet und vernichtet, und die Erde wird erneuert. Dieses Ereignis markiert das endgültige Ende der Sünde und den Beginn eines neuen, vollkommenen Zeitalters (Offenbarung 20,1-7; Offenbarung 21,1-5; Offenbarung 22,1-5).

28. Die neue Erde
Gott wird eine neue Erde schaffen, auf der Gerechtigkeit wohnt. Die Erlösten werden dort in ewiger Gemeinschaft mit Gott leben, frei von Sünde, Leid und Tod. Dies ist das endgültige Ziel des Heilsplans. Die neue Erde wird ein Ort der Freude, des Friedens und der ewigen Gemeinschaft mit Gott und miteinander sein. Alle Trauer, Schmerz und Tränen werden für immer verschwinden, und die Erlösten werden für immer im Licht und in der Liebe Gottes leben (Jesaja 65,17; 2. Petrus 3,13; Offenbarung 21,1-7).

Die 5 theologische Säulen der Siebenten-Tags-Adventisten

1. Der Sabbat: Ein Heiliger Tag der Ruhe und Anbetung

Biblische Grundlage

Die Grundlage des Sabbatglaubens der Siebenten-Tags-Adventisten findet sich sowohl im Alten als auch im Neuen Testament. Der Sabbat wird erstmals in der Schöpfungsgeschichte erwähnt, wo Gott am siebten Tag ruhte und diesen Tag heiligte: „Und Gott segnete den siebenten Tag und heiligte ihn, weil er an ihm ruhte von allen seinen Werken, die Gott geschaffen und gemacht hatte“ (1. Mose 2,3). Dieses Prinzip wird in den Zehn Geboten bekräftigt, wo das vierte Gebot lautet: „Gedenke des Sabbattages, dass du ihn heiligst. Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun; aber am siebenten Tage ist der Sabbat des Herrn, deines Gottes. Da sollst du kein Werk tun, weder du noch dein Sohn noch deine Tochter, weder dein Knecht noch deine Magd, weder dein Vieh noch dein Fremdling, der innerhalb deiner Tore ist. Denn in sechs Tagen hat der Herr Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darinnen ist, und ruhte am siebenten Tage. Darum segnete der Herr den Sabbattag und heiligte ihn“ (2. Mose 20,8-11).

Jesus selbst hielt den Sabbat und betonte dessen Bedeutung. In Lukas 4,16 heißt es: „Und er kam nach Nazareth, wo er erzogen war, und ging nach seiner Gewohnheit am Sabbattag in die Synagoge und stand auf, um zu lesen.“ Auch in Markus 2,27 betonte Jesus die Wohltat des Sabbats für den Menschen: „Und er sprach zu ihnen: Der Sabbat ist um des Menschen willen gemacht und nicht der Mensch um des Sabbats willen.“ Die Apostel hielten den Sabbat ebenfalls ein, wie in der Apostelgeschichte beschrieben: „Paulus aber ging nach seiner Gewohnheit zu ihnen hinein und redete an drei Sabbaten mit ihnen aufgrund der Schriften“ (Apostelgeschichte 17,2).

Zusätzliche Informationen

Der Sabbat wird von Adventisten als ein Tag der physischen und geistlichen Erneuerung betrachtet. Es ist eine Zeit, um von den alltäglichen Belastungen Abstand zu nehmen und sich auf die Beziehung zu Gott zu konzentrieren. Für viele Nicht-Adventisten kann es interessant sein zu erfahren, dass Adventisten an diesem Tag gemeinschaftliche Gottesdienste abhalten, Zeit mit der Familie verbringen und häufig in der Natur verweilen, um Gottes Schöpfung zu genießen.

Zitate und Stimmen

Pastor Mark Finley, ein bekannter Adventistenprediger, sagte: „Der Sabbat ist Gottes Geschenk an die Menschheit. Es ist eine Zeit, in der wir die Eile und Geschäftigkeit unseres Lebens beiseite legen und uns daran erinnern, wer wir sind und wozu wir geschaffen wurden.“

Argumente für die Sabbatheiligung

  • Historische und theologische Kontinuität: Der Sabbat als Ruhetag ist tief in der jüdisch-christlichen Tradition verwurzelt und wird sowohl im Alten als auch im Neuen Testament betont. Dies zeigt die Kontinuität und Beständigkeit dieses Gebots.
  • Gesundheitliche Vorteile: Studien haben gezeigt, dass regelmäßige Ruhezeiten und der Verzicht auf Arbeit positive Auswirkungen auf die körperliche und geistige Gesundheit haben können. Der Sabbat bietet eine strukturierte Möglichkeit zur regelmäßigen Erholung.
    Gemeinschaft und Familie: Der Sabbat bietet eine Gelegenheit, sich von der Geschäftigkeit des Alltags zurückzuziehen und sich auf Beziehungen zu konzentrieren. Dies stärkt die Gemeinschaft und Familienbande.
  • Spirituelle Vertiefung: Der Sabbat ist eine wöchentliche Erinnerung an Gottes Schöpfungswerk und seine Erlösung durch Jesus Christus. Es ist eine Zeit, um sich geistlich zu erneuern und Gott näher zu kommen.
  • Theologisches Argument Eschatologisches Zeichen: Der Sabbat wird auch als ein Zeichen der Treue Gottes zu seinem Volk und als ein Vorzeichen des ewigen Sabbat-Ruhes in Gottes zukünftigem Reich verstanden (Hebräer 4,9-10).

2. Das Himmlische Heiligtum: Christus als unser Hohepriester

Biblische Grundlage

Die Heiligtumslehre der Siebenten-Tags-Adventisten basiert auf dem biblischen Verständnis des Heiligtums im Alten und Neuen Testament. Im Alten Testament wurde das Heiligtum zuerst als Zelt der Begegnung beschrieben, das Mose nach genauen Vorgaben errichtete: „Und sie sollen mir ein Heiligtum machen, damit ich in ihrer Mitte wohne. Ganz wie ich dir das Vorbild der Wohnung und das Vorbild all ihrer Geräte zeige, so sollt ihr es machen“ (2. Mose 25,8-9). Später wurde das Heiligtum in Form des Tempels in Jerusalem weitergeführt.

