Ist der Sabbat für Christen heute noch wichtig?

Als die Portugiesen Afrika umsegelten, stellten sie erstaunt fest, dass die Äthiopier Christen waren. Es verwirrte die Portugiesen außerdem, dass dieses Volk nicht den Sonntag feierte, sondern den siebten Tag der Woche, den Sabbat (Samstag). Als eine äthiopische Gesandtschaft 1534 n. Chr. am Königshof von Lissabon darüber befragt wurde, gab sie folgende Antwort:

„Weil Gott, nachdem er die Schöpfung der Welt vollendet hatte, an demselben ruhte; da nun Gott diesen Tag den heiligen genannt haben will, so scheint die Nichtbeachtung desselben deutlich gegen Gottes Willen und Gebot, welcher eher Himmel und Erde vergehen lässt, als sein Wort, und dies besonders, da Christus nicht kam, das Gesetz zu zerstören, sondern zu erfüllen. Es geschieht deshalb nicht, um den Juden nachzuahmen, sondern aus Gehorsam gegen Christus und seine Apostel, dass wir diesen Tag feiern.”

(Dr. Geddes, Church History of Ethiopia, S. 87, 88)

Für diese Christen war der Sabbat also ein Gedenktag der Schöpfung, den Gott selbst eingesetzt, gesegnet und geheiligt hat (1. Mose 2,2.3 – wörtlich: „Und es segnet Gott den Tag, den siebten, und er heiligt ihn, ja an ihm ruhte er …” – Segen und Heiligung waren also nicht auf damals begrenzt). Diese Auszeichnung hat Gott mit keinem Wort rückgängig gemacht.

Den Sabbat gab es bereits vor den Zehn Geboten

Das Sabbatgebot wurde im Rahmen der Zehn Gebote von Gott persönlich verkündet (2. Mose 20,1-18). Es ist das längste aller Gebote. Zählt man im hebräischen Text die Worte, steht genau in der Mitte der Gebote: „Am siebten Tage ist der Sabbat des HERRN, deines Gottes.” Außerdem schrieb Gott dieses Gebot mit eigener Hand auf Steintafeln nieder und nannte es ein „ewiges Zeichen” der Heiligung und der Schöpfung (2. Mose 31,12-18). Alle anderen Worte der Bibel ließ Gott von Menschen aufschreiben. Für ihn waren also die Zehn Gebote und damit auch die Sabbatheiligung besonders wichtig.

Im folgenden Artikel können sie sehen, dass man allein anhand der Bibel und deren Geschichten vor dem Sinai erkennen kann, dass Gesetze in Kraft gewesen sein müssen. Denn wo kein Gesetz ist, da ist auch keine Sünde (Römer 5,13)

Jesus hat diese Gebote in der Bergpredigt nicht für aufgehoben erklärt, sondern ihre Gültigkeit bis zum Weltende bestätigt (Matthäus 5,17-20). Er hat sie sogar an zwei Beispielen verdeutlicht (Matthäus 5,21.22.27.28). Jesus besuchte regelmäßig den Gottesdienst am Sabbat (Lukas 4,16). Außerdem legte er die Gültigkeit des Sabbats über seine Himmelfahrt hinaus fest. Seine Nachfolger sollten darum beten, in schwierigen Zeiten nicht an diesem Tag fliehen zu müssen (Matthäus 24,20). Laut Jesaja werden die Gläubigen den Sabbat auch auf der neuen Erde feiern (Jesaja 66,22.23). So ist es kein Wunder, dass die Apostel am Sabbat predigten, während sie wochentags arbeiteten oder weiterzogen (Apostelgeschichte 18,1-4).

Warum der Sabbat heute noch gültig ist

Hätten sie das Sabbatgebot für ungültig erklärt, wären darüber sicherlich größere Diskussionen in der Urgemeinde aufgekommen als über die Frage des Götzenopferfleisches, der Beschneidung oder die Beachtung jüdischer Feiertage, wie Passah (heute Ostern), Pfingsten, Versöhnungstag (heute Buß- und Bettag) oder Laubhüttenfest (heute Erntedankfest). Wir finden aber keine Hinweise über solche Auseinandersetzungen im Neuen Testament. Sie kamen erst später auf, als sich die Christen immer stärker vom Judentum zu distanzieren begannen und damit auch die Heiligung des Sabbats aufgaben.

