“Gott ist gerecht” und Gerechtigkeit in der Bibel

“Gott ist gerecht” und Gerechtigkeit in der Bibel

Welche Argumente gibt es für die Aussage: “Gott ist gerecht”?

Warum lässt der allmächtige Gott Leid zu, wenn er liebevoll und gerecht ist? Warum geht es guten Menschen schlecht und bösen gut? Diese Fragen haben die Menschheit seit jeher beschäftigt und sind zentrale Punkte der Theodizee. Wenn Gott allmächtig ist und Gott ist gerecht, warum existiert dann das Böse? Warum leiden gerechte Menschen, während böse Menschen scheinbar ungestraft bleiben?

Die Theodizee, also die Rechtfertigung Gottes angesichts des Bösen und des Leids, ist ein tiefgründiges Thema, das Gläubige und Theologen gleichermaßen beschäftigt. Diese Fragen fordern unser Verständnis von Gerechtigkeit in der Bibel und unser Vertrauen in Gottes Allmacht und Gerechtigkeit heraus. Um diese Fragen zu beantworten, müssen wir die Natur Gottes, den freien Willen, die Prüfungen des Glaubens und den großen Konflikt zwischen Gott und Satan betrachten.

In diesem Artikel werden wir untersuchen, wie die Bibel die Gerechtigkeit Gottes darstellt und wie verschiedene Geschichten und Lehren helfen können, die Fragen der Theodizee zu beantworten. Wir werden uns mit der Allmacht und Gerechtigkeit Gottes auseinandersetzen, die Rolle des freien Willens verstehen, den Sinn von Prüfungen und Leiden erkunden und schließlich einen Blick auf den großen Konflikt zwischen Gut und Böse werfen. Diese Überlegungen können uns helfen, ein tieferes Verständnis für Gottes Handeln und seine Gerechtigkeit zu entwickeln.

Die Natur Gottes: Allmacht und Gerechtigkeit

In der Theologie werden dem allmächtigen Gott traditionell zwei zentrale Eigenschaften zugeschrieben: Allmacht und Gerechtigkeit. Allmacht bedeutet, dass Gott unbeschränkte Macht hat und alles tun kann. Gerechtigkeit in der Bibel hingegen bedeutet, dass Gott stets moralisch richtig handelt und das Gute fördert. Diese Eigenschaften führen zu Paradoxien und Fragen. Wenn der allmächtige Gott gerecht ist, warum existiert dann das Böse? Diese Fragen führen uns direkt zur Theodizee, dem philosophisch-theologischen Versuch, die Gerechtigkeit Gottes angesichts des Leids und des Bösen in der Welt zu verteidigen.

Ein anschauliches Beispiel für die Allmacht Gottes findet sich in der Schöpfungsgeschichte der Bibel. In den ersten Kapiteln der Genesis erschafft der allmächtige Gott das Universum durch sein Wort. Er sagt: „Es werde Licht“, und es wird Licht. Diese Schöpfung aus dem Nichts zeigt die unbegrenzte Macht Gottes. Auf der anderen Seite sehen wir ein Beispiel für die Gerechtigkeit in der Bibel in der Geschichte von Noah und der Sintflut. Gott sieht die Bosheit der Menschen und entscheidet, die Erde durch eine Flut zu reinigen, rettet aber Noah und seine Familie aufgrund ihrer Rechtschaffenheit. Diese Geschichte zeigt, dass Gott gerecht ist und seine Gerechtigkeit durch seine Handlungen in der Welt sichtbar wird.

Doch wenn der allmächtige Gott gerecht ist, wie können wir dann das Vorhandensein von Leid und Bösem in der Welt erklären? Dieses Dilemma führt uns direkt zur Theodizee, die versucht, die Existenz von Leid mit dem Glauben an einen allmächtigen und gerechten Gott zu vereinbaren.

Das Problem des Leids  -Theodizee

Die Theodizee, ein Begriff, der von Gottfried Wilhelm Leibniz geprägt wurde, bezieht sich auf das Problem der Rechtfertigung des allmächtigen Gottes angesichts des Bösen in der Welt. Eine weit verbreitete Erklärung ist der freie Wille. Viele Theologen argumentieren, dass Gott den Menschen freien Willen gegeben hat und dass Leid oft das Ergebnis menschlicher Entscheidungen ist. Der allmächtige Gott greift nicht ein, um diesen freien Willen zu respektieren. Diese Ansicht besagt, dass eine Welt mit freiem Willen, in der Menschen echte Entscheidungen treffen können, letztlich wertvoller ist als eine Welt ohne Leid, aber auch ohne Freiheit.

Ein klassisches Beispiel für die Konsequenzen des freien Willens ist die Geschichte von Adam und Eva im Garten Eden. Der allmächtige Gott gibt ihnen die Freiheit, von allen Bäumen im Garten zu essen, verbietet jedoch den Baum der Erkenntnis von Gut und Böse. Adam und Eva entscheiden sich, Gottes Gebot zu übertreten, und bringen damit Sünde und Leid in die Welt. Diese Geschichte verdeutlicht, dass menschliche Freiheit zu moralischem Übel führen kann und damit erklärt, warum trotz der Allmacht und Gerechtigkeit Gottes Leid in der Welt existiert. Gott ist gerecht und lässt die Menschen die Konsequenzen ihrer Entscheidungen tragen.

Eine andere Erklärung sieht Leid als Prüfung oder Läuterung. In der Bibel gibt es viele Beispiele, in denen Leid als Prüfung des Glaubens oder als Mittel zur Läuterung dargestellt wird. Ein prominentes Beispiel für die Gerechtigkeit in der Bibel ist das Buch Hiob. Hiob, ein gerechter Mann, erlebt großes Leid, verliert seine Familie und seinen Besitz, bleibt aber in seinem Glauben an den allmächtigen Gott standhaft. Schließlich wird Hiob von Gott belohnt und erhält alles zurück, was er verloren hat, und noch mehr. Diese Geschichte zeigt, dass Leid einen höheren Zweck haben kann, der über unser unmittelbares Verständnis hinausgeht und die Gerechtigkeit Gottes letztlich sichtbar macht. Gott ist gerecht und belohnt die Standhaftigkeit der Gerechten.

Ein weiterer Ansatz betrachtet das Leid als Konsequenz kollektiver oder individueller Sünde. In der Bibel finden sich zahlreiche Geschichten, in denen Leid als direkte Folge von Sünde dargestellt wird. Ein Beispiel ist die Geschichte von Sodom und Gomorra. Diese Städte werden wegen ihrer Sünden von Gott zerstört, aber Lot und seine Familie werden gerettet, weil sie gerecht sind. Diese Erzählung unterstreicht die Idee, dass kollektives Unrecht kollektive Bestrafung nach sich ziehen kann und dass Gott gerecht ist.

Der christliche Apologet Ravi Zacharias fasst diese Problematik treffend zusammen: „Gott zwingt niemanden, ihm zu folgen. Der freie Wille ist ein Geschenk, aber mit Freiheit kommt Verantwortung und oft auch Leid.“ Gott ist gerecht, und seine Gerechtigkeit wird in den Konsequenzen menschlicher Entscheidungen sichtbar.

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Warum lässt Gott das Leid zu, wenn er liebevoll und allmächtig ist?
Kann man ihm vertrauen oder muss man Angst vor ihm haben? Wie vereinbart es sich mit Gottes Gerechtigkeit, dass es guten Menschen schlecht und bösen Menschen gut geht?
Was geschieht nach dem Tod? Gibt es ein ewiges Leben? Und wenn ja, wie kann ich es bekommen?

Der Große Kampf: Ursprung, Sinn und Wesen

Um das Problem des Leids besser zu verstehen, müssen wir den großen Konflikt zwischen dem allmächtigen Gott und Satan betrachten. Dieser Konflikt begann lange vor der Erschaffung der Welt. Die Bibel beschreibt, wie Luzifer, ein hohes Engelwesen, gegen Gott rebellierte. In Jesaja 14,12-14 heißt es: „Wie bist du vom Himmel gefallen, du Glanzstern, Sohn der Morgenröte! […] Du aber gedachtest in deinem Herzen: Ich will in den Himmel steigen und meinen Thron über die Sterne Gottes erhöhen.“

Luzifer, später als Satan bekannt, wollte sich über den allmächtigen Gott erheben. Diese Rebellion führte zu einem Krieg im Himmel, bei dem Satan und seine Anhänger aus dem Himmel geworfen wurden. Dieser Konflikt setzte sich auf der Erde fort, als Satan Adam und Eva verführte, gegen Gott zu sündigen. Diese Ursünde brachte Leid und Tod in die Welt.

Der Theologe C.S. Lewis erklärt: „Satan ist ein gefallener Engel, der sich entschied, gegen Gott zu rebellieren. Seine Rebellion zieht uns Menschen in einen kosmischen Konflikt hinein.“ Diese Perspektive hilft uns zu verstehen, dass das Böse und das Leid in der Welt Teil eines größeren Kampfes zwischen Gut und Böse sind. Gott ist gerecht und steht in diesem Kampf für das Gute.

Dieser große Konflikt ist nicht nur eine metaphysische Realität, sondern hat direkte Auswirkungen auf das Leben der Menschen. Der Apostel Paulus schreibt in Epheser 6,12: „Denn unser Kampf ist nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Mächte, gegen die Gewalten, gegen die Weltbeherrscher dieser Finsternis, gegen die geistlichen Mächte der Bosheit in den himmlischen Regionen.“ Diese Aussage macht deutlich, dass die täglichen Kämpfe und das Leid auf der Erde Ausdruck eines größeren, unsichtbaren Konflikts sind.

Die Frage nach dem Eingreifen Gottes

Die Frage, ob der allmächtige Gott nicht eingreifen kann oder will, um das Leid zu verhindern, ist zentral in der Theodizee. Eine mögliche Antwort ist, dass Gott zwar eingreifen könnte, es aber nicht immer tut, um den freien Willen der Menschen nicht zu beeinträchtigen. Diese göttliche Zurückhaltung respektiert die menschliche Autonomie und ermöglicht es den Menschen, echte moralische Entscheidungen zu treffen. Gott ist gerecht, und seine Gerechtigkeit zeigt sich auch in der Achtung des freien Willens der Menschen.

Ein Beispiel für göttliche Zurückhaltung findet sich in der Geschichte von Kain und Abel. Nachdem Kain Abel getötet hat, bestraft der allmächtige Gott Kain, lässt ihn aber am Leben und gibt ihm ein Zeichen, damit ihn niemand tötet. Gott greift nicht ein, um den Mord zu verhindern, sondern lässt Kain die Konsequenzen seiner Tat tragen. Diese Geschichte zeigt, dass Gott gerecht ist und dass die Gerechtigkeit in der Bibel auch bedeutet, dass die Menschen die Folgen ihrer Entscheidungen tragen müssen.

In religiösen Texten finden sich jedoch viele Berichte über göttliches Eingreifen, sei es durch Wunder oder durch direkte Intervention in das Leben von Menschen. Ein bekanntes Beispiel ist die Teilung des Roten Meeres. Als die Israeliten vor den Ägyptern fliehen, teilt der allmächtige Gott das Meer, sodass sie sicher hindurchgehen können. Diese Geschichte zeigt, dass Gott in bestimmten Situationen sehr wohl eingreift, um das Gute zu fördern oder um den Glauben zu stärken. Diese Taten sind Ausdruck seiner Gerechtigkeit in der Bibel.

Gebet und Glaube spielen ebenfalls eine große Rolle in der Interaktion mit dem allmächtigen Gott. Viele Gläubige berichten von erhörten Gebeten und göttlichem Beistand in schweren Zeiten. Ein Beispiel ist die Heilung des blinden Bartimäus im Neuen Testament. Bartimäus ruft Jesus um Hilfe an, und Jesus heilt ihn aufgrund seines Glaubens. Diese Geschichte illustriert, wie Glaube und Gebet das Eingreifen Gottes herbeiführen können und wie sich die Gerechtigkeit Gottes in der Bibel zeigt.

Vertrauen oder Furcht: Das Verhältnis zu Gott

Sollte man dem allmächtigen Gott vertrauen oder Angst vor ihm haben? Die Bibel liefert Gründe für beides. Viele Bibelstellen betonen Gottes Liebe und Fürsorge. Psalm 23 beschreibt Gott als guten Hirten, der seine Herde führt und beschützt. Dieses Bild vermittelt das Vertrauen, dass der allmächtige Gott immer das Beste für seine Schöpfung will und sie in Zeiten des Leids begleitet und unterstützt. Dies ist ein Ausdruck der Gerechtigkeit in der Bibel.