Im Neuen Testament wird das irdische Heiligtum als Schatten des himmlischen Heiligtums beschrieben. Der Hebräerbrief erklärt, dass Christus als Hohepriester in das himmlische Heiligtum eingetreten ist: „Denn Christus ist nicht hineingegangen in ein mit Händen gemachtes Heiligtum, ein Abbild des wahren, sondern in den Himmel selbst, um jetzt für uns vor dem Angesicht Gottes zu erscheinen“ (Hebräer 9,24). Die Prophezeiung in Daniel 8,14 („Bis zweitausenddreihundert Abende und Morgen vergangen sind; dann wird das Heiligtum wieder geweiht werden“) bildet die Grundlage für das Verständnis des Untersuchungsgerichts, das am 22. Oktober 1844 begann.

Zusätzliche Informationen

Für Nicht-Adventisten könnte interessant sein, dass die Heiligtumslehre die Bedeutung des himmlischen Heiligtums und die fortlaufende Mittlerschaft Christi betont. Diese Lehre motiviert die Gläubigen zu einem heiligen Leben und stärkt die Hoffnung auf die bevorstehende Wiederkunft Christi. Sie vermittelt auch ein tiefes Verständnis des Erlösungsplans Gottes und zeigt, wie das irdische Heiligtum als Typus für das himmlische Heiligtum dient.

Argumente für die Heiligtumslehre

  • Typologie und Erfüllung: Die Heiligtumslehre zeigt, wie die biblische Typologie vom Alten zum Neuen Testament fließt und wie das irdische Heiligtum ein Schatten des himmlischen Heiligtums ist, was ein tiefes Verständnis der Bibel als einheitliche Geschichte der Erlösung bietet.
    Rolle Christi als Hohepriester: Diese Lehre hebt die gegenwärtige Rolle Jesu Christi als unseren Hohepriester hervor, der im Himmel für uns dient. Dies betont die fortlaufende Bedeutung seines Opfers und seiner Fürsprache.
  • Untersuchungsgericht: Das Konzept des Untersuchungsgerichts unterstreicht die Gerechtigkeit und Barmherzigkeit Gottes. Es zeigt, dass Gott alle Taten prüft und dass Gerechtigkeit und Wahrheit letztendlich siegen werden.
  • Motivation zu einem heiligen Leben: Das Wissen um das himmlische Heiligtum und die gegenwärtige Fürsprache Christi motiviert die Gläubigen, ein gerechtes und heiliges Leben zu führen, in der Erwartung der endgültigen Erlösung.
  • Theologisches Argument – Heilsökonomie: Die Heiligtumslehre verdeutlicht die Heilsökonomie Gottes, indem sie zeigt, wie Jesus als unser Mittler und Hohepriester kontinuierlich für unser Heil wirkt. Dies stärkt das Vertrauen in Gottes Plan der Erlösung und sein aktives Wirken in unserem Leben.

3. Die Wiederkunft Christi: Hoffnung auf die Erfüllung der Verheißung

Biblische Grundlage

Die Lehre von der Wiederkunft Christi ist fest in der biblischen Prophetie und den Verheißungen Jesu verankert. Jesus selbst versprach, wiederzukommen: „Und wenn ich hingehe und euch die Stätte bereite, will ich wiederkommen und euch zu mir nehmen, damit ihr seid, wo ich bin“ (Johannes 14,3). Die Wiederkunft wird als ein plötzliches und sichtbares Ereignis beschrieben: „Denn wie der Blitz aufblitzt und leuchtet von einem Ende des Himmels bis zum anderen, so wird der Menschensohn an seinem Tage sein“ (Lukas 17,24).

Die Apostel betonten ebenfalls die Wiederkunft Jesu. In 1. Thessalonicher 4,16-17 schreibt Paulus: „Denn der Herr selbst wird, wenn der Befehl ergeht und die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallen, vom Himmel herabkommen, und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen. Danach werden wir, die Lebenden, die übrig bleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden in den Wolken, dem Herrn entgegen in die Luft; und so werden wir allezeit beim Herrn sein.“

Zusätzliche Informationen

Für Nicht-Adventisten könnte interessant sein, dass die Erwartung der Wiederkunft Christi die Adventisten dazu inspiriert, missionarisch tätig zu sein und die Botschaft von Jesu baldiger Wiederkunft zu verbreiten. Diese Hoffnung auf die Wiederkunft Christi gibt den Gläubigen Kraft und Mut, inmitten von Schwierigkeiten standhaft zu bleiben. Es fördert auch ein Leben in Vorbereitung und Heiligkeit, indem es die Gläubigen ermutigt, ein moralisches und ethisches Leben zu führen und aktiv an sozialen und gemeinnützigen Projekten teilzunehmen.

Argumente für die Wiederkunft Christi

  • Erfüllung der Prophetie: Die Bibel enthält zahlreiche Prophezeiungen, die auf die Wiederkunft Christi hinweisen. Ihre Erfüllung wird als Beweis für die Zuverlässigkeit der biblischen Vorhersagen gesehen.
  • Hoffnung und Trost: Die Lehre von der Wiederkunft Christi bietet den Gläubigen Trost und Hoffnung, insbesondere in Zeiten von Leid und Unsicherheit. Sie erinnert daran, dass Gott letztlich die Kontrolle hat und eine bessere Zukunft verspricht.
    Motivation für ethisches Leben: Die Erwartung der Wiederkunft Christi motiviert die Gläubigen, ein Leben in Heiligkeit und Dienst zu führen, da sie sich darauf vorbereiten, Jesus zu begegnen.
  • Missionarischer Eifer: Die Lehre der baldigen Wiederkunft motiviert die SIebenten-Tags-Adventisten, ihre Botschaft weltweit zu verbreiten und anderen von der baldigen Wiederkunft Jesu zu erzählen. Dies fördert den missionarischen Eifer und die Evangelisation.
  • Theologisches Argument – Eschatologische Hoffnung: Die Wiederkunft Christi stellt die eschatologische Hoffnung dar, die das christliche Leben durchdringt. Sie erinnert die Gläubigen daran, dass die jetzige Welt nicht das Ende ist und dass eine neue Schöpfung und ein gerechtes Königreich Gottes erwartet werden.