Kommentare anderer Theologen und der katholischen Kirche

Katholiken haben keine Probleme die Sonntagsfeier zu erklären. Von katholischer Seite wird ganz klar zugegeben, dass man die Sonntagsfeier nicht aus der Bibel nehmen kann, sondern nur durch die Tradition der “Mutterkirche. Hier nur eines von vielen Zitaten:

„Das Wort „Sabbat“ bedeutet „Ruhe“, und dieser Tag ist der Samstag, der 7. Tag der Woche. Warum beobachten dann die Christen den Sonntag anstatt des Tages, der in der Bibel erwähnt ist? Dies geschieht, um den Juden deutlich zu machen, dass sie sich nicht mehr unter dem alten Gesetz Moses mit seinen Forderungen von Beschneidung, Abstinenz von gewissen Speisen und der übertriebenen Beachtung des jüdischen Opfers am Sabbat befinden, sondern unter dem neuen Gesetz Christi; darum veränderte die junge Kirche den zu heiligenden Tag vom Samstag auf den Sonntag. Obwohl der Samstag, nicht der Sonntag, in der Bibel genau benannt wird, ist es da nicht seltsam, dass Nicht-Katholiken, die vorgeben, ihre Überzeugung unmittelbar aus der Bibel und nicht von der Kirche abzuleiten, den Sonntag statt des Samstags heiligen? Ja, natürlich ist dies inkonsequent; aber diese Veränderung wurde rd. 15 Jahrhunderte vor der Geburt des Protestantismus vorgenommen, und zu jener Zeit wurde die Gewohnheit generell gepflegt. Sie haben diese Gewohnheit beibehalten, obwohl sie sich auf die Autorität der katholischen Kirche stützt und nicht auf einen eindeutigen Text in der Bibel. Die Beobachtung verbleibt als eine Erinnerung an die Mutterkiche, die von den nichtkatholischen Sekten verlassen wurde, wie ein Junge, der von zu Hause wegläuft, aber noch immer das Bild seiner Mutter oder eine Locke ihrer Haare in der Tasche bei sich trägt.“

(„The Faith of Millions“, S.543,544, von John A.O’Brien. W.H.Allen, London, 1958. Erste einfache Ausgabe)

Weitere Zitate sind folgende:

“Es gab und gibt ein Gebot, den Sabbat heilig zu halten; der Sabbat war jedoch nicht der Sonntag. Man wird allerdings behaupten, und das mit einem gewissen Triumph, dass der Sabbat mit all seinen Pflichten, Vorrechten und Heiligungen vom siebten auf den ersten Tag der Woche verlegt wurde. Nachdem ich mich jahrelang mit diesem Thema befasst habe und ernstlich Aufklärung anstrebe, frage ich: Wo wird von einer solchen Verlegung berichtet? Im Neuen Testament nicht, absolut nicht. Es gibt keinen biblischen Nachweis für einen Wechsel des Sabbats vom siebenten zum ersten Tag der Woche.”

Dr. Edward T. Hiscox, Autor des Baptistischen Handbuches auf einer Pastorenkonferenz am 13.11.1893 in New York – veröffentlicht im “Examiner” am 16.11.

“Der Sonntag ist durchaus eine staatliche, eine weltliche, keine kirchliche oder christliche Einrichtung. Da die Sonne von alter Zeit weithin religiöse Verehrung genoss, so hatte der Sonntag von Anfang an einen religiösen Beigeschmack, und zwar einen heidnischen. Kein Wunder: war doch der Kaiser, der das Sonntagsgesetz erließ, bis zur letzten Stunde seines Lebens ein Heide. So war und ist der Sonntag eine rechte ‘donatio constantini’, eine Schenkung Konstantins. Somit ist der Sonntag nicht ein Geschenk des Christentums an die Welt, sondern ein Geschenk der Welt an die Christen.”

Pfarrer Fritz Jahr in der ev. Zeitschrift “Einheit” 1947
“Hat doch die Kirche die Feier vom Sabbat umgelegt auf den Sonntag aus ihrer Gewalt, ohne Schrift. Der Sabbat ist mannigfaltig geboten worden in der Schrift. Nun ist weder im Evangelio noch in Paulo noch in der ganzen Bibel, dass der Sabbat aufgehoben sei und der Sonntag eingesetzt, darum ist es geschehen von Einsetzung der apostolischen Kirche ohne Schrift. Hat nun die Kirche Macht gehabt, den Sabbat, der in der Schrift ist, umzulegen und zu bieten den Sonntag zu feiern, warum sollte sie nicht die Macht haben in anderen Tagen auch? …Tu es nicht und fall von der Kirch an die bloße Schrift, so musst du den Sabbat halten, …der von Anbeginn der Welt ist gehalten worden.”
Dr. Eck – im Gespräch mit Dr. M. Luther – in seinem “Enchiridion”

Der Text ist teilweise vom “Hope Bibelstudieninstitut” übernommen.

