Desmond Doss, ein Held der US-Armee im zweiten Weltkrieg, dessen Lebensgeschichte in einem Hollywoodfilm mit dem Namen Hacksaw Ridge verfilmt wurde. Desmond Doss gehörte zur Freikirche der Siebenten-Tags Adventisten, die den Sabbat als besonderen Ruhetag halten, was sich später als großes Problem herausstellen sollte. Außerdem war er überzeugter Christ bzw. glaubte an die Macht und die schützende Hand Gottes und an sein Wort, die Bibel.

Wir möchten gerne aufzeigen, wie Gott Desmond Doss benutzt hat, welchen Einfluss sein Handeln hatte und was der Hollywood Film von Mel Gibson den Zuschauern verschweigt, aber trotzdem zu wahren Geschichte von Desmond Doss gehört. Mel Gibson sagte selber in einem Interview: “Gott hat Desmond so viele Erfahrungen geschenkt hat, dass ich nicht alles in den Film einbauen konnte”.

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Die Bedeutung von Hacksaw Ridge

Hacksaw heißt übersetzt Säge und Ridge steht für einen Hügel oder Bergrücken. Das amerikanische Militär gab diesen Namen einem Steilabhang auf der japanischen Insel Okinawa im Pazifik . Warum?…, dort fand im Mai 1945 eine der blutigsten Schlachten des 2. Weltkrieges statt, zwischen der US-Armee und den Japanern. Aufgrund der vielen Toten und Verletzten wurde dieser Name für diesen Ort vergeben. Hacksaw Ridge ist Kriegsschauplatz und Titel eines Films zugleich, ein historischer Spielfilm.

Der Film Hacksaw Ridge ist in zwei Teile aufgebaut. Der erste Teil beschäftigt sich mit seinem Leben und prägenden Erfahrungen vor dem Krieg. Der zweite Teil dreht sich um das Kriegsgeschehen zur Eroberung der Insel Okinawa im Mai 1945 und die mutigen Taten eines Helden von Desmond Doss.

Die schwierige Kindheit von Desmond Doss

Desmond Thomas Doss (geb. 1919 in Lynchburg) wuchs in einem christlichen Elternhaus auf wurde auch nach den Prinzipien der Bibel erzogen. Seine Mutter gehörte zur Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten. Sein Vater diente dem US-Militär im ersten Weltkrieg. Allerdings nicht so pazifistisch wie Desmond später im zweiten Weltkrieg.

Ein Wandbild des “Vater unser” zusammen mit den zehn Geboten, welches im Haus der Familie Doss hing, hatte sich schon seit frühester Kindheit in ihn eingeprägt. Desmond war besonders von dem 6. Gebot angetan: “Du sollst nicht töten”. Dieses zeigte ein Bild von Kain, wie er seinen Bruder Abel erschlug (Geschichte aus der Bibel) und Desmond fragte sich, wie Kain so etwas tun konnte. Desmond hat später immer wieder darauf Bezug genommen und sagte, dass ihn dieses Bild als Kind schon prägte und ihm klar machte, dass es nicht gut ist jemanden das Leben zu nehmen.

Sein Vater, schwer betroffen von der wirtschaftlichen Depression der 30er Jahre, fing an Alkohol zu trinken und war oft stark betrunken. Er war auch bereit seine Familie zu schlagen und behandelte auch seine Mutter nicht sehr liebevoll, eine gebrochene Familiensituation. Der eigentliche Anker der Familie war seine Mutter Bertha Doss, ein aktive Christin.

Im Alter von zwölf Jahren machte Desmond ein Erfahrung, die ihn darin stäkte, im späteren Verlauf seines Lebens von keiner Waffe Gebrauch zu machen. Sein Vater wurde im betrunkenen Zustand in einen Streit mit einem Verwandten verwickelt. Dieser entwickelte sich so heftig, dass er eine Waffe zog und seinen Verwandten drohte, ihn zu erschießen. Bertha Doss schlichtete den Streit, nahm dem Vater die Waffe ab und gab sie Desmond in die Hand, damit er sie versteckte, um schlimmeres zu verhindern.