4. Der Zustand der Toten: Tod als Schlaf und Hoffnung auf die Auferstehung

Biblische Grundlage

Die Lehre vom Zustand der Toten bei den Siebenten-Tags-Adventisten basiert auf der Bibel und dem Verständnis, dass der Tod ein Zustand des Bewusstseinsverlustes ist, oft als Schlaf bezeichnet. In Prediger 9,5 heißt es: „Denn die Lebenden wissen, dass sie sterben werden; die Toten aber wissen gar nichts und haben keinen Lohn mehr, denn ihr Andenken ist vergessen.“ Diese Vorstellung wird durch die Worte Jesu in Johannes 11,11 unterstützt, wo er über den Tod von Lazarus sagt: „Unser Freund Lazarus schläft; aber ich gehe hin, um ihn aufzuwecken.“

Auch die Auferstehungshoffnung wird in der Bibel betont. In 1. Korinther 15,51-52 schreibt Paulus: „Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden; in einem Augenblick, in einem Augenblick, zur Zeit der letzten Posaune. Denn die Posaune wird erschallen, und die Toten werden auferstehen unverweslich, und wir werden verwandelt werden.“ Diese Texte bekräftigen, dass die Toten bis zur Wiederkunft Christi ruhen und dann auferweckt werden.

Zusätzliche Informationen

Für Nicht-Adventisten könnte interessant sein, dass diese Überzeugung den Tod als vorübergehenden Zustand sieht und den Fokus auf die Auferstehung und das ewige Leben mit Christus legt. Diese Lehre beseitigt den Glauben an eine unmittelbare Hölle oder ein Fegefeuer nach dem Tod und gibt den Gläubigen Trost und Hoffnung. Es ermutigt die Gläubigen, sich auf das ewige Leben vorzubereiten und ihr Leben im Einklang mit Gottes Geboten zu führen.

Argumente für den Zustand der Toten

  • Klarheit und Trost: Die Vorstellung des Todes als Schlaf bietet eine klare und tröstliche Erklärung dessen, was nach dem Tod passiert. Es vermeidet die Vorstellung eines Zwischenzustandes wie das Fegefeuer und betont die Auferstehungshoffnung.
  • Biblische Konsistenz: Diese Lehre ist konsistent mit zahlreichen Bibelstellen, die den Tod als Zustand des Bewusstseinsverlustes und die Auferstehung als das endgültige Ziel darstellen.
  • Ethische Auswirkungen: Die Lehre fördert ein ethisches Leben im Hier und Jetzt, da die Gläubigen wissen, dass ihr Schicksal bei der Auferstehung entschieden wird und nicht durch eine sofortige Belohnung oder Bestrafung nach dem Tod.
    Vermeidung von Angst: Diese Lehre beseitigt die Angst vor einer unmittelbaren Hölle nach dem Tod und bietet eine positive und hoffnungsvolle Perspektive auf die Auferstehung.
  • Theologisches Argument – Ganzheitliches Menschenbild: Die Vorstellung des Todes als Schlaf betont ein ganzheitliches Menschenbild, in dem Körper und Geist untrennbar verbunden sind und das endgültige Leben erst in der Auferstehung vollendet wird.

5. Der Geist der Weissagung: Ellen G. White und Gottes prophetische Führung

Biblische Grundlage

Die Überzeugung der Siebenten-Tags-Adventisten, dass Ellen G. White das prophetische Amt innehatte, basiert auf der biblischen Lehre, dass Gott in den letzten Tagen seinen Geist ausgießen und Propheten erwecken wird. In Apostelgeschichte 2,17 heißt es: „Und es wird geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, da will ich ausgießen von meinem Geist auf alles Fleisch; und eure Söhne und eure Töchter sollen weissagen, und eure jungen Männer sollen Gesichte sehen und eure Alten sollen Träume haben.“ Diese prophetische Gabe wird auch in Offenbarung 19,10 erwähnt: „Denn das Zeugnis Jesu ist der Geist der Weissagung.“

Zusätzliche Informationen

Für Nicht-Adventisten könnte interessant sein, dass die Schriften von Ellen G. White zur Gründung und Entwicklung der Adventistenkirche beigetragen haben und als eine wichtige Quelle der Inspiration und Anleitung für die Kirche dienen. Ihre Werke beinhalten Ratschläge zu verschiedenen Lebensbereichen, einschließlich Gesundheit, Bildung, Familie und Gemeindearbeit. Adventisten sehen in ihren Schriften eine Fortsetzung des biblischen prophetischen Dienstes, der ihnen hilft, die Prinzipien der Bibel besser zu verstehen und anzuwenden. Ellen G. Whites Visionen und Schriften bieten praktische Ratschläge und geistliche Ermutigung für den Alltag.

Argumente für den Geist der Weissagung

  • Biblische Grundlage für Propheten: Die Bibel zeigt, dass Gott immer wieder Propheten gesandt hat, um sein Volk zu leiten. Diese Tradition wird durch den Geist der Weissagung in den Schriften von Ellen G. White fortgesetzt.
  • Praktische Ratschläge: Ellen G. Whites Schriften bieten praktische Ratschläge für das tägliche Leben, einschließlich Gesundheit, Bildung und Familie, die vielen Menschen geholfen haben, ihr Leben positiv zu verändern.
  • Übereinstimmung mit der Bibel: Die Schriften von Ellen G. White stehen im Einklang mit den biblischen Lehren und dienen als Ergänzung und Auslegung biblischer Prinzipien.
  • Geistliche Führung und Ermutigung: Ihre Visionen und Schriften haben vielen Menschen geistliche Führung und Ermutigung gegeben und helfen den Gläubigen, ihre Beziehung zu Gott zu vertiefen.
  • Theologisches Argument – Bestätigung durch Frucht: Die Früchte ihres Dienstes, einschließlich des Wachstums und der Stärkung der Adventistenkirche, bestätigen die Echtheit ihrer prophetischen Gabe. Die positive Wirkung ihrer Schriften auf das Leben der Gläubigen spricht für ihre Authentizität und ihren göttlichen Ursprung.

Zusammenfassung

Die Siebenten-Tags-Adventisten sind eine bedeutende christliche Glaubensgemeinschaft, die eine reiche Geschichte und einen breiten Einfluss hat. Mit ihren Glaubensgrundsätzen, ihrer Geschichte und ihrem Engagement in verschiedenen Bereichen des Lebens haben sie einen bleibenden Eindruck hinterlassen und prägen weiterhin die Welt, in der wir leben.

Durch ihre Betonung von Glauben, Bildung, Gesundheit und sozialer Verantwortung tragen die Adventisten dazu bei, eine Welt zu schaffen, die auf den Prinzipien des Evangeliums und der Liebe basiert.