Ein weiteres Beispiel für das Vertrauen in Gott findet sich im Neuen Testament. Jesus spricht in der Bergpredigt über die Sorge um das tägliche Leben und fordert die Menschen auf, Gott zu vertrauen, weil er für sie sorgt, wie er für die Vögel des Himmels und die Lilien auf dem Feld sorgt. Diese Lehre ermutigt die Gläubigen, ihr Vertrauen auf Gottes Fürsorge zu setzen und darauf zu vertrauen, dass Gott gerecht ist.

Andererseits gibt es auch Bibelstellen, die die Macht und Gerechtigkeit des allmächtigen Gottes betonen, die auch zur Bestrafung führen kann. Die Geschichte von Sodom und Gomorra zeigt, wie Gott Unrecht bestraft und seine Gerechtigkeit durchsetzt. Diese Aspekte können eine gesunde Furcht vor Gott fördern, die auf Respekt und Anerkennung seiner Autorität basiert.

Ein Beispiel für diese Furcht ist die Geschichte von Ananias und Saphira im Neuen Testament. Sie lügen über den Erlös eines Grundstücksverkaufs und werden von Gott sofort bestraft. Diese Geschichte zeigt die Ernsthaftigkeit der Gerechtigkeit Gottes und die Konsequenzen von Ungehorsam.

Persönliche Erfahrungen von Gläubigen können dabei helfen, ein ausgewogenes Verhältnis zu Gott zu entwickeln. Viele Menschen berichten von tiefen spirituellen Erfahrungen, die ihr Vertrauen in die Liebe und Fürsorge des allmächtigen Gottes stärken, während andere Geschichten von göttlicher Bestrafung und Gerechtigkeit erzählen. Diese Erlebnisse bieten einen reichen Schatz an Perspektiven und Einsichten, die helfen können, ein tiefes und ausgewogenes Verhältnis zu Gott zu entwickeln und die Gerechtigkeit in der Bibel zu verstehen. Gott ist gerecht und zeigt sich in Liebe und Strenge.

Der allmächtige Gott und das scheinbare Ungleichgewicht

Warum geht es guten Menschen oft schlecht und bösen gut? Diese Frage ist besonders schwierig und vielschichtig. Die Bibel bietet verschiedene Erklärungen. Im Buch der Prediger wird anerkannt, dass das Leben oft ungerecht erscheint und dass wir nicht immer sofort verstehen können, warum bestimmte Dinge geschehen. „Es gibt etwas Sinnloses, das auf der Erde geschieht: Gerechte, denen es so geht, als hätten sie das Werk der Gottlosen getan, und Gottlose, denen es so geht, als hätten sie das Werk der Gerechten getan. Das sage ich auch: Es ist eitel“ (Prediger 8,14). Diese Aussage spiegelt die Beobachtung wider, dass das Leben oft unverständlich und ungerecht erscheint.

Im Neuen Testament betont Jesus, dass die Belohnung für das Gute oft nicht in diesem Leben, sondern im Jenseits erfolgt. In der Bergpredigt sagt Jesus: „Selig sind, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden, denn ihrer ist das Himmelreich“ (Matthäus 5,10). Diese Aussage unterstreicht die Hoffnung, dass wahre Gerechtigkeit im ewigen Leben vollendet wird.

Einige Theologen argumentieren, dass das menschliche Verständnis von Gerechtigkeit begrenzt ist und dass wir den Plan des allmächtigen Gottes nicht vollständig erfassen können. Diese Sichtweise betont die Transzendenz Gottes und die Grenzen menschlichen Verstehens. Ein Beispiel hierfür ist die Geschichte von Josef im Alten Testament. Josef wird von seinen Brüdern verkauft und erleidet großes Unrecht, aber letztlich wird er der zweitmächtigste Mann in Ägypten und rettet seine Familie vor dem Hungertod. Diese Geschichte zeigt, dass der allmächtige Gott oft einen größeren Plan hat, den wir nicht sofort erkennen können, und dass die Gerechtigkeit in der Bibel oft auf unerwartete Weise sichtbar wird.

Andere sehen in diesen Ungerechtigkeiten Prüfungen oder Gelegenheiten, den Glauben zu stärken. Durch das Erleben von Leid können Menschen Mitgefühl, Stärke und Ausdauer entwickeln. Der Apostel Paulus, der zahlreiche Leiden und Verfolgungen ertrug, aber fest im Glauben blieb, schrieb: „Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach seinem Vorsatz berufen sind“ (Römer 8,28). Paulus sah seine Leiden als Mittel, um seinen Glauben und seine Abhängigkeit von Gott zu vertiefen.

C.S. Lewis sagte dazu: „Gott flüstert uns in unseren Freuden zu, spricht in unserem Gewissen, aber er ruft in unseren Schmerzen. Schmerz ist das Megaphon, das eine taube Welt aufweckt.“ Diese Sichtweise zeigt, wie der allmächtige Gott auch das Leid nutzt, um Menschen näher zu sich zu ziehen und seine Gerechtigkeit in der Bibel zu offenbaren. Gott ist gerecht und benutzt auch Schmerz, um Menschen zu erreichen.

Frieden und Gerechtigkeit auf der neuen Erde

Die Hoffnung auf eine neue Erde, auf der Frieden und Gerechtigkeit herrschen, ist ein zentraler Trost für viele Gläubige. Diese Hoffnung basiert auf den Verheißungen der Bibel und der Überzeugung, dass der allmächtige Gott die Menschen ursprünglich für die Ewigkeit geschaffen hat.

Die Bibel beschreibt die neue Erde in der Offenbarung des Johannes. Dort heißt es: „Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde waren vergangen […] Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen“ (Offenbarung 21,1-4). Diese Vision einer erneuerten Schöpfung ohne Leid und Tod gibt den Gläubigen Kraft und Hoffnung und zeigt die Gerechtigkeit in der Bibel.

Wir können an diese Verheißungen glauben, weil Jesus für uns gestorben ist. Sein Opfer und seine Auferstehung bieten die Grundlage für die Hoffnung auf ewiges Leben. In Johannes 3,16 steht: „Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben.“ Diese Aussage zeigt die Tiefe von Gottes Liebe und seinen Plan für die Erlösung der Menschheit durch den allmächtigen Gott.

Die Glaubwürdigkeit der Bibel als göttlich inspiriertes Wort stärkt ebenfalls diese Hoffnung. Der Apostel Paulus betont in 2. Timotheus 3,16: „Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nütze zur Lehre, zur Überführung, zur Besserung, zur Unterweisung in der Gerechtigkeit.“ Diese Überzeugung gibt den Gläubigen das Vertrauen, dass die biblischen Verheißungen verlässlich sind und dass der allmächtige Gott gerecht ist.

Der Gedanke, dass Gott die Menschen ursprünglich für die Ewigkeit geschaffen hat, findet sich in der Schöpfungsgeschichte. Dort heißt es, dass der allmächtige Gott den Menschen nach seinem Bild geschaffen hat (Genesis 1,27) und ihnen das ewige Leben schenken wollte. Die Sünde hat diesen Plan zwar vorübergehend unterbrochen, aber durch Jesus Christus wird dieser ursprüngliche Plan wiederhergestellt und die Gerechtigkeit in der Bibel sichtbar gemacht. Gott ist gerecht und wird seinen ursprünglichen Plan vollenden.

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Dieses Buch beantwortet auf interessante Art und Weise folgende Fragen:

Warum lässt Gott das Leid zu, wenn er liebevoll und allmächtig ist?
Kann man ihm vertrauen oder muss man Angst vor ihm haben? Wie vereinbart es sich mit Gottes Gerechtigkeit, dass es guten Menschen schlecht und bösen Menschen gut geht?
Was geschieht nach dem Tod? Gibt es ein ewiges Leben? Und wenn ja, wie kann ich es bekommen?

Die Bedeutung der “Enzyklika Laudato si” von Papst Franziskus für die Klimapolitik

Die Bedeutung der Enzyklika Laudato si von Papst Franziskus für die Klimapolitik

Papst Franziskus und die neue Rolle in der Politik

enzyklika laudato si

Die Enzyklika Laudato si von Papst Franziskus, veröffentlicht im Jahr 2015, markiert einen bedeutenden Wendepunkt in der katholischen Soziallehre und der globalen Diskussion über Umwelt- und Klimapolitik. Diese Enzyklika betont die Dringlichkeit und die Notwendigkeit, ökologische Verantwortung zu übernehmen und nachhaltige Praktiken zu fördern, um die Schöpfung zu bewahren.

Papst Franziskus fordert nicht nur die katholische Kirche, sondern die gesamte Menschheit auf, einen neuen Weg einzuschlagen, der auf Respekt und Fürsorge für die Natur basiert. Mit der Enzyklika Laudato si stellt der Papst die moralische Autorität der Kirche in den Dienst des globalen Klimaschutzes und ruft zu einem umfassenden gesellschaftlichen Wandel auf. Die Enzyklika verbindet ökologische Anliegen mit sozialen Gerechtigkeitsfragen und betont die enge Verbindung zwischen der Ausbeutung der natürlichen Ressourcen und der Benachteiligung der ärmsten und verletzlichsten Gemeinschaften der Welt.

In diesem Artikel werden die verschiedenen Aspekte und Auswirkungen der Enzyklika untersucht. Sowie die politischen Ambitionen Papst Franziskus’, über die moralische Führung des Vatikans, bis hin zur Teilnahme des Papstes an internationalen Gipfeltreffen und den Reaktionen auf seine Initiativen.

Dringender Aufruf zur Klimapolitik

Am 16. Mai 2024 verschärfte Papst Franziskus die Klimarhetorik im Vatikan während eines weltweiten Treffens von Wissenschaftlern, Experten und Regierungsvertretern, darunter sechs US-Gouverneure. In seiner Rede betonte Papst Franziskus, wie wichtig es sei, universelle und schnelle klimapolitische Maßnahmen zu ergreifen, die Veränderungen und politische Entscheidungen bewirken können. Papst Franziskus betonte, wie wichtig es ist, mit Dringlichkeit zu handeln. Der Papst fügte hinzu, dass Untätigkeit eine Sünde gegen Gott und eine Verletzung des internationalen Rechts sei.

Die Rede von Papst Franziskus sollte Druck auf die politischen Entscheidungsträger ausüben und einen Anstoß für einen echten Wandel geben. Dies ist bei weitem eine der stärksten Botschaften von Papst Franziskus, um die Menschen zum Handeln zu motivieren und sie für die Klimakrise zu sensibilisieren. Papst Franziskus betont die Notwendigkeit der Schnelligkeit, des Fleißes und der Proaktivität.

Wir wissen, dass Papst Franziskus die formelle Verabschiedung und Umsetzung von “Enzyklika Laudato si” durch politische Maßnahmen anstrebt, so auch im Vorfeld des anstehenden G-Gipfels im Juni zu sehen, zu dem Papst Franziskus als erster und einziger religiöser und politischer Führer gleichzeitig eingeladen ist. Die sieben mächtigsten Industrienationen bitten um Wegweisung durch den angeblichen Stellvertreter Jesus auf Erden.

Papst Franziskus’ Politische Ambitionen

Papst Franziskus plant, die politische Landschaft zu erobern. Der Vatikan ist dabei, sich wieder als wichtiger politischer und religiöser Akteur zu etablieren, und in einigen Teilen der Welt übt Rom nun die absolute Macht aus. Aber Rom ist noch lange nicht zufrieden. Sie wird erst zufrieden sein, wenn sie die mächtigste globale Supermacht auf dem Planeten ist. Papst Franziskus sehnt sich nach der Rückkehr zu ihrer früheren Macht, als sie sowohl in geistiger als auch in weltlicher Hinsicht über die Könige der Erde herrschte. In seiner “Enzyklika Laudato si” ruft Franziskus zu einem umfassenden gesellschaftlichen Wandel auf, der sowohl politische als auch spirituelle Dimensionen umfasst.

Moralische Führung des Vatikans

Am 29. April 2024 veröffentlichte der National Catholic Reporter einen Artikel mit dem Titel “Der Vatikan sollte mehr tun, um die UN-Klimamassnahmen zu beeinflussen”, indem er dieselben Ansichten über die Rolle der katholischen Kirche in der Welt, wie von mir kommentiert, zum Ausdruck bringt. Sie argumentieren, dass nur Franziskus die moralische und politische Figur werden kann, die unsere Welt dringend braucht. Die “Enzyklika Laudato si” hebt hervor, dass die moralische Autorität des Vatikans genutzt werden muss, um die globale Klimapolitik zu beeinflussen und nachhaltige Veränderungen zu bewirken.