Desmond Doss – Biographie kostenfrei – Hacksaw Ridge

Desmond Doss, ein Held der US-Armee im zweiten Weltkrieg, dessen Lebensgeschichte in einem Hollywoodfilm mit dem Namen Hacksaw Ridge verfilmt wurde. Desmond Doss gehörte zur Freikirche der Siebenten-Tags Adventisten, die den Sabbat als besonderen Ruhetag halten, was sich später als großes Problem herausstellen sollte. Außerdem war er überzeugter Christ bzw. glaubte an die Macht und die schützende Hand Gottes und an sein Wort, die Bibel.

Wir möchten gerne aufzeigen, wie Gott Desmond Doss benutzt hat, welchen Einfluss sein Handeln hatte und was der Hollywood Film von Mel Gibson den Zuschauern verschweigt, aber trotzdem zu wahren Geschichte von Desmond Doss gehört. Mel Gibson sagte selber in einem Interview: “Gott hat Desmond so viele Erfahrungen geschenkt hat, dass ich nicht alles in den Film einbauen konnte”.

 

Auf der folgenden Seite können Sie eine Biographie von Desmond Doss als kostenloses Buchgeschenk erhalten. In diesem Buch können Sie noch mehr über Desmond Doss erfahren. Bitte dazu das Bild anklicken, um zur Bestellseite zu gelangen.

Die Bedeutung von Hacksaw Ridge

Hacksaw heißt übersetzt Säge und Ridge steht für einen Hügel oder Bergrücken. Das amerikanische Militär gab diesen Namen einem Steilabhang auf der japanischen Insel Okinawa im Pazifik . Warum?…, dort fand im Mai 1945 eine der blutigsten Schlachten des 2. Weltkrieges statt, zwischen der US-Armee und den Japanern. Aufgrund der vielen Toten und Verletzten wurde dieser Name für diesen Ort vergeben. Hacksaw Ridge ist Kriegsschauplatz und Titel eines Films zugleich, ein historischer Spielfilm.

Der Film Hacksaw Ridge ist in zwei Teile aufgebaut. Der erste Teil beschäftigt sich mit seinem Leben und prägenden Erfahrungen vor dem Krieg. Der zweite Teil dreht sich um das Kriegsgeschehen zur Eroberung der Insel Okinawa im Mai 1945 und die mutigen Taten eines Helden von Desmond Doss.

Die schwierige Kindheit von Desmond Doss

Desmond Thomas Doss (geb. 1919 in Lynchburg) wuchs in einem christlichen Elternhaus auf wurde auch nach den Prinzipien der Bibel erzogen. Seine Mutter gehörte zur Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten. Sein Vater diente dem US-Militär im ersten Weltkrieg. Allerdings nicht so pazifistisch wie Desmond später im zweiten Weltkrieg.

Ein Wandbild des “Vater unser” zusammen mit den zehn Geboten, welches im Haus der Familie Doss hing, hatte sich schon seit frühester Kindheit in ihn eingeprägt. Desmond war besonders von dem 6. Gebot angetan: “Du sollst nicht töten”. Dieses zeigte ein Bild von Kain, wie er seinen Bruder Abel erschlug (Geschichte aus der Bibel) und Desmond fragte sich, wie Kain so etwas tun konnte. Desmond hat später immer wieder darauf Bezug genommen und sagte, dass ihn dieses Bild als Kind schon prägte und ihm klar machte, dass es nicht gut ist jemanden das Leben zu nehmen.

Sein Vater, schwer betroffen von der wirtschaftlichen Depression der 30er Jahre, fing an Alkohol zu trinken und war oft stark betrunken. Er war auch bereit seine Familie zu schlagen und behandelte auch seine Mutter nicht sehr liebevoll, eine gebrochene Familiensituation. Der eigentliche Anker der Familie war seine Mutter Bertha Doss, ein aktive Christin.