Die Siebenten-Tags-Adventisten glauben an die Bibel als das inspirierte und unfehlbare Wort Gottes und die höchste Autorität in Glaubensfragen. Sie akzeptieren die Dreieinigkeit, bestehend aus Gott dem Vater, Jesus Christus dem Sohn, und dem Heiligen Geist.

Gott der Vater wird als Schöpfer und Erhalter des Universums gesehen, während Jesus Christus als Erlöser der Menschheit durch seinen Tod und seine Auferstehung gilt. Der Heilige Geist wirkt als Tröster und Führer im Leben der Gläubigen.

Sie glauben an die Schöpfung in sechs Tagen und betrachten den Sabbat (Samstag) als heiligen Ruhetag. Der Mensch ist im Ebenbild Gottes geschaffen, aber durch den Sündenfall verdorben und braucht daher Erlösung. Es gibt einen kosmischen Kampf zwischen Christus und Satan, der die Geschichte beeinflusst.

Die Adventisten erwarten die baldige Wiederkunft Christi zur Errichtung seines Reiches. Erlösung erfolgt durch Glauben an Christus und seine Gnade. Die Zehn Gebote, einschließlich des Sabbats, sind weiterhin verbindlich.

Die Gemeinschaft der Gläubigen ist wichtig für gegenseitige Unterstützung und geistliches Wachstum. Die Taufe durch Untertauchen und das Abendmahl sind zentrale Sakramente. Sie glauben an geistliche Gaben und die prophetische Inspiration von Ellen G. White.

Die Harmonie zwischen Gottes Gesetz und dem Evangelium wird betont, wobei die Bibel als glaubwürdig und prophetisch erfüllt betrachtet wird. Die Kirche ist die Gemeinschaft der Gläubigen, die Christus auf der Erde vertritt.

Eine gesunde Lebensweise wird als Teil der Verantwortung betrachtet, den Körper als Tempel des Heiligen Geistes zu pflegen. Ruhe und Erholung sind wichtig für die Gesundheit. Sie glauben an Heilung durch Gebet und göttliche Intervention.

Die Hoffnung auf ewiges Leben nach dem Tod ist zentral, und sie sehen sich als Teil der Zweiten Adventbewegung, die die Wiederkunft Christi verkündet. Die Weltmission ist ein wesentlicher Aspekt ihres Glaubens, und sie engagieren sich global, um das Evangelium zu verbreiten. Schließlich glauben sie an ein zukünftiges Gericht, in dem Gott die Werke der Menschen beurteilen wird.

Diese Glaubenspunkte bilden die Grundlage des adventistischen Glaubens und prägen das Leben und die Praxis der Gemeinschaft.

LGBTQ+ und die Theologie der Siebenten-Tags-Adventisten

LGBTQ+ und die Theologie der Adventisten

Inmitten der derzeit hitzigen Diskussionen in Kirchenkreisen über die LGBTQ+ Bewegung und der queer Community steht die Frage im Raum, ob die Behauptungen wahr sind, dass die Bibel keine Einwände gegen homosexuelle Beziehungen habe. Daher ist es wichtig, die biblischen Grundsätze zur menschlichen Sexualität und zur Ehe sorgfältig zu prüfen.

Oft wird auch behauptet, dass die sexuelle Orientierung von schwulen und lesbischen Personen nicht willentlich beeinflussbar oder veränderbar sei und daher die Grundsätze einer Partnerschaft aus 1. Mose 2,24 auch auf gleichgeschlechtliche Beziehungen anwendbar seien. Viele Vertreter der LGBTQ+ und queeren Bewegung setzen sich dafür ein, dass die Kirche, die sich für Glaubens- und Gewissensfreiheit einsetzt, sich auch für die Realität verschiedener sexueller Orientierungen öffnen sollte, und verweist darauf, dass Gesetzgeber und Gesellschaft heterosexuelle und homosexuelle Partnerschaften mittlerweile gleichberechtigt behandeln. Jedoch ist es wichtig, diese Argumentation kritisch zu betrachten. 

Die Bibel ist der Maßstab unseres Denkens

n einer Welt, in der Wahrheit oft relativiert oder sogar verdreht wird, lehrt uns die Bibel, dass die Wahrheit untrennbar mit der Liebe verbunden ist. Johannes 8, Vers 44 sagt klar, dass Satan der Vater der Lüge ist und dass keine Lüge aus der Wahrheit kommt. Diese Verbindung zwischen Liebe und Wahrheit wird auch in 1. Johannes 2, Vers 21 betont, wo steht, dass die Liebe sich an der Wahrheit freut. Paulus unterstreicht in 1. Korinther 13, Vers 6, dass die Liebe die Wahrheit nicht verbirgt. Dies zeigt, dass die Wahrheit in menschlichen Beziehungen von entscheidender Bedeutung ist.

lgbtqia+Gott schuf den Mensch und auch die Sexualität.

Die Schöpfungsgeschichte gibt uns einen tiefen Einblick in Gottes göttlichen Plan für die menschliche Sexualität und Beziehungen. In 1. Mose 1, Vers 27 lesen wir, dass Gott den Menschen nach seinem Bild schuf, als Mann und Frau schuf er sie. Dieser Vers ist von entscheidender Bedeutung, denn er zeigt, dass die Geschlechterdifferenz ein integraler Bestandteil von Gottes Schöpfungsplan ist. Gott schuf Mann und Frau nach seinem Bild, und in ihrer Vereinigung finden sie die Vollkommenheit seines Ebenbildes.

 

Die Bibel lehrt uns, dass die Geschlechterdifferenz nicht nur ein biologisches Phänomen ist, sondern auch eine tiefere spirituelle Bedeutung hat. Wenn ein Mann und eine Frau zusammenkommen und sich in bedingungsloser Liebe füreinander hingeben, dann offenbaren sie die Herrlichkeit Gottes und sein Ebenbild in ihrer Beziehung. Dieses göttliche Design der Geschlechterdifferenz zeigt sich auch in der Aufforderung Gottes, fruchtbar zu sein und sich zu vermehren.

Die Einsetzung der Ehe

Die Ehe als göttliche Institution ist ein weiteres Beispiel für Gottes Plan für die menschliche Sexualität und Beziehungen. Jesus selbst bekräftigt in Matthäus 19, Vers 4-6, dass die Ehe eine Verbindung zwischen Mann und Frau ist, die Gott zusammengefügt hat und die nicht vom Menschen getrennt werden sollte. Dieses göttliche Konzept der Ehe basiert auf der Geschlechterdifferenz und auf der bedingungslosen Liebe, die sich in der gegenseitigen Hingabe der Ehepartner zeigt.