Schriften und Aufrufe von Papst Franziskus

Die NRC veröffentlichte, dass Papst Franziskus eine beeindruckende Reihe von Schriften veröffentlicht hat, in denen er uns auffordert, uns der Katastrophen unseres kollektiven Verhaltens bewusst zu werden. Am bekanntesten sind seine “Enzyklika Laudato si” und die darauffolgende apostolische Ermahnung Laudate Deum, die die Herausforderungen des Klimawandels, der wirtschaftlichen Ungleichheit und der sozialen Ungerechtigkeit miteinander verweben. Die “Enzyklika Laudato si” wurde als Meilenstein in der katholischen Soziallehre gefeiert und betont die dringende Notwendigkeit globaler Umweltschutzmaßnahmen. Diese Schriften von Franziskus bieten eine tiefgreifende Analyse der ökologischen Krise und rufen die gesamte Menschheit zu einem nachhaltigen und verantwortungsvollen Umgang mit der Schöpfung auf.

Dringlichkeit der Taten sind erforderlich

Die moralischen Verlautbarungen des Vatikans zu den heutigen globalen Turbulenzen sind willkommen und dringend notwendig, aber offen gesagt brauchen wir etwas Greifbareres als inspirierende Worte aus der Feder von Papst Franziskus. Wir brauchen Taten, die Art von Taten, die nur der heilige Stuhl liefern kann, die Art, die prophetische Proklamationen in Prinzipien geleitetes Handeln verwandeln. Die “Enzyklika Laudato si” bietet eine konkrete Handlungsanleitung, die weit über bloße Worte hinausgeht. Die Welt sehnt sich nach moralischer und politischer Führung. Papst Franziskus ist in der Lage, sie zu geben.

 

Macht und Einfluss des Heiligen Stuhls

Sehnst du dich wirklich nach moralischer und politischer Führung von Papst Franziskus? Und wie sah nochmal die moralische und politische Führung Roms für Jahrhunderte aus? Kann das sein, dass viele Menschen das vergessen haben? Weiter heißt es in dem Artikel, indem der heilige Stuhl von der Seitenlinie zurücktritt und sich mit moralischem Nachdruck und fachlicher Kompetenz in ausgewählte Verhandlungen einbringt, wird er die Bedürfnisse der Delegationen kennenlernen und entdecken, wie Spaltungen geheilt und eine gemeinsame Basis gefunden werden kann. Die “Enzyklika Laudato si” betont die Rolle des Vatikans als moralische Instanz und fordert eine aktive Teilnahme an globalen Verhandlungen.

Wandel durch Beteiligung

Die Macht des heiligen Stuhls kann moralische Frömmigkeit und Plattitüden in Klimaprojekte und Programme verwandeln. Ein gesellschaftspolitischer Wandel, wie er in “Enzyklika Laudato si” gefordert wird, lässt sich nicht durch konventionelles Denken oder gewohnte Handlungsweisen erreichen. Durch die aktive Teilnahme an der Konvention kann der heilige Stuhl die Saat der Hoffnung wiederbeleben und den Funken und die Kraft für die echte Umkehr liefern, die der heilige Vater fordert. Der Catholic News Reporter drängt Papst Franziskus dazu, die Rolle der Kontrolle und des Einflusses auf die Welt zu übernehmen, dass die Welt die Ideologie und Politik von Papst Franziskus übernimmt, was auf den Wunsch hindeutet, die Welt unter die Autorität Roms zu bringen. Das ist es, was die katholische Kirche anstrebt, und das ist die perfekte Erfüllung dessen, was die Bibel für die Endzeit voraussagt.

 

Prophetische Mission von Papst Franziskus

Papst Franziskus ist unerschütterlich in seiner prophetischen Mission. Er tut alles in seiner Macht Stehende, um den rechtlichen Rahmen zu schaffen und die Regierungen dazu zu bewegen, die von ihm vorgeschlagenen Lösungen für den Klimaschutz durch Vorschriften und Gesetze zu übernehmen.

Die “Enzyklika Laudato si” dient hierbei als Grundlage für viele dieser Bemühungen. Diese Enzyklika betont die Dringlichkeit, mit der die Menschheit handeln muss, um die Schöpfung zu bewahren und die Lebensgrundlagen zukünftiger Generationen zu sichern. Gibt es irgendeinen Zweifel daran, dass die Prophezeiung vor unseren Augen Gestalt annimmt, während sich die Welt in Rom versammelt, um von Papst Franziskus zu hören, welche globalen Maßnahmen ergriffen werden müssen?

Im Buch der Offenbarung, insbesondere in Offenbarung 13, Vers drei, wird genau diese Szene als Teil der apokalyptischen Endzeitereignisse vorausgesagt. Menschen auf der ganzen Welt, darunter Politiker, Wissenschaftler, Pädagogen, Wirtschaftswissenschaftler und religiöse Führer, sind von dem Tier der biblischen Prophezeiung fasziniert. Wir sehen eine weit verbreitete Bewunderung, Gefolgschaft und Unterwerfung unter die Macht und Autorität des Tieres. Das bedeutet, dass sich vor unseren Augen eine globale Täuschung abspielt.

 

Religiöse und moralische Dimension des Klimawandels

Die Zerstörung der Umwelt ist eine Beleidigung Gottes, eine Sünde, die nicht nur persönlich, sondern auch strukturell ist, eine Sünde, die alle Menschen, insbesondere die Schwächsten unter uns, in hohem Maße gefährdet und einen Konflikt zwischen den Generationen auszulösen droht. Die “Enzyklika Laudato si” hebt hervor, dass die Weigerung, schnell zu handeln, um die Schwächsten zu schützen, die dem vom Menschen verursachten Klimawandel ausgesetzt sind, ein schwerwiegender Verstoß gegen die Menschenrechte ist.

Erstens ist es notwendig, einen universellen Ansatz zu verfolgen und schnell und entschlossen zu handeln, um Veränderungen und politische Entscheidungen zu bewirken. Die Klimakrise erfordert eine Synergie aus Zusammenarbeit und globaler Solidarität. Diese Anstrengungen müssen symphonisch sein und von allen gemeinsam harmonisch durchgeführt werden. Wir müssen mit Dringlichkeit handeln, mit Dringlichkeit, Mitgefühl und Entschlossenheit, denn es könnte nicht mehr auf dem Spiel stehen.

Reaktionen und Redebeiträge von Gavin Newsom

Der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom sprach auf dem Klimagipfel im Vatikan und hob die Vorreiterrolle Kaliforniens beim Klimaschutz hervor, forderte eine stärkere globale Partnerschaft und forderte die Staats- und Regierungschefs der Welt auf, die Demokratie gegen den aufkommenden Extremismus und gegen Klimaleugner zu schützen. Newsome die Unternehmen, die fossile Brennstoffe herstellen, haben uns getäuscht. Sie haben die Wissenschaft gekannt, sie haben die Wissenschaft geleugnet, sie haben den Fortschritt verzögert. Aber wir sind in der Lage, dieses Problem auf globaler Ebene anzugehen. Und wir alle müssen die moralische Autorität aufbringen, die notwendig ist und die diese Zeit erfordert.

Neue Macht dem Tier

Wir sehen, dass die moralische Autorität nach den Maßstäben des ersten und zweiten Tieres der Offenbarung der Welt aufgezwungen wird. In Offenbarung 13, Vers 12 lesen wir: „Und es übt alle Vollmacht des ersten Tieres vor dessen Augen aus und bringt die Erde und die darauf wohnen dazu, das erste Tier anzubeten, dessen Todeswunde geheilt wurde.“ Die Moral kommt aus dem Vatikan und wird durch die USA eingeführt. Wie diese Moral im Mittelalter aussah, sollten wir nicht vergessen. Die “Enzyklika Laudato si” betont die Notwendigkeit, dass alle Länder gemeinsam handeln, um den Klimawandel zu bekämpfen.

 

Teilnahme von Papst Franziskus am G-Gipfel

Papst Franziskus wird zum ersten Mal am G-Gipfel teilnehmen, nachdem er von den wichtigsten Volkswirtschaften und Industrienationen der Welt eingeladen wurde. Dies ist von Bedeutung, da die Vereinbarungen und Verpflichtungen, die auf diesem Gipfel getroffen werden, das Potenzial haben, die nationale Politik und die globale Regierung zu beeinflussen.

Um die Situation noch ernster zu machen, drängt die Earth Sabbath Bewegung, die den falschen heidnischen Feiertag, den Sonntag und nicht den biblischen siebten Tags Sabbat am Samstag propagiert, nämlich Papst Franziskus dazu auf, seinen moralischen Einfluss während des G-Gipfels zu nutzen, um die Notwendigkeit der Einführung eines wöchentlichen Ruhetags zu betonen.

Earth Sabbath ist eine Organisation, die sich dafür einsetzt, unseren Kohlenstoff-Fußabdruck und Energieverbrauch zu reduzieren, indem sie Einzelpersonen, führende Politiker und kirchliche Gruppen davon überzeugt, einen Tag pro Woche für die Erde freizunehmen.

Ist es nur Zufall, dass alle auf Papst Franziskus schauen, um einen wöchentlichen Ruhetag für die Welt zu initiieren? Auf politischer, spiritueller, ökologischer und wirtschaftlicher Ebene wird ein Klimakrieg geführt, um unsere Welt zu verändern. Interessengruppen üben Druck auf Politiker und religiöse Führer aus, damit diese handeln.

Der Einfluss des Vatikans auf den G-Gipfel

Und wieder einmal steht Papst Franziskus an vorderster Front und im Zentrum des weltlichen Geschehens, denn die sieben mächtigsten Nationen der Welt sind begierig darauf, seine Botschaft zu hören. Das ist kein Zufall. In der Prophezeiung wird beschrieben, wie das Tier der Offenbarung die Handlungen der Regierungen diktieren wird. Rom wird eine entscheidende Rolle in den Diskussionen spielen, in denen es darum geht, die Menschheit in die Zukunft zu führen.

Die päpstliche Macht der biblischen Prophezeiung hat sich als der wichtigste Vermittler von internationalem Frieden, Klimalösungen, Wirtschaft, Ökumene, Wissenschaft und künstlicher Intelligenz erwiesen. In Offenbarung 17, Vers 13 heißt es, diese sind eines Sinnes und werden dem Tier, also dem Papsttum, ihre Macht und Kraft geben. Und in Offenbarung 13, Vers vier lesen wir, und sie beteten den Drachen an, welcher der Teufel ist, der dem Tier, also dem Papsttum, die Macht gab, und beteten das Tier an und sprachen, wer ist dem Tier gleich und wer kann mit ihm Krieg führen?

Das Papsttum als Königin, wie in Offenbarung 18, Vers sieben beschrieben, und als Mutter der Huren, manipuliert alle anderen irdischen Mächte. Die ganze Welt wird dazu verführt, der großen abtrünnigen Macht zu folgen und sie zu unterstützen. Auf dem G-Gipfel werden wir sehen, wie die vereinten politischen Mächte der Welt dem Diktat des Tieres folgen. Die biblische Prophezeiung ist eindeutig, was den Einfluss des Papstes in internationalen Angelegenheiten angeht.

Rom arbeitet ununterbrochen daran, allen Staats- und Regierungschefs der Welt “Enzyklika Laudato si” aufzuzwingen. Rom wird nicht nachlassen. Sie werden diese Initiativen so lange vorantreiben, bis die ganze Welt ihre Politik akzeptiert und ihr Zeichen der Abtrünnigkeit, das Malzeichen des Tieres, und zwar die weltweite Sonntagsanbetung per Gesetz annimmt.

Zukünftige Pläne und Besuche

Geplant ist auch ein weiterer Besuch des Papstes für September diesen Jahres in den USA. Papst Franziskus kann auf Einladung der UN im September die Vereinigten Staaten besuchen, berichtet der National Catholic Reporter. Alle großen weltlichen Gremien sind geradezu begierig nach der Führung von Papst Franziskus. In Offenbarung 13, Vers drei und vier heißt es, und die ganze Erde sah verwundert dem Tier nach, und sie beteten das Tier an und sprachen, wer ist dem Tier gleich? Wer vermag mit ihm zu kämpfen? Die Gläubigen Gottes müssen vor diesem unterdrückerischen Gebilde warnen, das im Gegensatz zum Gott des Himmels steht. Papst Franziskus wird bei diesem Besuch die “Enzyklika Laudato si” erneut hervorheben und ihre Relevanz für die aktuellen globalen Herausforderungen betonen.

 

Prophezeiungen und Warnungen

Dies ist der letzte Abfall, der in den Zeiten der Inspiration vorhergesagt wird, in dem versucht wird, Menschen vom Glauben wegzuführen. Die Bibel sagt voraus, dass es in der Endzeit eine allgemeine Abkehr vom Glauben geben wird. Der Geist spricht aber ausdrücklich davon, dass in der letzten Zeit einige vom Glauben abfallen werden, indem sie auch verführerische Geister und Lehren des Teufels hören. Lasst euch von niemandem verführen, denn jener Tag wird nicht kommen, es sei denn, dass zuvor ein Abfall geschieht und der Mensch der Sünde geoffenbart wird, der Sohn des Verderbens. Verführung ist also das Kennzeichen des ersten und des zweiten Tieres aus Offenbarung dreizehn. Wir lesen nun Vers 14, und es verführt die, welche auf der Erde wohnen, durch die Zeichen, die vor dem Tier zu tun ihm gegeben sind. Und es sagt denen, die auf der Erde wohnen, dass sie dem Tier, das die Wunde von dem Schwert hat und am Leben geblieben ist, ein Bild machen sollen.