Diese Erfahrung führte dazu, dass Desmond Doss sich entschloss, nie wieder eine Waffe anzurühren, obwohl es für Adventisten nicht unbedingt verboten ist.

Desmond Doss trat freiwillig als gläubiger Christ in die US-Armee ein

Aufgrund des Angriffs der Japaner auf Pearl Habor am 7. Dezember 1941, entschlossen die USA, sich ebenfalls am Krieg teilzunehmen und den Angriff zurückzuschlagen. Somit wurd der Krieg endgültig zu einem Weltkrieg. Die amerikanische Gesellschaft war in Kriegseuphorie und es herrschte große Begeisterung für das Land zu dienen. Jeder Amerikaner wollte seinem Land dienen und es verteidigen, auch Desmond Doss.

Es kam sogar vor, dass Menschen Suizid begingen, nur weil sie als Kriegsuntauglich eingestuft wurden, wegen körperlicher Gebrechen.

Schließlich wurder er der 77. Infanterie zugeordnet und galt aber offiziell als Kriegsdienstverweigerer, da er keine Waffe tragen, aber trotzdem an der Front mithelfen wollte. Nach mehreren fehlgeschlagenen Versuchen, ihn aus der Infanterie auszuschließen, akzeptierte man seine Anwesenheit, aber nicht sein Handeln. Deshalb war er tagtäglich Sanktionen und dem Gespött seiner Kameraden ausgesetzt.

Desmond Doss und Prinzipien als Siebenten-Tags-Adventist

Es kam nicht selten vor, dass jemand seiner Kameraden einen Stiefel nach ihm warf, wenn Desmond betete oder seine Bibel las. Er wurde als Pest betrachtet, der allen anderen zeigen will, wie heilig er ist. Deshalb wurde er verspottet und von seinen Kameraden als unbrauchbar betrachtet, was sich später als falsch darstellen sollte.

Desmond Doss war der Überzeugung, dass es nicht richtig ist eine Waffe zu tragen, um andere zu töten, wie es im 6. Gebot der zehn Gebote steht. Außerdem war er überzeugt, dass der Sabbat ein besonderer, heiliger Tag sei, an dem beispielsweise keine Arbeit verrichtet werden dürfe, so wie es in der Bibel geschrieben steht. Als man erkannte, dass Desmond sich nicht überzeugen ließ eine Waffe zu tragen/benutzen, schickte man ihn zu den Sanitätern, um eine Ausbildung zu beginnen, wie man verwundete Soldaten versorgt.

Aufgrund seiner Überzeugung vom Sabbat, versuchte er jeden Sabbat Freigang zu bekommen, um zum Gottesdienst gehen zu können und von der Arbeit freigestellt zu werden. Deshalb musste er seine versäumten Aufgaben am Sonntag nachholen, wobei ihm zusätzliche Pflichten aufgedrückt wurden, um ihn zu schikanieren. Es ging sogar so weit, dass Desmond vor ein Kriegsgericht gestellt werden sollte, weil er aus Glaubensgründen keine Waffe tragen wollte. Dazu kam es aber nicht.

Erste Erfahrungen im Kriegseinsatz für Desmond Doss

Desmond Doss - SoldatDesmond machte seine ersten Erfahrungen im Kampfeinsatz auf der Insel Guam, die von den Japanern besetzt wurde. Dort wirkte er unter anderem vor allem in der Nacht als Sanitäter und suchte bewusst nach Verwundeten, egal ob Freund oder Feind, um ihnen zu helfen. Nachdem man Guam zurückeroberte, wurde die Einheit auf die Philipinen verlegt und versuchte auch dort seiner Pflicht als Sanitäter nachzukommen. Noch vor seiner “Heldentat” auf der Insel Okinawa, wurde ihm eine bronzerne Tapferkeitsmedaille verliehen. Desmond versuchte ständig seinen Kameraden zu helfen, auch wenn dadurch sein eigenes Leben in Gefahr geriet.

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