Exegetisch betrachtet gibt es klare Hinweise darauf, dass die Bibel die Geschlechterdifferenz von Mann und Frau als unverzichtbar für die Ehe betrachtet. Texte aus 1. Mose 1 und 2 zeigen, dass Gott Mann und Frau als gleichwertig, aber auch als unterschiedlich geschaffen hat, und dass die Ehe auf dieser Verschiedenheit basiert. Jesus selbst bestätigt diese Ansicht, indem er in Markus 10,6-9 die Schöpfungsgeschichte zitiert und betont, dass Gott Mann und Frau geschaffen hat, damit sie eins werden können. Paulus wiederholt diese Ansicht in Epheser 5,31 und verwendet die Ehe als Bild für die Beziehung zwischen Christus und der Gemeinde, was ebenfalls auf die grundlegende Verschiedenheit der beiden Geschlechter hinweist

Abweichungen und negative Auswirkungen falscher Sexualität

Es ist wichtig zu betonen, dass die Bibel uns auch vor Abweichungen von Gottes Plan in Bezug auf die menschliche Sexualität, wie beispielsweise die LGBTQ+ Bewegung warnt. In 3. Mose 18 finden wir eine Liste von Geboten und Verboten, die sich auf moralische und ethische Werte beziehen. Unter diesen Geboten wird auch die Homosexualität verurteilt, indem gesagt wird, dass es ein Gräuel ist, wenn ein Mann bei einem anderen Mann liegt wie bei einer Frau.

Ein weiteres biblisches Beispiel für die Warnung vor Abweichungen von Gottes Plan ist die Geschichte von Sodom und Gomorra in 1. Mose 19. Diese Städte wurden wegen ihrer Sünden und ihrer Abkehr von Gottes Gesetz zerstört. Während einige behaupten mögen, dass die Zerstörung dieser Städte auf ihre Mangel an Gastfreundschaft oder ihre weltliche Frömmigkeit zurückzuführen sei, kann man die Tatsache nicht ignorieren, dass die Homosexualität auch eine Rolle spielte. Dies wird durch die Erwähnung von Lot’s Angebot, seine Töchter den aufgebrachten Männern zu geben, um ihre homosexuellen Begierden zu stillen, deutlich.

Insgesamt lehrt uns die Bibel, dass die Wahrheit und die Geschlechterdifferenz untrennbar mit Gottes göttlichem Plan für die menschliche Sexualität und Beziehungen verbunden sind. Indem wir uns an Gottes Wort halten und seinen Plan respektieren, können wir die wahre Bedeutung von Liebe und Beziehung verstehen und erleben.

Methodisch betrachtet darf die Lebensrealität nicht dazu führen, dass wir biblische Texte umdeuten, um unseren eigenen Vorstellungen gerecht zu werden. Auch wenn die Ursachen für homosexuelle Orientierung komplex sind, bedeutet das nicht automatisch, dass die biblischen Grundsätze zur Sexualität und Ehe außer Kraft gesetzt werden müssen.

 

LGBTQIA+ und die Bibel

Dieser Artikel beruht auf den Ausführungen im Video von Mark Finley. Sie können sich seine Gedanken und Erläuterungen gerne selber im Videovortrag ansehen. Er repräsentiert die offizielle Haltung der weltweiten Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten.

Charakterbildung und die umwandelnde Kraft des Evangeliums

Die Bibel lehrt uns, dass die Wahrheit nicht nur eine intellektuelle Erkenntnis ist, sondern auch eine Lebensweise prägt. Indem wir uns an die Wahrheit Gottes halten, formen wir unseren Charakter und leben in Übereinstimmung mit seiner göttlichen Ordnung.

Die umwandelnde Kraft des Herrn kann sowohl erworbene als auch ererbte üble Neigungen überwinden. Im Evangelium liegt eine transformative Kraft, die uns von unseren Sünden befreit und uns zu neuen Menschen macht. Es ist die Kraft Christi, die uns von der Macht der Sünde erlöst und uns in die Freiheit der Kinder Gottes führt.

In Römerbrief legt der Apostel Paulus eindringlich dar, dass alle Menschen, sowohl Juden als auch Heiden, der Erlösung bedürfen. Er betont die universale Notwendigkeit des Evangeliums und die Erlösung durch den Glauben an Jesus Christus. Diese Botschaft der Hoffnung und Veränderung ist das Herzstück des christlichen Glaubens.

Paulus adressiert auch die Frage der menschlichen Sexualität in Römer 1, wobei er die Verdorbenheit und Verlorenheit der heidnischen Welt beschreibt. Er verurteilt gleichgeschlechtliche Beziehungen als einen Verstoß gegen Gottes göttliche Ordnung und die natürliche Schöpfungsordnung. Dies steht im Einklang mit dem klaren Lehramt der Bibel, das die LGBTQ-Tendenzen nicht mit Gottes Willen vereinbar sieht.

 

Die Sichtweise der Siebenten-Tags-Adventisten

Die Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten bekräftigt ihre Position zur Ehe als eine göttliche Institution, die ausschließlich zwischen Mann und Frau geschaffen ist. Homosexuelle Beziehungen werden als unnatürlich, sündhaft und im Widerspruch zu Gottes Schöpfungsordnung betrachtet. Dennoch betont die Kirche auch die bedingungslose Liebe Gottes zu allen Menschen und ruft zur Barmherzigkeit und Respekt gegenüber allen auf.

Es ist wichtig zu unterscheiden zwischen der Orientierung einer Person und ihrem Handeln. Obwohl jemand bestimmte Neigungen haben mag, rechtfertigt dies nicht das Ausleben dieser Neigungen, wenn sie im Widerspruch zu Gottes Wort stehen. Durch die Gnade Gottes können wir alle neue Geschöpfe in Christus werden und ein Leben führen, das im Einklang mit seinem Willen steht.

Die biblischen Grundsätze zur menschlichen Sexualität lehren uns, dass Gottes Plan für die Ehe und die Sexualität klar definiert ist. Durch die Kraft des Evangeliums können wir unsere Neigungen überwinden und in Übereinstimmung mit Gottes Wort leben. Lasst uns daher einander mit Liebe und Wahrheit begegnen, im Bewusstsein der Vergebung und der Veränderung, die uns in Christus geschenkt ist.