Die Rolle der Vereinigten Staaten und des Papsttums

Die Bibel identifiziert diese beiden als das Papsttum und die Vereinigten Staaten von Amerika und den falschen Propheten als das abgefallene protestantische Amerika, welche einen falschen Sabbat, den Sonntag, hochhalten. Denn es wird die Zeit kommen, da sie die gesunde Lehre nicht ertragen werden, sondern nach ihren eigenen Begierden werden sie sich Lehrer aufhäufen, nach denen die Ohren jucken, und sie werden ihre Ohren von der Wahrheit abwenden und sich zu Fabeln bekehren. Die katholische Kirche: Die Klimakrise ist das größte Kollektivgutproblem der Menschheit, das es jemals gab. Die kollektiven Maßnahmen, die eingeführt werden, um einen Klimawandel zu bekämpfen, werden konträr zu Gottes Wort sein.

Die, welche sich auf die Seite Gottes und allen seinen 10 Geboten stellen, werden Verfolgung erleiden, weil sie sich weigern, nur eines von Gottes Geboten zu brechen, selbst im Angesicht einer angeblichen Einheit in der Bekämpfung globaler Gefahren. Ihr Festhalten an biblischen Wahrheiten werden als engstirnig, eigensinnig und grober Verstoß gegen die Menschenrechte eingestuft. In Johannes 16, Vers zwei lesen wir, Jesu es kommt sogar die h, wo jeder, der euch tötet, meinen wird, Gott einen Dienst zu erweisen. All diese Passagen aus Gottes Wort unterstreichen die prophetische Warnung vor einer zukünftigen Zeit des weit verbreiteten Abfalls und der Rebellion gegen den wahren biblischen Glauben. Kritiker warnen davor, dass die “Enzyklika Laudato si” und die damit verbundenen Maßnahmen zu einer zu starken Zentralisierung der Macht führen könnten. Einige sehen darin einen Versuch, die Souveränität der Nationalstaaten zu untergraben.

Kritische Stimmen und Gegenargumente

Kritiker der argumentieren, dass die Betonung auf globalen Maßnahmen die individuelle Freiheit und nationale Souveränität einschränken könnte. Einige konservative Kommentatoren haben Bedenken geäußert, dass Papst Franziskus und seine “Enzyklika Laudato si” zu weit gehen, indem sie wirtschaftliche und politische Systeme verändern wollen. Es gibt auch Stimmen, die die wissenschaftliche Basis der in der Enzyklika vorgestellten Maßnahmen in Frage stellen und eine stärkere Fokussierung auf wirtschaftliche Entwicklung und Armutsbekämpfung fordern. Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass die “Enzyklika Laudato si” nicht ausreichend auf die Rolle der Industrie- und Entwicklungsländer eingeht und somit die Verantwortung ungleich verteilt.

 

Hoffnung und Ermutigung in schwierigen Zeiten

Wir befinden uns jetzt in dieser schwierigen Zeit. In dieser Welt voller Ungewissheit und Widrigkeiten besteht unsere einzige Hoffnung darin, Gott und seinem Wort nahe zu bleiben. Lasst uns einander daher ermutigen, im Licht der gegenwärtigen Wahrheit zu leben, denn sie wird unsere Wege erhellen und den Menschen um uns herum Hoffnung geben. Studiert auch das Buch Daniel und Offenbarung. Demütig, unter Gebet und von ganzem Herzen forschend nach Wahrheit. Bittet Gott, dass ihr euch in alle Wahrheit leitet.

Ein Hilfsmittel dazu, was wir euch kostenlos anbieten möchten, ist das Buch “Vom Schatten zum Licht”, welches bei Projekt sieben Media kostenlos bestellt werden kann. Dieses Buch ist heute noch zugänglich. Die Frage ist, wie lange noch, bevor dessen Inhalt als Hassrede gebrandmarkt und als Verstoß gegen die Menschenrechte gehandelt wird. Denn sein Inhalt demaskiert des Teufels Plan und die angeblichen globalen Lokalen. Darüber hinaus zeigt es den biblischen Weg der Erlösung und die Hoffnung durch Jesus Christus.

Videoempfehlungen

Fazit

Die Enzyklika Laudato si von Papst Franziskus hat nicht nur die katholische Kirche, sondern die gesamte Weltgemeinschaft zu einem neuen Verständnis von ökologischer und sozialer Verantwortung geführt. Durch die Betonung der Dringlichkeit, mit der die Menschheit handeln muss, um den Klimawandel zu bekämpfen und die Schöpfung zu bewahren, hat Papst Franziskus eine starke moralische und politische Führung übernommen. Die Enzyklika fordert einen radikalen gesellschaftlichen Wandel und ruft zu einer globalen Zusammenarbeit auf, die auf Solidarität und Gerechtigkeit basiert.

Trotz der Kritik und der Herausforderungen, die mit der Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen verbunden sind, bleibt die Enzyklika Laudato si ein wegweisendes Dokument, das die Notwendigkeit betont, Umweltprobleme als integralen Bestandteil sozialer Gerechtigkeit zu betrachten. Die Teilnahme von Papst Franziskus an internationalen Gipfeltreffen und seine kontinuierlichen Bemühungen, die Botschaften der Enzyklika in konkrete politische Maßnahmen umzusetzen, zeigen das Engagement des Vatikans für eine nachhaltige und gerechte Zukunft.

In einer Welt, die mit beispiellosen ökologischen und sozialen Herausforderungen konfrontiert ist, bietet die Enzyklika Laudato si einen umfassenden und visionären Rahmen für das Handeln, der sowohl moralische als auch praktische Leitlinien für die Bewältigung der Klimakrise bereitstellt. Papst Franziskus erinnert uns daran, dass der Schutz der Umwelt eine gemeinschaftliche Pflicht und ein Ausdruck unserer Verantwortung gegenüber zukünftigen Generationen ist.

Klimawandel Zukunft & Vorraussage aus Sicht der Bibel und Ellen White

Klimawandel Zukunft | Voraussagen aus Sicht der Bibel

Zitate & Vorhersagen von Ellen G. White zum Klimawandel

Klimawandel Zukunft

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Der Klimawandel und seine Auswirkungen auf die Menschheit sind zentrale Aussagen der Bibel durch die Geschichte. Im Alten Testament gibt es zahlreicheBeispiele dafür, sowie auch im Neuen Testament und die Endzeit. 

In den letzten Tagen der Erde, so wird vorhergesagt, werden globale Katastrophen wie Hungersnöte, Pestilenz, Kriege und Naturkatastrophen die Welt erschüttern. Diese Ereignisse werden als Zeichen der bevorstehenden Widderkunft von Jesus und als direkte Folge menschlichen Fehlverhaltens und Satans Einfluss angesehen.

Die Schriften betonen die Wichtigkeit der Treue zu Gottes Geboten, insbesondere der Einhaltung des Sabbats, und warnen vor der kommenden Verfolgung der Gläubigen. Durch diese apokalyptischen Visionen wird ein Bild einer Welt gezeichnet, die in Chaos und Verwirrung stürzt, während die Gläubigen aufgefordert werden, standhaft zu bleiben und sich auf die bevorstehenden Prüfungen vorzubereiten. Zentrale Aussagen von Ellen G. White zum Thema Klimawandel und Katastrophen werden hier systematisch aufgeführt.

Das sind grundlegende biblische Verse aus der Offenbarung, die sich auf Prophezeiungen und die Endzeit beziehen. Diese Schriftstellen werden herangezogen, um die spätere Ausführungen und Zitate über den Klimawandel, Chaos der Welt, sogenannte “Lösungsvorschläge” der Politik, Verfolgungen und den Sabbat im Licht der der letzten Tage in den Prophezeiungen von Ellen G. White zu kontextualisieren.

Offenbarung 13:14-18

„Und verführt die, die auf Erden wohnen, durch die Zeichen, die zu tun vor dem Tier Macht gegeben ist, und sagt denen, die auf Erden wohnen, dass sie dem Tier, das die Wunde vom Schwert hatte und lebte, ein Bild machen sollen. Und es wurde ihm gegeben, dem Bild des Tieres Geist zu verleihen, sodass das Bild des Tieres auch redete und machte, dass alle, die das Bild des Tieres nicht anbeteten, getötet würden. Und es macht, dass alle, die Kleinen und die Großen, die Reichen und die Armen, die Freien und die Knechte, sich ein Malzeichen geben an ihre rechte Hand oder an ihre Stirn, und dass niemand kaufen oder verkaufen kann, es sei denn, er habe das Malzeichen, nämlich den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens. Hier ist Weisheit! Wer Verstand hat, der berechne die Zahl des Tieres; denn es ist die Zahl eines Menschen, und seine Zahl ist 666.“

Offenbarung 14:8-12

„Und ein anderer Engel folgte, der sprach: Gefallen, gefallen ist Babylon, die große Stadt, denn sie hat mit dem Zorneswein ihrer Hurerei getränkt alle Völker. Und ein dritter Engel folgte ihnen und sprach mit großer Stimme: Wenn jemand das Tier und sein Bild anbetet und das Malzeichen auf seiner Stirn oder auf seiner Hand annimmt, der wird trinken von dem Wein des Zornes Gottes, der unvermischt eingeschenkt ist in den Kelch seines Zornes, und er wird mit Feuer und Schwefel gequält werden vor den heiligen Engeln und vor dem Lamm. Und der Rauch ihrer Qual steigt auf von Ewigkeit zu Ewigkeit, und sie haben keine Ruhe Tag und Nacht, die das Tier und sein Bild anbeten und wer das Malzeichen seines Namens annimmt. Hier ist die Geduld der Heiligen; hier sind, die da halten die Gebote Gottes und den Glauben an Jesus.

Diese Schriftstellen sind zentral für das Verständnis der Themen, die im Dokument diskutiert werden. Sie bieten einen biblischen Rahmen für die Prophezeiungen und die Interpretation der Ereignisse, die in den letzten Tagen erwartet werden.

Der “alte” Konflikt in den letzten Tagen

In diesem Abschnitt wird der “alte Konflikt” behandelt, der die letzten Tage der Erde charakterisieren wird. Der Schwerpunkt liegt auf der Kontroverse um den Sabbat. Es wird vorhergesagt, dass der Sabbat, wie er in den Zehn Geboten festgelegt ist, ein zentraler Streitpunkt sein wird. Religiöse und weltliche Autoritäten werden zusammenarbeiten, um die Sonntagsheiligung durchzusetzen, was zu Verfolgungen derjenigen führen wird, die weiterhin den biblischen Sabbat (Samstag) halten. Der Abschnitt unterstreicht, wie tiefgreifend und umfassend dieser Konflikt sein wird und wie er die Gläubigen herausfordert, trotz drohender Verfolgung standhaft zu bleiben.