Im Alter von zwölf Jahren machte Desmond ein Erfahrung, die ihn darin stäkte, im späteren Verlauf seines Lebens von keiner Waffe Gebrauch zu machen. Sein Vater wurde im betrunkenen Zustand in einen Streit mit einem Verwandten verwickelt. Dieser entwickelte sich so heftig, dass er eine Waffe zog und seinen Verwandten drohte, ihn zu erschießen. Bertha Doss schlichtete den Streit, nahm dem Vater die Waffe ab und gab sie Desmond in die Hand, damit er sie versteckte, um schlimmeres zu verhindern.

Diese Erfahrung führte dazu, dass Desmond Doss sich entschloss, nie wieder eine Waffe anzurühren, obwohl es für Adventisten nicht unbedingt verboten ist.

Desmond Doss trat freiwillig als gläubiger Christ in die US-Armee ein

Aufgrund des Angriffs der Japaner auf Pearl Habor am 7. Dezember 1941, entschlossen die USA, sich ebenfalls am Krieg teilzunehmen und den Angriff zurückzuschlagen. Somit wurd der Krieg endgültig zu einem Weltkrieg. Die amerikanische Gesellschaft war in Kriegseuphorie und es herrschte große Begeisterung für das Land zu dienen. Jeder Amerikaner wollte seinem Land dienen und es verteidigen, auch Desmond Doss.

Es kam sogar vor, dass Menschen Suizid begingen, nur weil sie als Kriegsuntauglich eingestuft wurden, wegen körperlicher Gebrechen.

Schließlich wurder er der 77. Infanterie zugeordnet und galt aber offiziell als Kriegsdienstverweigerer, da er keine Waffe tragen, aber trotzdem an der Front mithelfen wollte. Nach mehreren fehlgeschlagenen Versuchen, ihn aus der Infanterie auszuschließen, akzeptierte man seine Anwesenheit, aber nicht sein Handeln. Deshalb war er tagtäglich Sanktionen und dem Gespött seiner Kameraden ausgesetzt.

Desmond Doss und Prinzipien als Siebenten-Tags-Adventist

Es kam nicht selten vor, dass jemand seiner Kameraden einen Stiefel nach ihm warf, wenn Desmond betete oder seine Bibel las. Er wurde als Pest betrachtet, der allen anderen zeigen will, wie heilig er ist. Deshalb wurde er verspottet und von seinen Kameraden als unbrauchbar betrachtet, was sich später als falsch darstellen sollte.

Desmond Doss war der Überzeugung, dass es nicht richtig ist eine Waffe zu tragen, um andere zu töten, wie es im 6. Gebot der zehn Gebote steht. Außerdem war er überzeugt, dass der Sabbat ein besonderer, heiliger Tag sei, an dem beispielsweise keine Arbeit verrichtet werden dürfe, so wie es in der Bibel geschrieben steht. Als man erkannte, dass Desmond sich nicht überzeugen ließ eine Waffe zu tragen/benutzen, schickte man ihn zu den Sanitätern, um eine Ausbildung zu beginnen, wie man verwundete Soldaten versorgt.

Aufgrund seiner Überzeugung vom Sabbat, versuchte er jeden Sabbat Freigang zu bekommen, um zum Gottesdienst gehen zu können und von der Arbeit freigestellt zu werden. Deshalb musste er seine versäumten Aufgaben am Sonntag nachholen, wobei ihm zusätzliche Pflichten aufgedrückt wurden, um ihn zu schikanieren. Es ging sogar so weit, dass Desmond vor ein Kriegsgericht gestellt werden sollte, weil er aus Glaubensgründen keine Waffe tragen wollte. Dazu kam es aber nicht.

Erste Erfahrungen im Kriegseinsatz für Desmond Doss

Desmond Doss - SoldatDesmond machte seine ersten Erfahrungen im Kampfeinsatz auf der Insel Guam, die von den Japanern besetzt wurde. Dort wirkte er unter anderem vor allem in der Nacht als Sanitäter und suchte bewusst nach Verwundeten, egal ob Freund oder Feind, um ihnen zu helfen. Nachdem man Guam zurückeroberte, wurde die Einheit auf die Philipinen verlegt und versuchte auch dort seiner Pflicht als Sanitäter nachzukommen. Noch vor seiner “Heldentat” auf der Insel Okinawa, wurde ihm eine bronzerne Tapferkeitsmedaille verliehen. Desmond versuchte ständig seinen Kameraden zu helfen, auch wenn dadurch sein eigenes Leben in Gefahr geriet.