 

Umgang und Verantwortung gegenüber Geschwistern mit homosexueller Neigung

Bei aller theologischen Feinheit und Genauigkeit hat jeder Mensch das recht, zuerst einmal als Mensch und Kind Gottes angenommen zu werden. Wir als Christen und als Gemeinde tragen eine Verantwortung für unsere Geschwister, die Gott uns an die Seite gestellt hat. Auch wenn sie vielleicht nicht immer unserer Meinung sein mögen und vielleicht auch der LGBTQ+ Bewegung angehören sollten, sie sind geliebte “Kinder” Gottes. Gott möchte jeden Menschen retten, denn Jesus ist in eine verlorene Welt gekommen, um zu retten was verloren war (Lukas 19,10).

Welche Möglichkeiten als Christ oder als Gemeinde gibt es, diese Fürsorgepflicht praktisch umsetzen? Wenn jemand aus den genannten Gründen nicht heiraten kann/will dann muss die Gemeinde die Möglichkeit als “Ersatzfamilie” zu agieren. Kein Mensch ist gerne allein, daher sind wahre und innige Freundschaften ein wichtiger Bestandteil des Lebens. Es ist auch möglich eine zärtlichere Männerfreundschaft zu pflegen, als es normalerweise üblich ist.

Wenn beispielsweise zwei Freundinnen sich umarmen oder sich gegenseitig einen Kuss auf die Wange geben, regt sich niemand darüber auf. Das kann bei Männern auch möglich sein, wenn sich die Freundschaft an die biblischen Grundsätze hält. Auch gibt es die Möglichkeit eine Art Männer-WG zu gründen oder eine Selbtshilfegruppe zu gründen und somit einen Rahmen zu bieten, dass sich jeder geliebt und aufgefangen fühlen kann um sich so ganz praktisch dem Thema zu stellen.

Fazit und Bibelstellen:

Dieser Artikel betont die transformative Kraft des Evangeliums, um den Charakter zu prägen und das Leben der Gläubigen zu verändern. Er basiert auf der Überzeugung, dass die umwandelnde Kraft des Herrn sowohl erworbene als auch ererbte Neigungen überwinden kann. Diese Kraft liegt im Evangelium, das die Botschaft von Erlösung und Veränderung durch Jesus Christus verkündet. Aber es gibt auch eine Verantwortung gegenüber den LGBTQ+ Glaubensgeschwistern, der wir als Gemeinde nachkommen müssen.

Bibelstellen:

  • 2. Korinther 5,17: “Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.”
  • Römer 6,4: “So sind wir ja mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod, damit, wie Christus auferweckt ist von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters, auch wir in einem neuen Leben wandeln.”
  • Epheser 4,22-24: “Legt ab den alten Menschen mit seinem Wandel, der sich durch betrügerische Begierden zugrunde richtet, und erneuert euch in eurem Geist und Sinn und zieht den neuen Menschen an, der nach Gott geschaffen ist in wahrer Gerechtigkeit und Heiligkeit.”

Es muss auf die biblischen Grundsätze zur menschlichen Sexualität, insbesondere im Kontext von gleichgeschlechtlichen Beziehungen geachtet werden. Die Bibel lehrt klar, dass homosexuelle Beziehungen im Widerspruch zur göttlichen Ordnung stehen und als Sünde betrachtet werden. Die Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten bekräftigt ihre Position zur Ehe als eine göttliche Institution zwischen Mann und Frau und ruft zur Barmherzigkeit gegenüber allen Menschen auf, unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung.

Bibelstellen:

  • 1. Korinther 6,9-11: “Oder wisst ihr nicht, dass die Ungerechten das Reich Gottes nicht ererben werden? Täuscht euch nicht! Weder Unzüchtige noch Götzendiener, weder Ehebrecher noch Lustknaben, weder Knabenschänder, noch Diebe, noch Habsüchtige, noch Trunkenbolde, noch Lästerer, noch Räuber werden das Reich Gottes ererben. Und solche sind einige von euch gewesen. Aber ihr seid reingewaschen, ihr seid geheiligt, ihr seid gerecht geworden durch den Namen des Herrn Jesus Christus und durch den Geist unseres Gottes.”
  • 1. Mose 1,27: “Und Gott schuf den Menschen ihm zum Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau.”
  • Römer 1,26-27: “Darum hat sie Gott auch dahingegeben in entehrende Leidenschaften: denn ihre Weiber haben den natürlichen Brauch verlassen zu dem widernatürlichen; desgleichen auch die Männer, haben verlassen den natürlichen Brauch des Weibes, sind entbrannt in ihrer Lust zueinander, Mann mit Mann Schande treibend, und empfingen den verdienten Lohn ihrer Verirrung in sich selbst.”

Wer war Jesus? Spinner, Lügner oder Gottes Sohn?

Wer war Jesus? Spinner, Lügner oder Gottes Sohn?

Die Frage, die man sich lange Zeit gestellt hat in wissenschaftlichen Kreisen ist, hat es den Jesus überhaupt gegeben? Oder sind die Berichte der Bibel lediglich nur eine fromme Märchen, ein schöner Mythos von einer wunderbaren Person. Vielleicht gut zur Erbauung von älteren Personen, die vielleicht altmodisch sind oder von schwächlichen Personen, die sowas halt brauchen. Oder war Jesus tatsächlich eine ernstzunehmende historische Persönlichkeit? Und da hat man die Bibel immer nicht so wirklich in Betracht gezogen, sondern hat  nach historischen Quellen gesucht, ob es denn Jesus wirklich gegeben hat. Wir wollen heute zu Beginn nur mal zwei dieser Quellen uns betrachten. Die erste historische Quelle ist die des römischen Geschichtsschreibers Tacitus. DIeser angesehene Geshcichtsschreiber sagt folgendes:

Christus, von dem sie ihren Namen bekommen hatten, war durch das Urteil des Prokurators Pontius Pilatus exekutiert worden zu der Zeit, als Tiberius Kaiser war. Und der elende Aberglaube war für einen kurzen Moment aufgehalten, nur um erneut auszubrechen, nicht nur in Judäa, dem Heim der Plage, sondern sogar in Rom selbst.”