Spirit of Prophecy, 444:2-445:0

„In dem letzten Konflikt wird der Sabbat der besondere Streitpunkt in ganz Christentum sein. Weltliche Herrscher und religiöse Führer werden sich zusammenschließen, um die Einhaltung des Sonntags zu erzwingen; und da mildere Maßnahmen scheitern, werden die strengsten Gesetze erlassen. Es wird gefordert, dass die wenigen, die sich gegen eine Institution der Kirche und ein Gesetz des Landes stellen, nicht toleriert werden sollten; und es wird schließlich ein Dekret erlassen, das sie als der schwersten Strafe würdig erklärt und den Menschen nach einer gewissen Zeit die Freiheit gibt, sie zu töten. Der Katholizismus in der Alten Welt und der abgefallene Protestantismus in der Neuen werden einen ähnlichen Kurs gegenüber denen verfolgen, die die göttlichen Gebote ehren.“

Great Controversy, 616:0 (1911)

„Der Katholizismus in der Alten Welt und der abgefallene Protestantismus in der Neuen werden einen ähnlichen Kurs gegenüber denen verfolgen, die alle göttlichen Gebote ehren.“

Maranatha, 187:4

„Im letzten Krieg gegen Gottes Volk werden alle korrupten Mächte vereint sein, die sich von der Loyalität gegenüber dem Gesetz Jehovas abgewendet haben. In diesem Krieg wird der Sabbat des vierten Gebotes der große Streitpunkt sein; denn im Sabbatgebot identifiziert sich der große Gesetzgeber als Schöpfer des Himmels und der Erde.“

Maranatha, 195:3

„Diejenigen, die in den letzten Tagen der Geschichte dieser Erde leben, werden wissen, was es bedeutet, um der Wahrheit willen verfolgt zu werden. Vor Gericht wird Ungerechtigkeit herrschen. Die Richter werden sich weigern, die Gründe derjenigen zu hören, die den Geboten Gottes treu sind, weil sie wissen, dass die Argumente zugunsten des vierten Gebotes unanfechtbar sind. Sie werden sagen: ‘Wir haben ein Gesetz, und nach unserem Gesetz soll er sterben.’ Gottes Gesetz ist ihnen nichts. ‘Unser Gesetz’ ist für sie oberstes Gebot. Diejenigen, die dieses menschliche Gesetz respektieren, werden bevorzugt, aber diejenigen, die sich dem Götzen-Sabbat nicht beugen, werden keine Gunst erfahren.“

Great Controversy, 615:2

„Da der Sabbat zum besonderen Streitpunkt in ganz Christentum geworden ist und religiöse und weltliche Autoritäten sich zusammengeschlossen haben, um die Einhaltung des Sonntags zu erzwingen, wird die beharrliche Weigerung einer kleinen Minderheit, der allgemeinen Forderung nachzugeben, sie zu Objekten des universellen Hasses machen.“

Die Welt stürzt ins Chaos

In diesem Abschnitt wird beschrieben, wie die Welt vor dem Höhepunkt des Konflikts in Turbulenzen und Chaos stürzen wird. Es werden verschiedene globale Katastrophen und Unruhen vorhergesagt, die als Zeichen der Endzeit interpretiert werden. Diese Ereignisse sollen die Welt in Verwirrung und Leid stürzen, bevor die endgültigen göttlichen Urteile vollzogen werden. Sie verdeutlichen, wie diese Ereignisse als Zeichen der bevorstehenden Endzeit interpretiert werden.

Bibelkommenatr, 968/2:2

„Kurz bevor wir in die große Zeit der Trübsal eintraten, empfingen wir alle das Siegel des lebendigen Gottes. Dann sah ich die vier Engel aufhören, die vier Winde zu halten. Und ich sah Hungersnot, Pest und Schwert, Nation erhob sich gegen Nation, und die ganze Welt war in Verwirrung.“

Maranatha, 174:5

„In den letzten Szenen der Geschichte dieser Erde wird der Krieg wüten. Es wird Pest, Plagen und Hungersnot geben. Die Wasser der Tiefe werden ihre Grenzen überschreiten. Eigentum und Leben werden durch Feuer und Flut zerstört. Wir sollten uns auf die Wohnungen vorbereiten, die Christus für diejenigen vorbereitet hat, die ihn lieben. Es gibt eine Ruhe von den Konflikten der Erde.“

Great Controversy, 614:9-615:0

„Diejenigen, die das Gesetz Gottes ehren, wurden beschuldigt, die Gerichte über die Welt gebracht zu haben, und sie werden als die Ursache der furchtbaren Naturkatastrophen und der Unruhen und des Blutvergießens unter den Menschen angesehen, die die Erde mit Leid erfüllen. Die Macht, die die letzte Warnung begleitet, hat die Gottlosen in Wut versetzt; ihr Zorn ist gegen alle entfacht, die die Botschaft empfangen haben, und Satan wird den Geist des Hasses und der Verfolgung zu noch größerer Intensität anstacheln.“

Manuskript 19:382 (1897)

„Hungersnöte werden zunehmen. Pestilenzen werden Tausende hinwegraffen. Gefahren sind überall um uns herum von äußeren Mächten und satanischen Einflüssen innerhalb, aber die zurückhaltende Macht Gottes wird jetzt ausgeübt.“

Christus kommt bald, 242:1-2

„Es ist Satans Macht, die zu Lande und zu Wasser am Werk ist, um Verderben und Not zu bringen und viele hinwegzuraffen, um seiner Beute sicher zu sein.“

Christus kommt bald, 242:3

„Gott wird seine Feinde als Werkzeuge benutzen, um diejenigen zu bestrafen, die ihren eigenen verderblichen Wegen gefolgt sind, wodurch die Wahrheit Gottes falsch dargestellt, missverstanden und entehrt wurde.“

Zeugnisse Band 1, 268:1-2

„Bald wird der Streit unter den Nationen mit einer Intensität ausbrechen, die wir jetzt noch nicht voraussehen. Die Gegenwart ist eine Zeit von überwältigendem Interesse für alle Lebenden. Herrscher und Staatsmänner, Männer in Vertrauens- und Autoritätspositionen, denkende Männer und Frauen aller Klassen, haben ihre Aufmerksamkeit auf die Ereignisse gerichtet, die um uns herum stattfinden. Sie beobachten die angespannten, unruhigen Beziehungen, die zwischen den Nationen bestehen. Sie bemerken die Intensität, die jedes irdische Element ergreift, und sie erkennen, dass etwas Großes und Entscheidendes bevorsteht, dass die Welt am Rande einer gewaltigen Krise steht … Ich wurde den Bewohnern der Erde in größter Verwirrung gezeigt. Krieg, Blutvergießen, Entbehrung, Not, Hungersnot und Pestilenz waren im Land verbreitet. Als diese Dinge Gottes Volk umgaben, begannen sie, zusammenzurücken und ihre kleinen Schwierigkeiten beiseite zu legen. Selbstachtung beherrschte sie nicht länger; tiefe Demut trat an ihre Stelle. Leiden, Verwirrung und Entbehrung ließen die Vernunft ihren Thron wieder einnehmen, und der leidenschaftliche und unvernünftige Mensch wurde vernünftig und handelte mit Umsicht und Weisheit … Meine Aufmerksamkeit wurde dann von der Szene abgelenkt. Es schien eine kurze Zeit des Friedens zu geben. Einmal mehr wurden mir die Bewohner der Erde präsentiert; und erneut war alles in größter Verwirrung. Streit, Krieg und Blutvergießen, mit Hungersnot und Pestilenz, tobten überall. Andere Nationen waren in diesem Krieg und dieser Verwirrung verwickelt. Krieg verursachte Hungersnot. Not und Blutvergießen verursachten Pestilenz. Und dann versagten den Menschen die Herzen vor Angst und Erwartung der Dinge, die auf Erden kommen sollten.“

Manuskript 159, 1902, pp. 1-6

„Häufig hören wir von Erdbeben, von Stürmen und Tornados, begleitet von Donner und Blitz. Diese scheinbar willkürlichen Ausbrüche scheinbar unorganisierter, unregulierter Kräfte. Aber Gott hat einen Zweck, solche Katastrophen zuzulassen. Sie sind eines seiner Mittel, um Männer und Frauen zur Besinnung zu bringen. Durch ungewöhnliche Vorgänge in der Natur wird Gott den zweifelnden menschlichen Agenturen das offenbaren, was er klar in seinem Wort offenbart … Lokale Störungen in der Natur sind als Symbole dessen erlaubt, was auf der ganzen Welt zu erwarten ist, wenn die Engel die vier Winde der Erde loslassen. Die Kräfte der Natur stehen unter der Leitung einer ewigen Macht.“

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Die Bibel als festes Fundament des Lebens

Die Bibel & Wort Gottes als Fundament des Lebens

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Die Bibel und Martin Luther

In einer Welt, die von Gewalt, Leid und Verwirrung geprägt ist, ist es von entscheidender Bedeutung, innezuhalten und über die tiefgreifenden Auswirkungen der Sünde nachzudenken. Es gibt ein berühmtesZitat von Martin Luther, welches darran erinnert, wie wichtig es ist, aufmerksam zuzuhören und einen klaren Kopf zu bewahren, während wir uns mit den Herausforderungen und Versuchungen konfrontiert sehen, die das Leben mit sich bringt. Es stammt aus dem berühmten Lied “Eine feste Burg ist unser Gott” und es heißt in der vierten Strophe:Bibel

“Das Wort sie sollen lassen stahn und kein’ Dank dazu haben;”

Martin Luther lädt uns somit ein, unser Bewusstsein zu schärfen und uns auf das Wort Gottes zu konzentrieren, das uns die Macht der Sünde und das Elend, das sie in dieser Welt verursacht, deutlich vor Augen führt.

Statistiken über die Auswirkungen der Sünde

Es gibt Statistiken, die uns einen erschreckenden Einblick in die Realität unserer Welt. Sie zeigen uns die weit verbreitete Präsenz von Gewalt, Kriminalität, Sucht, Depression und anderen Formen des Leidens, die unzählige Menschen jeden Tag erleiden müssen. Diese Zahlen und Fakten verdeutlichen die Dringlichkeit der Situation und erinnern uns daran, dass wir nicht gleichgültig bleiben können gegenüber dem Leiden, das so viele unserer Mitmenschen erfahren. Einige Beispiele:

Im Jahr 2022, gab es 28 bewaffnete Kriege in verschiedenen Ländern. Wir hören höchstens jetzt von zwei, nämlich der Ukraine oder Palästina in den Nachrichten. Und man müsste meinen, die Sklaverei ist ja abgeschaffen worden, aber pro Jahr werden geschätzt 12,3 Millionen Menschenseelen Opfer von Sklaverei und Menschenhändler. Ca. 210 Millionen illegaler Drogen werden pro Jahr von Menschen konsumiert.

Drogenhändler machen einen Umsatz pro Jahr geschätzt auf 320 Milliarden Euro. In Deutschland werden circa 300.000 Menschen werden Opfer von Hackerangriffen pro Jahr. In Deutschland, man mag es kaum glauben, finden 121.000 Einbrüche pro Jahr. Vier Einbrüche pro Minute. In Deutschland werden 42.000 PKWs gestohlen. Weltweit 7,15 Millionen pro Jahr gestohlene Fahrzeuge. In Deutschland werden 47.000 Opfer von Vergewaltigung und sexuellen Übergriffen. Pro Jahr finden circa zwei Millionen Raubüberfälle in der Welt statt. Ein Viertel aller Internetanfragen drehen sich um Pornografie.

Das sind 68 Millionen Aufrufe pro Tag. Wie verseucht das Internet und die Menschenherzen sind. Jede dritte Ehe endet in Scheidung in Deutschland. Und geschätzt circa 20 Prozent der Bevölkerung leiden unter stärkeren oder schwächeren Depressionen. Rund 700.000 Menschen nehmen sich das Leben selbstständig. Das ist 1,3 Personen pro Minute. Jede Minute ein Menschenherz, das sich das Leben nimmt. Und 57 Millionen Babys pro Jahr werden abgetrieben.

Die Wurzel des Bösen ist in uns tief drin und es wird ein Abschnitt aus dem Buch “Schritte zu Jesus” von Ellen G. White zitiert:

Wenn der Heilige Geist unser Gewissen wachrüttelt, spüren wir etwas von der Macht der Sünde und dem Elend, das sie in diese Welt anrichtet. Sünde trennt von Gott und macht den Menschen zu einem Sklaven.

Die Kraft der Bibel und die Warnung vor der Sünde

Das Zitat aus “Schritte zu Jesus” auf Seite 53 bietet eine tiefgründige Reflexion darüber, wie der Heilige Geist unser Gewissen wachrüttelt und uns dazu bringt, die Sünde in unserer Welt zu erkennen. Es verdeutlicht, wie die Sünde uns von Gott trennt und uns zu Sklaven macht, gefangen in einem Kreislauf von Verderbtheit und Selbstsucht. Doch gleichzeitig weckt es auch eine Sehnsucht nach Befreiung und Erlösung, ein Verlangen nach einem festen Fundament, das uns aus unserer Gefangenschaft befreien kann.

Die biblische Perspektive über Segen und Fluch

Doch trotz dieser düsteren Realität gibt es Hoffnung. Die Bibel offenbart einen Weg zum Segen, der auf Gehorsam gegenüber den Geboten Gottes basiert. In 5. Mose 28 wird deutlich, dass Segen und Fluch direkte Folgen unseres Handelns sind. Wenn wir den Geboten Gottes gehorchen, werden wir erhöht und gesegnet sein. Wenn nicht, werden wir den Fluch erfahren, der mit Ungehorsam einhergeht.

Wir wissen, dass Gott mit der Gruppe der Siebenten-Tags-Adventisten, wenn sie die Schriften der Prophetie studiert hätten, einen großen Plan mit den Adventvolk hatte? Er wusste, was für Krisen auf diese Welt zusteuern, wie viel Krankheit und Leid sich vermehren wird. Er wusste das alles und er hatte einen Masterplan mit einem übrigen Volk, das besonders in Sachen Gesundheit sich unterscheiden sollte von der ganzen Welt, einen ganz anderen Ansatz haben, mit den Naturgesetzen zu arbeiten, die Gott vorgegeben hat.

Und der Plan wäre, so schreibt der Geist der Weissagung: Das Adventvolk würde erhöht werden über alle Nationen. Und wenn die Völker ihre Krisen, Pandemien und sonst was für Probleme kriegen und die Leute schreien würden, wer kann uns helfen? So wird Gott sagen, das Volk habe ich erhoben. Das hat die Lösungen für alle eure Probleme. Dieser Plan hatte Gott mit uns, den sie aber so nicht erfüllt haben.

Es gibt die Möglichkeit, dass sowohl einzelne Menschen als auch ganze Gemeinschaften von Gott gesegnet werden können, wenn sie seinem Weg folgen. Dieser Segen erstreckt sich auf alle Bereiche des Lebens, von der Gesundheit bis zum Wohlstand, und hat sogar Auswirkungen auf ganze Nationen. Doch wenn wir uns von den Geboten Gottes abwenden, erleben wir den Fluch. Krankheiten, Verwirrung, Leid und Verlust sind die Folgen unserer Ungehorsamkeit.

Die vorgelesenen Verse aus 5. Mose 28 verdeutlichen, wie eng Segen und Fluch mit unserem Gehorsam gegenüber Gottes Wort verbunden sind. Sie erinnern uns daran, dass wir als Individuen und als Gemeinschaften die Wahl haben, unser Leben nach den Geboten Gottes auszurichten oder uns von ihnen abzuwenden. Indem wir das Wort Gottes lesen, hören und befolgen, können wir dem Fluch entkommen und auf den Weg des Segens zurückkehren.

Das trojanische Pferd des Bildungssystems

Des Weiteren wird die Bedeutung einer unverfälschten theologischen Bildung angesprochen, die nicht von irreführenden Lehren beeinflusst wird. Es wird argumentiert, dass das Bildungssystem oft dazu neigt, kritisches Denken zu unterdrücken und stattdessen bloßes Auswendiglernen zu fördern, was zu einer Schwächung des Urteilsvermögens und der Tatkraft führt.

Die Predigt kritisiert die Verführung durch falsche Lehren und die Manipulation durch Bildungssysteme, die das unabhängige Denken einschränken. Es wird aufgefordert, das Wort Gottes selbst zu erforschen und nicht auf die Interpretationen anderer zu vertrauen. Zudem wird betont, dass die Bibel für jeden zugänglich ist und jeder in der Lage ist, sie zu verstehen.

Aus dem Buch “Großer Kampf” von Ellen G. White wird auf Seite 235 berichtet, dass während der frühen Siege der Reformation Rom neue Kräfte sammelte, um die Reformbewegung zu bekämpfen. Zu dieser Zeit wurde der Jesuitenorden gegründet, der unter dem Deckmantel der Heiligkeit auftrat, aber oft verborgene und gewissenlose Absichten verfolgte. Es wird erwähnt, dass der Orden den Grundsatz vertrat, dass der Zweck die Mittel heiligt, was bedeutete, dass sogar unethische Handlungen gerechtfertigt wurden, wenn sie den Interessen der Kirche dienten. Die Jesuiten arbeiteten sich in einflussreiche Positionen vor, beeinflussten die Politik und nutzten Bildungseinrichtungen, um ihre Agenda voranzutreiben.

Des Weiteren wird die Thematik der Bildung und ihrer Auswirkungen auf das geistliche Leben diskutiert. Dabei wird auf die historisch-kritische Methode eingegangen, die die Autorität und Kraft des Wortes Gottes untergräbt. Es wird argumentiert, dass dieses Bildungssystem dazu neigt, kritisches Denken zu unterdrücken und stattdessen bloßes Auswendiglernen zu fördern, was zu einer Schwächung des geistlichen Urteilsvermögens führt. Es wird die Dringlichkeit betont, das Wort Gottes selbst zu erforschen und nicht auf die Interpretationen anderer zu vertrauen.

Es ist an der Zeit, dass wir uns wieder an das Wort Gottes halten und es in unseren Herzen und Gemeinschaften verankern. Denn darin liegt die Hoffnung auf Erlösung und Heilung für eine Welt, die von Sünde und Leid geplagt ist. Möge die Erkenntnis der Macht der Sünde uns dazu führen, uns ernsthaft nach Gottes Weg auszustrecken und seinen Segen zu empfangen, damit wir ein Licht in der Dunkelheit dieser Welt sein können.

Abraham als Vater des Glaubens für uns Christen

In diesem Zusammenhang wird das Beispiel von Abraham als Veranschaulichung dafür herangezogen, wie einzelne Personen durch ihren Gehorsam gegenüber Gott und seine Gebote Segen über ihr Leben und sogar über ganze Nationen bringen können.

Abraham wird als herausragendes Beispiel für jemanden genannt, der durch seinen Gehorsam gegenüber Gott Segen über sein Leben und die Menschen um ihn herum gebracht hat. Durch seinen Glauben und Gehorsam wurde er erhoben und erlangte eine Art Bekanntheit und Einfluss, die weit über sein persönliches Leben hinausreichte.

Gott hatte einen besonderen Plan mit Abraham und seinem Volk. Dieser Plan sah vor, dass Abrahams Nachkommen, das spätere Volk Israel, erhöht werden sollten über alle Nationen der Erde. Dies bedeutete nicht nur persönlichen Segen für Abraham, sondern auch eine Segnung für die Welt, indem sie den Gott Abrahams fürchten sollten.

Durch Abrahams Gehorsam und Glauben breitete sich die Kenntnis und der Respekt vor dem Gott Abrahams von Babylon bis nach Ägypten aus. Sein Leben wurde zu einem lebendigen Zeugnis für Gottes Macht und Güte, und er wurde zum Instrument Gottes, um Segen über andere zu bringen.

Das Beispiel von Abraham illustriert daher, wie einzelne Personen durch ihren Gehorsam und Glauben an Gott einen positiven Einfluss auf die Welt um sie herum ausüben können und wie ihre Entscheidungen und Handlungen Segen über Generationen hinweg bringen können.

Das erwähnte Buch “großer Kampf” oder auch “Vom Schatten zum Licht” können sie kostenfrei & unverbindlich bei uns bestellen. In diesem Buch geht es darum, was in der Kirchengeschichte von Beginn an bis zur Reformation geschehen ist und wie diese Ereignisse die zukümftige Kirche und das Leben beeinflussen werden, bis Jesus bald widerkommt.

Der Artikel bietet einen eingehenden Einblick in die Herausforderungen, denen Gläubige gegenüberstehen, wenn sie sich vornehmen, mehr Zeit in das Studium der Bibel zu investieren. Es wird die Schwierigkeit thematisiert, zwischen den Anforderungen des täglichen Lebens und dem Bedürfnis nach geistlicher Vertiefung einen Ausgleich zu finden. Dabei wird betont, wie der innere Kampf zwischen der alten Natur und dem Verlangen nach geistlichem Wachstum oft dazu führt, dass die Gedanken beim Lesen der Bibel abschweifen.

Der Artikel führt weiter aus, dass gemäß dem Wort Gottes ein geistlicher Kampf stattfindet, bei dem die alte Natur gegen die Erkenntnis und den Gehorsam gegenüber Gott rebelliert. Es wird betont, wie wichtig es ist, diesen Kampf zu erkennen und sich ihm aktiv entgegenzustellen, indem man sich regelmäßig im Gebet vor Gott demütigt und sich an das Kreuz Christi klammert.

 Schließlich ruft der Artikel Einzelpersonen dazu auf, ihre persönliche Verantwortung für das Studium der Bibel zu erkennen und sich nicht von äußeren Einflüssen entmutigen zu lassen. Die Schlussfolgerung unterstreicht die Wichtigkeit, dem Wort Gottes treu zu bleiben, und argumentiert, dass Segen durch Gehorsam und persönliches Engagement im Glauben erlangt werden kann.

Fazit und Zusammenfassung:

In einer Welt, die von ständiger Ablenkung und raschem Wandel geprägt ist, bleibt das persönliche Bibelstudium von entscheidender Bedeutung für Christen. Doch die moderne Zeit bringt ihre eigenen Herausforderungen mit sich, die es zu überwinden gilt, um tiefe spirituelle Einsichten zu erlangen und Gottes Wort richtig zu verstehen.

Herausforderung des geistlichen Kampfes: Ein zentraler Aspekt ist der geistliche Kampf, dem sich Gläubige täglich stellen müssen. Die Anziehungskraft weltlicher Sorgen und Verpflichtungen kann dazu führen, dass das Bibelstudium vernachlässigt wird. Dennoch wird betont, dass regelmäßiges Gebet und die bewusste Ausrichtung auf Gottes Wort unerlässlich sind, um diesem Kampf standzuhalten.

Das trojanische Pferd des Bildungssystems: Eine eingehende Analyse des Bildungssystems zeigt, dass es oft dazu neigt, eigenständiges Denken zu unterdrücken und falsche Lehren zu verbreiten. Anstatt kritisch zu hinterfragen, werden Schüler oft dazu ermutigt, Informationen auswendig zu lernen, ohne sie selbst zu reflektieren. Es wird betont, dass wahre Bildung dazu dienen sollte, unabhängige Denker hervorzubringen, die fähig sind, die Welt mit Weisheit und Klarheit zu betrachten.

Die historisch-kritische Methode und die Wichtigkeit des persönlichen Studiums: Die historisch-kritische Methode wird als eine weitere Herausforderung für das Verständnis der Bibel herausgestellt. Diese Methode kann dazu führen, dass Gläubige ihr Vertrauen in die unveränderliche Wahrheit der Schrift verlieren. Daher wird die Bedeutung des persönlichen Bibelstudiums betont, bei dem Gläubige selbst das Wort Gottes erforschen und sich nicht allein auf die Interpretationen anderer verlassen sollten.

Die Bedeutung von Gottes Wort in der modernen Gesellschaft: Abschließend wird die anhaltende Relevanz der Bibel für das Leben in der modernen Gesellschaft hervorgehoben. Trotz der zahlreichen Ablenkungen und Herausforderungen bleibt Gottes Wort eine unerschütterliche Quelle der Wahrheit und des Trostes. Es ist jederzeit zugänglich und bietet Orientierung und Hoffnung in einer sich ständig verändernden Welt.

Schlussfolgerung: In einer Zeit, in der Ablenkungen allgegenwärtig sind und falsche Lehren verbreitet werden, ist das persönliche Bibelstudium von entscheidender Bedeutung für Christen. Es ist eine Gelegenheit, dem geistlichen Kampf standzuhalten, das eigene Denken zu schärfen und die unerschütterliche Wahrheit Gottes zu entdecken und zu leben. Es ist ein Aufruf zur Selbstreflexion und zur bewussten Entscheidung, Gottes Wort als die ultimative Quelle der Weisheit und des Trostes anzunehmen.

Wer war Jesus? Spinner, Lügner oder Gottes Sohn?

Wer war Jesus? Spinner, Lügner oder Gottes Sohn?

Die Frage, die man sich lange Zeit gestellt hat in wissenschaftlichen Kreisen ist, hat es den Jesus überhaupt gegeben? Oder sind die Berichte der Bibel lediglich nur eine fromme Märchen, ein schöner Mythos von einer wunderbaren Person. Vielleicht gut zur Erbauung von älteren Personen, die vielleicht altmodisch sind oder von schwächlichen Personen, die sowas halt brauchen. Oder war Jesus tatsächlich eine ernstzunehmende historische Persönlichkeit? Und da hat man die Bibel immer nicht so wirklich in Betracht gezogen, sondern hat  nach historischen Quellen gesucht, ob es denn Jesus wirklich gegeben hat. Wir wollen heute zu Beginn nur mal zwei dieser Quellen uns betrachten. Die erste historische Quelle ist die des römischen Geschichtsschreibers Tacitus. DIeser angesehene Geshcichtsschreiber sagt folgendes:

Christus, von dem sie ihren Namen bekommen hatten, war durch das Urteil des Prokurators Pontius Pilatus exekutiert worden zu der Zeit, als Tiberius Kaiser war. Und der elende Aberglaube war für einen kurzen Moment aufgehalten, nur um erneut auszubrechen, nicht nur in Judäa, dem Heim der Plage, sondern sogar in Rom selbst.”

Also, Tacitus war offensichtlich kein Christ. Er nennt es eine Plage. Und interessant ist ja, er schreibt den Bericht um das Jahr 100 n. Chr. . Wir haben also den Bericht von jemandem, der nicht nur sagt, dass es Christus gegeben hat und nicht nur, dass Christus zur Zeit von Tiberius, von Pontius Pilatus exekutiert worden ist, sondern, dass es auch eine Gruppe von Menschen gab, die sich dann Christen nannten, von denen sie ihren Namen bekommen hatten. Außerdem, dass die nicht nur in Jerusalem oder Judäa waren, sondern sogar bis nach Rom in dieser ersten und zweiten Generation gekommen waren.