Also, Tacitus war offensichtlich kein Christ. Er nennt es eine Plage. Und interessant ist ja, er schreibt den Bericht um das Jahr 100 n. Chr. . Wir haben also den Bericht von jemandem, der nicht nur sagt, dass es Christus gegeben hat und nicht nur, dass Christus zur Zeit von Tiberius, von Pontius Pilatus exekutiert worden ist, sondern, dass es auch eine Gruppe von Menschen gab, die sich dann Christen nannten, von denen sie ihren Namen bekommen hatten. Außerdem, dass die nicht nur in Jerusalem oder Judäa waren, sondern sogar bis nach Rom in dieser ersten und zweiten Generation gekommen waren.

Tacitus über Jesus

tacitus über jesus

Josephus über Jesus

jospehus über jesus

Ein anderer interessanter Geschichtsschreiber ist Josephus. Das war ein jüdischer Geschichtsschreiber gewesen, der an römischen Diensten eine große Abhandlung über die jüdischen Altertümer verfasst hat. Jospehus sagt folgendes und zumindest kann man das jetzt in seinem Werk heute so nachlesen:

“Nun gab es zu jener Zeit einen weisen Menschen, Jesus, Wenn es erlaubt ist, ihn einen Menschen zu nennen, denn er tat wundervolle Dinge und war ein Lehrer solcher, die die Wahrheit gerne annehmen. Er zog viele sowohl von den Juden als auch von den Heiden zu sich. Er war der Christus.”

Nun, genau dieser Satz ist sehr, sehr umstritten unter den Geschichtswissenschaftlern. Aber dazu kommen wir gleich noch. Er schreibt weiter:

Und als Pilatus auf Vorschlag unserer Führer ihn zum Kreuz verurteilte, verließen ihn die nicht, die ihn zuerst geliebt hatten. Denn er erschien ihnen erneut lebendig am dritten Tag, so wie die göttlichen Propheten dies und 10.000 andere wundervolle Dinge über ihn vorhergesagt hatten. Und der Stamm der Christen, der nach ihm benannt wurde, ist bis heute nicht ausgestorben auch.

Ist Josephus glaubwürdig?

Er war offensichtlich kein Christ, die Christen haben sich nie Stamm genannt. Aber er sagt einige Dinge, die wirklich interessant sind. Nun, einige Geschichtsschichtler haben gesagt, naja, das klingt fast zu gut, dass er den Jesus Christus nennt und dass er sagt, dass der am dritten Tag auferstanden ist. Man muss zumindest mal festhalten, dass es im 10. Jahrhundert einen anderen Geschichtsschreiber gibt, den Agapius von Hierapolis, der den Josephus zitiert und zwar ein bisschen anders. Also es könnte sein, dass im Laufe der Zeit manche Christen an dem Zeugnis des Josephus so ein bisschen geschönt haben. Da heißt es nämlich hier, Pilatus hat ihn zur Kreuzigung und zum Tode verurteilt, aber diejenigen, die seine Jünger geworden waren, gaben seine Jüngerschaft nicht auf und erzählten, dass er ihnen drei Tage nach der Kreuzigung erschienen sei und lebe und daher vielleicht der Messias. Das klingt wahrscheinlich ein bisschen mehr nach dem, was Josephus selbst geschrieben hat, aber der Punkt ist, Mehrere Geschichtsschreiber aus der Zeit belegen eindeutig, neben der Bibel, unabhängig von der Bibel, ohne dass sie an die Bibel geglaubt hätten so sehr, dass es diesen Jesus gegeben hat und sie belegen einige der wesentlichen Details, die uns auch die Bibel über Jesus gesagt hat. Nun, wenn man sich mit Jesus beschäftigt, dann kann man verschiedene Thesen hören.

 

Diesen Beitrag können Sie sich auch in voller Länge als Predigt anhören. Er wurde im Rahmen einer Vortragsreihe in unseren Räumlichkeiten gehalten. Schauen Sie auch gerne auf unserem YouTube-Kanal vorbei, für weitere spannende Vorträge

Machen wir mal ein Experiment. Wenn wir auf der Straße mal eine Umfrage machen würden, was  die Leute über Jesus Christus denken, welche verschiedenen Bezeichnungen würde man da hören?  Wer oder was ist er gewesen? Ein Wanderprediger zum Beispiel? Ein guter Mensch. Ein Prophet? Unsere Freunde, die Moslems, würden das wahrscheinlich sagen, er war ein Prophet, einer der vielen Propheten. Noch eine Idee? Ja, manche würden vielleicht sagen, er war der Sohn Gottes.

Also, sammeln wir, wir haben einen guten Menschen. Manche würden sagen, er war ein spiritueller Lehrer. Er hat so geistliche Wahrheiten gepredigt. Andere würden sagen, er war ein Sozialrevolutionär. Er hat sich für die Armen eingesetzt, er hat sich für die Frauen eingesetzt, er wollte die Gesellschaft stürzen und ist halt nicht durchgekommen. Und andere sagen, nee, er war ein Religionsstifter. Er hat halt einfach eine neue Religion gestiftet, hat so Leute ausgebildet und wie das viele andere vor ihm und nach ihm gemacht haben. Andere, wie gesagt, würden sagen, er war ein weiterer Prophet. Und so gibt es eine ganze Reihe, ein ganzes Spektrum von Meinungen über Jesus. Interessant ist, dass das schon zur Zeit von Jesus so gewesen sein muss.

Was sagt Jesus über sich selbst?

In Markus 10, Vers 17 finden wir die Geschichte, die wir am letzten Mittwoch schon kurz angedeutet hatten, von diesem jungen Mann, der zu Jesus lief, ihm vor seinen Füßen auf die Knie fiel und ihn gefragt hat, Guter Meister. Was soll ich tun, um das ewige Leben zu erben?
Und wir haben ja dann gelesen, wie Jesus gesagt hat, halte die Gebote. Aber heute geht es uns darum, dass dieser junge Mann gesagt hat, Jesus, du bist ein Meister, du bist ein guter Mensch. Guter Meister. Jetzt schauen wir mal, was Jesus darauf geantwortet hat. Er hat ihn gefragt, was nennst du mich gut?
Niemand ist gut als Gott allein. Also in anderen Worten, wenn Jesus durch die Innenstadt von München gehen würde und Leute zu ihm kommen würden und sagen, hey, du bist doch dieser gute Mensch Jesus, du bist doch dieser Sozialrevolutionär, du bist doch dieser Religionsbewerber, du bist doch dieser gute Lehrer, dann würde Jesus sie anschauen und sagen, was nennst du mich gut? Warum nennst du mich einen guten Menschen? Denk mal nach, lieber Mensch, aus welchem Grund nennst du mich einen guten Menschen? Weißt du, was ich alles gesagt habe?