Tacitus über Jesus

tacitus über jesus

Josephus über Jesus

jospehus über jesus

Ein anderer interessanter Geschichtsschreiber ist Josephus. Das war ein jüdischer Geschichtsschreiber gewesen, der an römischen Diensten eine große Abhandlung über die jüdischen Altertümer verfasst hat. Jospehus sagt folgendes und zumindest kann man das jetzt in seinem Werk heute so nachlesen:

“Nun gab es zu jener Zeit einen weisen Menschen, Jesus, Wenn es erlaubt ist, ihn einen Menschen zu nennen, denn er tat wundervolle Dinge und war ein Lehrer solcher, die die Wahrheit gerne annehmen. Er zog viele sowohl von den Juden als auch von den Heiden zu sich. Er war der Christus.”

Nun, genau dieser Satz ist sehr, sehr umstritten unter den Geschichtswissenschaftlern. Aber dazu kommen wir gleich noch. Er schreibt weiter:

Und als Pilatus auf Vorschlag unserer Führer ihn zum Kreuz verurteilte, verließen ihn die nicht, die ihn zuerst geliebt hatten. Denn er erschien ihnen erneut lebendig am dritten Tag, so wie die göttlichen Propheten dies und 10.000 andere wundervolle Dinge über ihn vorhergesagt hatten. Und der Stamm der Christen, der nach ihm benannt wurde, ist bis heute nicht ausgestorben auch.

Ist Josephus glaubwürdig?

Er war offensichtlich kein Christ, die Christen haben sich nie Stamm genannt. Aber er sagt einige Dinge, die wirklich interessant sind. Nun, einige Geschichtsschichtler haben gesagt, naja, das klingt fast zu gut, dass er den Jesus Christus nennt und dass er sagt, dass der am dritten Tag auferstanden ist. Man muss zumindest mal festhalten, dass es im 10. Jahrhundert einen anderen Geschichtsschreiber gibt, den Agapius von Hierapolis, der den Josephus zitiert und zwar ein bisschen anders. Also es könnte sein, dass im Laufe der Zeit manche Christen an dem Zeugnis des Josephus so ein bisschen geschönt haben. Da heißt es nämlich hier, Pilatus hat ihn zur Kreuzigung und zum Tode verurteilt, aber diejenigen, die seine Jünger geworden waren, gaben seine Jüngerschaft nicht auf und erzählten, dass er ihnen drei Tage nach der Kreuzigung erschienen sei und lebe und daher vielleicht der Messias. Das klingt wahrscheinlich ein bisschen mehr nach dem, was Josephus selbst geschrieben hat, aber der Punkt ist, Mehrere Geschichtsschreiber aus der Zeit belegen eindeutig, neben der Bibel, unabhängig von der Bibel, ohne dass sie an die Bibel geglaubt hätten so sehr, dass es diesen Jesus gegeben hat und sie belegen einige der wesentlichen Details, die uns auch die Bibel über Jesus gesagt hat. Nun, wenn man sich mit Jesus beschäftigt, dann kann man verschiedene Thesen hören.

 

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Machen wir mal ein Experiment. Wenn wir auf der Straße mal eine Umfrage machen würden, was  die Leute über Jesus Christus denken, welche verschiedenen Bezeichnungen würde man da hören?  Wer oder was ist er gewesen? Ein Wanderprediger zum Beispiel? Ein guter Mensch. Ein Prophet? Unsere Freunde, die Moslems, würden das wahrscheinlich sagen, er war ein Prophet, einer der vielen Propheten. Noch eine Idee? Ja, manche würden vielleicht sagen, er war der Sohn Gottes.

Also, sammeln wir, wir haben einen guten Menschen. Manche würden sagen, er war ein spiritueller Lehrer. Er hat so geistliche Wahrheiten gepredigt. Andere würden sagen, er war ein Sozialrevolutionär. Er hat sich für die Armen eingesetzt, er hat sich für die Frauen eingesetzt, er wollte die Gesellschaft stürzen und ist halt nicht durchgekommen. Und andere sagen, nee, er war ein Religionsstifter. Er hat halt einfach eine neue Religion gestiftet, hat so Leute ausgebildet und wie das viele andere vor ihm und nach ihm gemacht haben. Andere, wie gesagt, würden sagen, er war ein weiterer Prophet. Und so gibt es eine ganze Reihe, ein ganzes Spektrum von Meinungen über Jesus. Interessant ist, dass das schon zur Zeit von Jesus so gewesen sein muss.

Was sagt Jesus über sich selbst?

In Markus 10, Vers 17 finden wir die Geschichte, die wir am letzten Mittwoch schon kurz angedeutet hatten, von diesem jungen Mann, der zu Jesus lief, ihm vor seinen Füßen auf die Knie fiel und ihn gefragt hat, Guter Meister. Was soll ich tun, um das ewige Leben zu erben?
Und wir haben ja dann gelesen, wie Jesus gesagt hat, halte die Gebote. Aber heute geht es uns darum, dass dieser junge Mann gesagt hat, Jesus, du bist ein Meister, du bist ein guter Mensch. Guter Meister. Jetzt schauen wir mal, was Jesus darauf geantwortet hat. Er hat ihn gefragt, was nennst du mich gut?
Niemand ist gut als Gott allein. Also in anderen Worten, wenn Jesus durch die Innenstadt von München gehen würde und Leute zu ihm kommen würden und sagen, hey, du bist doch dieser gute Mensch Jesus, du bist doch dieser Sozialrevolutionär, du bist doch dieser Religionsbewerber, du bist doch dieser gute Lehrer, dann würde Jesus sie anschauen und sagen, was nennst du mich gut? Warum nennst du mich einen guten Menschen? Denk mal nach, lieber Mensch, aus welchem Grund nennst du mich einen guten Menschen? Weißt du, was ich alles gesagt habe?


Hier mal ein paar Beispiele von dem, was Jesus so von sich gegeben hat. Er hat zum Beispiel gesagt in Johannes 14, Vers 6, ich bin nicht ein Weg und eine Wahrheit und ein Leben, sondern er sagt, ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Was ist der Unterschied?
Er hat nicht gesagt, naja, also ich bin noch ein weiteres Angebot im großen, bunten Korb der Religion. Für alle, die es mehr auf meine Art mögen, wählt mich. Jesus hatte einen absoluten Exklusivitätsanspruch. Er hat gesagt, ich bin der Weg, ich bin die Wahrheit. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich. Er hat außerdem gesagt, ich bin das Licht der Welt.


Und dann hat er sogar tatsächlich gesagt, wahrlich, wahrlich, ich sage euch, ehe Abraham war, bin ich. Und da hat er sich nicht in der Grammatik vertan. Man müsste eigentlich sagen, ehe Abraham war, war ich. Aber Jesus wollte nicht sagen, ich bin älter als Abraham, er wollte sagen, ich bin. Das war der Name Gottes. Als Der Mose, wenn wir noch später dazu kommen, als Mose den brennenden Dornenbusch gesehen hat und Gott gefragt hat, wer bist du? Da hat Gott gesagt, mein Name ist Ich Bin, der Ich Bin. Also Jesus hat gesagt, ich bin der Einzige, ich bin das Licht der Welt, ich bin die Wahrheit, ich bin der Weg, ich bin das Leben. Ich bin Gott!

3 Möglichkeiten: Spinner, Lügner oder Sohn Gottes

Und wenn man jetzt ganz ehrlich, ganz logisch und ganz nüchtern darüber nachdenkt, hat man im Grunde genommen nur drei Möglichkeiten. Entweder Jesus sagt nicht die Wahrheit und er weiß es auch. Was ist er dann? Das ist ein Lügner. Oder aber Jesus sagt nicht die Wahrheit, es ist völliger Quatsch was er sagt, aber er glaubt was er gesagt hat. Was ist er dann? Spinner, lügner oder sohn GottesDas ist ein Spinner. Oder aber er sagt die Wahrheit und er weiß es.

Und dann? wäre er tatsächlich Gottes Sohn. Mit anderen Worten, die Option guter Mensch, die Option ein Religionsstifter, ein guter spiritueller Lehrer fällt aus. Weil entweder ist er wirklich gut und er hat alles, was er gesagt hat, dann stimmt das auch und dann ist er Gottes Sohn. Oder aber er ist es nicht und dann hat er ständig gelogen. Denn jemand, der Leuten erzählt, dass er der Einzige ist, dass er das Leben ist, das nur durch ihn Erlösung stattfinden kann, dass er Gott ist oder ist es nicht, der wäre doch ein gefährlicher Sektenführer, oder? Den kann man doch nicht ernsthaft als guten Menschen bezeichnen. Also diese Option, ich glaube nicht an Jesus, aber ich glaube er war ein guter Mensch, diese Option ist intellektuell, egal ob man Christ ist oder nicht, die ist nicht haltbar. Jeder von uns, egal welcher Weltanschauung, egal welchen Alters, muss sich im Fall von Jesus auf drei Optionen beschränken und eine davon wählen. Entweder Jesus war ein Spinner oder er war ein Lügner oder er war Gottes Sohn.

Zusammenfassung und Quellenübersicht

Die Hauptquellen, die im Text erwähnt werden, sind die Berichte von Tacitus und Josephus.

  1. Tacitus: Tacitus war ein römischer Geschichtsschreiber, der im 1. Jahrhundert n. Chr. lebte. Seine Werke enthalten Informationen über verschiedene historische Ereignisse und Personen seiner Zeit, darunter auch eine Erwähnung von Christus und den Christen in Bezug auf ihre Verfolgung unter Pontius Pilatus.
  2. Josephus: Flavius Josephus war ein jüdischer Geschichtsschreiber, ebenfalls aus dem 1. Jahrhundert n. Chr. Er verfasste unter anderem eine umfangreiche Abhandlung über die Geschichte der Juden. In seinem Werk erwähnt er Jesus Christus und beschreibt ihn als weisen Mann, der Wunder tat und Anhänger hatte.

Es gibt auch Hinweise auf andere historische Quellen und Bücher, die im Text möglicherweise relevant sind, aber Tacitus und Josephus werden als primäre Quellen für die Diskussion über Jesu historische Existenz und Identität herangezogen Der Text diskutiert die historische Existenz Jesu Christi und die verschiedenen Interpretationen seiner Person. Es wird darauf hingewiesen, dass es lange Zeit eine Debatte in wissenschaftlichen Kreisen darüber gab, ob Jesus überhaupt existierte oder ob die biblischen Berichte nur fromme Märchen seien. Zwei historische Quellen werden vorgestellt: Tacitus, ein römischer Geschichtsschreiber, und Josephus, ein jüdischer Geschichtsschreiber.

Tacitus erwähnt Christus und die Christen in seinen Aufzeichnungen und bestätigt, dass Christus unter Pontius Pilatus hingerichtet wurde. Josephus beschreibt Jesus als weisen Menschen, der Wunder tat und Anhänger sowohl unter den Juden als auch den Heiden hatte. Allerdings ist sein Bericht umstritten, da einige glauben, dass er später von Christen bearbeitet wurde. Trotzdem belegen beide Quellen unabhängig voneinander die Existenz Jesu und seiner Anhänger. Der Text führt auch verschiedene Interpretationen von Jesus an, die Menschen haben könnten, darunter die Ansicht, dass er ein guter Mensch, ein Prophet, ein Sozialrevolutionär oder ein Religionsstifter war. Es wird betont, dass bereits zu Lebzeiten Jesu unterschiedliche Meinungen über seine Identität existierten.

Schließlich argumentiert der Text, dass Jesu Ansprüche zu einer klaren Entscheidung führen: Entweder er war ein Lügner, ein Spinner oder tatsächlich Gottes Sohn. Die Behauptung, er sei nur ein guter Mensch, wird als nicht haltbar betrachtet, da seine Aussagen entweder wahr oder falsch waren und er somit entweder göttlich oder irreführend sein müsste.

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Ist der Sabbat für Christen heute noch wichtig?

Als die Portugiesen Afrika umsegelten, stellten sie erstaunt fest, dass die Äthiopier Christen waren. Es verwirrte die Portugiesen außerdem, dass dieses Volk nicht den Sonntag feierte, sondern den siebten Tag der Woche, den Sabbat (Samstag). Als eine äthiopische Gesandtschaft 1534 n. Chr. am Königshof von Lissabon darüber befragt wurde, gab sie folgende Antwort:

„Weil Gott, nachdem er die Schöpfung der Welt vollendet hatte, an demselben ruhte; da nun Gott diesen Tag den heiligen genannt haben will, so scheint die Nichtbeachtung desselben deutlich gegen Gottes Willen und Gebot, welcher eher Himmel und Erde vergehen lässt, als sein Wort, und dies besonders, da Christus nicht kam, das Gesetz zu zerstören, sondern zu erfüllen. Es geschieht deshalb nicht, um den Juden nachzuahmen, sondern aus Gehorsam gegen Christus und seine Apostel, dass wir diesen Tag feiern.”