Hier mal ein paar Beispiele von dem, was Jesus so von sich gegeben hat. Er hat zum Beispiel gesagt in Johannes 14, Vers 6, ich bin nicht ein Weg und eine Wahrheit und ein Leben, sondern er sagt, ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Was ist der Unterschied?
Er hat nicht gesagt, naja, also ich bin noch ein weiteres Angebot im großen, bunten Korb der Religion. Für alle, die es mehr auf meine Art mögen, wählt mich. Jesus hatte einen absoluten Exklusivitätsanspruch. Er hat gesagt, ich bin der Weg, ich bin die Wahrheit. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich. Er hat außerdem gesagt, ich bin das Licht der Welt.


Und dann hat er sogar tatsächlich gesagt, wahrlich, wahrlich, ich sage euch, ehe Abraham war, bin ich. Und da hat er sich nicht in der Grammatik vertan. Man müsste eigentlich sagen, ehe Abraham war, war ich. Aber Jesus wollte nicht sagen, ich bin älter als Abraham, er wollte sagen, ich bin. Das war der Name Gottes. Als Der Mose, wenn wir noch später dazu kommen, als Mose den brennenden Dornenbusch gesehen hat und Gott gefragt hat, wer bist du? Da hat Gott gesagt, mein Name ist Ich Bin, der Ich Bin. Also Jesus hat gesagt, ich bin der Einzige, ich bin das Licht der Welt, ich bin die Wahrheit, ich bin der Weg, ich bin das Leben. Ich bin Gott!

3 Möglichkeiten: Spinner, Lügner oder Sohn Gottes

Und wenn man jetzt ganz ehrlich, ganz logisch und ganz nüchtern darüber nachdenkt, hat man im Grunde genommen nur drei Möglichkeiten. Entweder Jesus sagt nicht die Wahrheit und er weiß es auch. Was ist er dann? Das ist ein Lügner. Oder aber Jesus sagt nicht die Wahrheit, es ist völliger Quatsch was er sagt, aber er glaubt was er gesagt hat. Was ist er dann? Spinner, lügner oder sohn GottesDas ist ein Spinner. Oder aber er sagt die Wahrheit und er weiß es.

Und dann? wäre er tatsächlich Gottes Sohn. Mit anderen Worten, die Option guter Mensch, die Option ein Religionsstifter, ein guter spiritueller Lehrer fällt aus. Weil entweder ist er wirklich gut und er hat alles, was er gesagt hat, dann stimmt das auch und dann ist er Gottes Sohn. Oder aber er ist es nicht und dann hat er ständig gelogen. Denn jemand, der Leuten erzählt, dass er der Einzige ist, dass er das Leben ist, das nur durch ihn Erlösung stattfinden kann, dass er Gott ist oder ist es nicht, der wäre doch ein gefährlicher Sektenführer, oder? Den kann man doch nicht ernsthaft als guten Menschen bezeichnen. Also diese Option, ich glaube nicht an Jesus, aber ich glaube er war ein guter Mensch, diese Option ist intellektuell, egal ob man Christ ist oder nicht, die ist nicht haltbar. Jeder von uns, egal welcher Weltanschauung, egal welchen Alters, muss sich im Fall von Jesus auf drei Optionen beschränken und eine davon wählen. Entweder Jesus war ein Spinner oder er war ein Lügner oder er war Gottes Sohn.

Zusammenfassung und Quellenübersicht

Die Hauptquellen, die im Text erwähnt werden, sind die Berichte von Tacitus und Josephus.

  1. Tacitus: Tacitus war ein römischer Geschichtsschreiber, der im 1. Jahrhundert n. Chr. lebte. Seine Werke enthalten Informationen über verschiedene historische Ereignisse und Personen seiner Zeit, darunter auch eine Erwähnung von Christus und den Christen in Bezug auf ihre Verfolgung unter Pontius Pilatus.
  2. Josephus: Flavius Josephus war ein jüdischer Geschichtsschreiber, ebenfalls aus dem 1. Jahrhundert n. Chr. Er verfasste unter anderem eine umfangreiche Abhandlung über die Geschichte der Juden. In seinem Werk erwähnt er Jesus Christus und beschreibt ihn als weisen Mann, der Wunder tat und Anhänger hatte.

Es gibt auch Hinweise auf andere historische Quellen und Bücher, die im Text möglicherweise relevant sind, aber Tacitus und Josephus werden als primäre Quellen für die Diskussion über Jesu historische Existenz und Identität herangezogen Der Text diskutiert die historische Existenz Jesu Christi und die verschiedenen Interpretationen seiner Person. Es wird darauf hingewiesen, dass es lange Zeit eine Debatte in wissenschaftlichen Kreisen darüber gab, ob Jesus überhaupt existierte oder ob die biblischen Berichte nur fromme Märchen seien. Zwei historische Quellen werden vorgestellt: Tacitus, ein römischer Geschichtsschreiber, und Josephus, ein jüdischer Geschichtsschreiber.

Tacitus erwähnt Christus und die Christen in seinen Aufzeichnungen und bestätigt, dass Christus unter Pontius Pilatus hingerichtet wurde. Josephus beschreibt Jesus als weisen Menschen, der Wunder tat und Anhänger sowohl unter den Juden als auch den Heiden hatte. Allerdings ist sein Bericht umstritten, da einige glauben, dass er später von Christen bearbeitet wurde. Trotzdem belegen beide Quellen unabhängig voneinander die Existenz Jesu und seiner Anhänger. Der Text führt auch verschiedene Interpretationen von Jesus an, die Menschen haben könnten, darunter die Ansicht, dass er ein guter Mensch, ein Prophet, ein Sozialrevolutionär oder ein Religionsstifter war. Es wird betont, dass bereits zu Lebzeiten Jesu unterschiedliche Meinungen über seine Identität existierten.

Schließlich argumentiert der Text, dass Jesu Ansprüche zu einer klaren Entscheidung führen: Entweder er war ein Lügner, ein Spinner oder tatsächlich Gottes Sohn. Die Behauptung, er sei nur ein guter Mensch, wird als nicht haltbar betrachtet, da seine Aussagen entweder wahr oder falsch waren und er somit entweder göttlich oder irreführend sein müsste.

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