(Dr. Geddes, Church History of Ethiopia, S. 87, 88)

Für diese Christen war der Sabbat also ein Gedenktag der Schöpfung, den Gott selbst eingesetzt, gesegnet und geheiligt hat (1. Mose 2,2.3 – wörtlich: „Und es segnet Gott den Tag, den siebten, und er heiligt ihn, ja an ihm ruhte er …” – Segen und Heiligung waren also nicht auf damals begrenzt). Diese Auszeichnung hat Gott mit keinem Wort in der Bibel rückgängig gemacht.

Den Sabbat gab es bereits vor den Zehn Geboten

Das Sabbatgebot wurde im Rahmen der Zehn Gebote von Gott persönlich verkündet (2. Mose 20,1-18). Es ist das längste aller Gebote. Zählt man im hebräischen Text die Worte, steht genau in der Mitte der Gebote: „Am siebten Tage ist der Sabbat des HERRN, deines Gottes.” Außerdem schrieb Gott dieses Gebot mit eigener Hand auf Steintafeln nieder und nannte es ein „ewiges Zeichen” der Heiligung und der Schöpfung (2. Mose 31,12-18). Alle anderen Worte der Bibel ließ Gott von Menschen aufschreiben. Für ihn waren also die Zehn Gebote und damit auch die Sabbatheiligung besonders wichtig.

Im folgenden Artikel können sie sehen, dass man allein anhand der Bibel und deren Geschichten vor dem Sinai erkennen kann, dass Gesetze in Kraft gewesen sein müssen. Denn wo kein Gesetz ist, da ist auch keine Sünde (Römer 5,13)

Jesus hat diese Gebote in der Bergpredigt nicht für aufgehoben erklärt, sondern ihre Gültigkeit bis zum Weltende bestätigt (Matthäus 5,17-20). Er hat sie sogar an zwei Beispielen verdeutlicht (Matthäus 5,21.22.27.28). Wir können in der Bibel nachlesen, dass Jesus regelmäßig den Gottesdienst am Sabbat besuchte (Lukas 4,16). Außerdem legte er die Gültigkeit des Sabbats über seine Himmelfahrt hinaus fest. Seine Nachfolger sollten darum beten, in schwierigen Zeiten nicht an diesem Tag fliehen zu müssen (Matthäus 24,20). Laut Jesaja werden die Gläubigen den Sabbat auch auf der neuen Erde feiern (Jesaja 66,22.23). So ist es kein Wunder, dass die Apostel am Sabbat predigten, während sie wochentags arbeiteten oder weiterzogen (Apostelgeschichte 18,1-4).

Die Verschiebung des Feiertags vom Sabbat zum Sonntag: Ein Blick auf historische und religiöse Motive

Die Geschichte der Feiertagsverschiebung vom Sabbat, dem traditionellen jüdischen Ruhetag, zum Sonntag, dem Tag der Auferstehung Jesu Christi, ist von verschiedenen Faktoren geprägt. Einer dieser Faktoren war zweifellos eine wachsende antijüdische Stimmung, die die frühen Christen beeinflusste. Als zunächst eine kleine und von der römischen Gesellschaft oft als jüdische Sekte betrachtete Gruppe sahen sich die Christen häufig Verfolgungen und Pogromen ausgesetzt. Die Identifikation mit dem Sabbat als einem deutlichen Kennzeichen des Judentums schuf ein Motiv zur Abgrenzung von den Juden.

Sowohl römische Gelehrte als auch frühe christliche Autoren wie Justin der Märtyrer äußerten antijüdische Tendenzen. Der Hass der römischen Kaiser und der Bevölkerung des Reiches gegenüber den Juden entzündete sich auch an jüdischen Aufständen wie dem Bar-Kochba-Aufstand. Kaiser Hadrian verhängte nach der Niederwerfung dieses Aufstands rigorose Gesetze gegen die Juden und ihre Sabbatheiligung. Für die Christen schien es daher opportun, sich von den Juden abzuheben, und eine Änderung des Feiertags bot eine willkommene Gelegenheit, diese Abgrenzung zu demonstrieren.

Auch das Osterfest, das anfangs am 14. Nisan gefeiert wurde, spielte eine Rolle bei der Einführung der Sonntagsfeier. Die Verlegung des Osterfestes auf den Sonntag im zweiten Jahrhundert in Rom und Alexandrien war eine Reaktion auf die Auferstehung Jesu am ersten Tag der Woche.

Die Ablehnung des Alten Testaments und der Gott des Alten Testaments durch Marcion und andere frühe Häretiker begünstigte ebenfalls einen Wandel in der Feiertagsfrage. Die Vorstellung, das Christentum von jeglichen jüdischen Einflüssen zu reinigen, trug zur Verschiebung vom Sabbat zum Sonntag bei.

Trotz der offiziellen Einführung der Sonntagsfeier durch Kaiser Konstantin gab es weiterhin Christen, die am Sabbat festhielten. Die Apostolischen Konstitutionen aus dem 4. Jahrhundert bezeugen die Feier des Sabbats und des Sonntags als gleichwertige Feiertage.

Die endgültige Vorherrschaft des Sonntags über den Sabbat wurde jedoch durch die Gesetzgebung Kaiser Konstantins festgelegt. Das konstantinische Sonntagsgesetz von 321 legte den Sonntag als gesetzlichen Feiertag fest, ohne jedoch einen explizit christlichen Bezug zu nennen. Es war vielmehr ein ziviles Gesetz, das den ehrwürdigen Tag der Sonne als Ruhetag bestimmte. In dem konstantinischen Gesetz gibt es keinerlei christlichen Bezug. Es geht hier nicht um den Tag des Herrn, sondern um den „ehrwürdigen Tag der Sonne.“ Auch wird das biblische Sabbatgebot nicht erwähnt. Interessanterweise hat die katholische Kirche aber in späteren Jahren immer wieder die Verlegung des Sabbats auf den Sonntag als Beweis für die Autorität des Papsttums angeführt, obwohl es in der Bibel keinerlei Bweis dafür gibt.  Seine Machtsei so groß, dass der Papst sogar das göttliche Gesetz verändern könne. Ein Anspruch, der von Protestanten bestritten wird.

Die Beweggründe für Konstantins Gesetzgebung waren politischer Natur, da er versuchte, das Heidentum mit dem aufkommenden Christentum zu vereinen. Die Festlegung des Sonntags als gemeinsamen Feiertag für Christen und Anhänger anderer Religionen war ein geschickter Schachzug, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.

Insgesamt war die Verschiebung vom Sabbat zum Sonntag das Ergebnis einer komplexen Mischung aus religiösen, politischen und gesellschaftlichen Faktoren der damaligen Christen. Während der Sonntag als christlicher Feiertag fest etabliert ist, hat die Feier des Sabbats in einigen christlichen Traditionen bis heute überdauert.

Ein Argument, warum der Sabbat heute noch gültig ist

Hätten sie das Sabbatgebot für ungültig erklärt, wären darüber sicherlich größere Diskussionen in der christlichen Urgemeinde aufgekommen als über die Frage des Götzenopferfleisches, der Beschneidung oder die Beachtung jüdischer Feiertage, wie Passah (heute Ostern), Pfingsten, Versöhnungstag (heute Buß- und Bettag) oder Laubhüttenfest (heute Erntedankfest). Wir finden aber keine Hinweise über solche Auseinandersetzungen im Neuen Testament der Bibel. Sie kamen erst später auf, als sich die Christen immer stärker vom Judentum zu distanzieren begannen und damit auch die Heiligung des Sabbats aufgaben.

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Weitere biblische Argumente, warum der Sabbat auch heute noch der von Gott eingesetzte Ruhetag ist, kann man in diesem Buch finden. Man sollte es zumindest mal gelesen haben. Sie können es kostenfrei & unverbindlich bestellen

Kommentare anderer Theologen und der katholischen Kirche

Katholiken haben keine Probleme die Sonntagsfeier zu erklären. Von katholischer Seite wird ganz klar zugegeben, dass man die Sonntagsfeier nicht aus der Bibel nehmen kann, sondern nur durch die Tradition der “Mutterkirche. Hier nur eines von vielen Zitaten:

„Das Wort „Sabbat“ bedeutet „Ruhe“, und dieser Tag ist der Samstag, der 7. Tag der Woche. Warum beobachten dann die Christen den Sonntag anstatt des Tages, der in der Bibel erwähnt ist? Dies geschieht, um den Juden deutlich zu machen, dass sie sich nicht mehr unter dem alten Gesetz Moses mit seinen Forderungen von Beschneidung, Abstinenz von gewissen Speisen und der übertriebenen Beachtung des jüdischen Opfers am Sabbat befinden, sondern unter dem neuen Gesetz Christi; darum veränderte die junge Kirche den zu heiligenden Tag vom Samstag auf den Sonntag. Obwohl der Samstag, nicht der Sonntag, in der Bibel genau benannt wird, ist es da nicht seltsam, dass Nicht-Katholiken, die vorgeben, ihre Überzeugung unmittelbar aus der Bibel und nicht von der Kirche abzuleiten, den Sonntag statt des Samstags heiligen? Ja, natürlich ist dies inkonsequent; aber diese Veränderung wurde rd. 15 Jahrhunderte vor der Geburt des Protestantismus vorgenommen, und zu jener Zeit wurde die Gewohnheit generell gepflegt. Sie haben diese Gewohnheit beibehalten, obwohl sie sich auf die Autorität der katholischen Kirche stützt und nicht auf einen eindeutigen Text in der Bibel. Die Beobachtung verbleibt als eine Erinnerung an die Mutterkiche, die von den nichtkatholischen Sekten verlassen wurde, wie ein Junge, der von zu Hause wegläuft, aber noch immer das Bild seiner Mutter oder eine Locke ihrer Haare in der Tasche bei sich trägt.“

(„The Faith of Millions“, S.543,544, von John A.O’Brien. W.H.Allen, London, 1958. Erste einfache Ausgabe)

Weitere Zitate sind folgende:

“Es gab und gibt ein Gebot, den Sabbat heilig zu halten; der Sabbat war jedoch nicht der Sonntag. Man wird allerdings behaupten, und das mit einem gewissen Triumph, dass der Sabbat mit all seinen Pflichten, Vorrechten und Heiligungen vom siebten auf den ersten Tag der Woche verlegt wurde. Nachdem ich mich jahrelang mit diesem Thema befasst habe und ernstlich Aufklärung anstrebe, frage ich: Wo wird von einer solchen Verlegung berichtet? Im Neuen Testament nicht, absolut nicht. Es gibt keinen biblischen Nachweis für einen Wechsel des Sabbats vom siebenten zum ersten Tag der Woche.”

Dr. Edward T. Hiscox, Autor des Baptistischen Handbuches auf einer Pastorenkonferenz am 13.11.1893 in New York – veröffentlicht im “Examiner” am 16.11.

“Der Sonntag ist durchaus eine staatliche, eine weltliche, keine kirchliche oder christliche Einrichtung. Da die Sonne von alter Zeit weithin religiöse Verehrung genoss, so hatte der Sonntag von Anfang an einen religiösen Beigeschmack, und zwar einen heidnischen. Kein Wunder: war doch der Kaiser, der das Sonntagsgesetz erließ, bis zur letzten Stunde seines Lebens ein Heide. So war und ist der Sonntag eine rechte ‘donatio constantini’, eine Schenkung Konstantins. Somit ist der Sonntag nicht ein Geschenk des Christentums an die Welt, sondern ein Geschenk der Welt an die Christen.”

Pfarrer Fritz Jahr in der ev. Zeitschrift “Einheit” 1947
“Hat doch die Kirche die Feier vom Sabbat umgelegt auf den Sonntag aus ihrer Gewalt, ohne Schrift. Der Sabbat ist mannigfaltig geboten worden in der Schrift. Nun ist weder im Evangelio noch in Paulo noch in der ganzen Bibel, dass der Sabbat aufgehoben sei und der Sonntag eingesetzt, darum ist es geschehen von Einsetzung der apostolischen Kirche ohne Schrift. Hat nun die Kirche Macht gehabt, den Sabbat, der in der Schrift ist, umzulegen und zu bieten den Sonntag zu feiern, warum sollte sie nicht die Macht haben in anderen Tagen auch? …Tu es nicht und fall von der Kirch an die bloße Schrift, so musst du den Sabbat halten, …der von Anbeginn der Welt ist gehalten worden.”
Dr. Eck – im Gespräch mit Dr. M. Luther – in seinem “Enchiridion”

Der Text ist teilweise vom “Hope Bibelstudieninstitut” übernommen.