Eine ewige Hoelle und die Bibel | Was glauben Adventisten?

Für viele Menschen ist die Vorstellung einer real existierenden Hölle, ein grauenhafter Ort der Angst und des Schmerzes in der Unterwelt, sehr beängstigend. Diese Vorstellung ist nicht nur in Kirchen und dem Christentum zu finden, sondern in fast allen Religionen der Welt. Wir als Siebenten-Tags-Adventisten glauben nicht an eine ewige Qual in der Hölle. Warum glauben Adventisten nicht daran?…das möchten wir mit diesem Artikel erklären.

Wir möchten gerne folgende Punkte in diesem Artikel aufzeigen:

  • Definition des Begriffs Hölle aus der Bibel
  • Was sagte Jesus zum Thema Hölle
  • Welche geschichtliche Bedeutung hat der Begriff “Hölle”
  • Gibt es eine ewige Verdammnis mit all ihrer Qual
  • Das Fegefeuer ist nicht biblisch

 

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Wie stellen Sie sich die Hölle vor? Denken Sie, dass es ein Ort ist, an dem Menschen für immer und ewig gequält werden? Kennt die Bibel einen Ort der Hölle genannt wird?

Folgende Beschreibung der Hölle kann man in einer Broschüre nachlesen, welche  1855 für Kinder veröffentlicht wurde.

Die Augen eines jungen Mannes brennen wie Kohlen. Lange Flammen kommen aus seinen Ohren. Er kann kaum atmen. Wenn er seinen Mund öffnet, rollt das Feuer aus ihm heraus. Das Blut kocht in seinen Adern. Das Gehirn kocht und blubbert in seinem Kopf. Das Mark kocht in seinen Knochen, und doch ist er bei Bewusstsein und man kann mit ihm reden. Er wird nicht nur für hunderte Millionen Jahre leiden, gequälet und Schmerzen erleiden, sondern für die Ewigkeit.

 

I. Es gibt eine Hölle

(1) Jesus wusste von einer Hölle – (Matt 18: 9; 23:33; Lukas 12: 5)

(2) Es gibt nur zwei Möglichkeiten: (1) Ewiges Leben oder (2) verloren sein / Zerstörung / ewiges Feuer ( Joh. 3:16; Matt 7:13 -14; Matt 25:31, 32, 41)

Jedoch ist Zerstörung / ewiges Feuer ein zukünftiges Ereignis, dass mit der zweiten Wiederkunft von Jesus verbunden ist. Deshalb liegt die “Hölle” noch in der Zukunft.

 

II. Welche Arten von “Hölle” werden unterschieden?

Einige Bibelübersetzer haben verschiedene Worte mit “Hölle” wiedergegeben, die in Wirklichkeit andere Bedeutungen haben und nicht in dieser Form in der Bibel stehen.

Vier Wörter wurden mit dem Begriff “Hölle” übersetzt: (1) Sheol, (2) Hades, (3) Tartaros und (4) Gehenna.

 

1. Sheol

“Sheol” wird im Alten Testament 66 Mal verwendet. Es ist das Reich der Toten, die in den Gräbern sind. Normalerweise ist die griechische Übersetzung des Begriffs Hades.

1. Mose 37:35 – Jakob erwartet hinunterzugehen zum Sheol. Das Grab, zu seinem Sohn Joseph.
1. Sam 2: 6 – Gott führt hinunter zum Sheol / Das Grab und führt heraus.
Sprüche 9:10 – Im Sheol / Im Grab gibt es keine Aktivität, keine Planung und kein Wissen. Sheol ist der Ort von den Toten. Es gibt kein Feuer, und es gibt keine Qual. Die Gerechten und die Ungerechten werden dort gefunden.

 

2. Hades

Hades wird zehnmal im Neuen Testament genannt. Es ist auch der Ort der Toten, das Grab. Es entspricht dem Hebräischen Sheol.

Apostelgeschichte 2:27, 31 – Im Hades ist Zerfall. Jesus war die Ausnahme.

In Kleinasien wird der Begriff Hades häufig auf Grabsteinen gefunden. Aber Verwandte des Verstorbenen wollten damit nicht sagen, dass ihre Geliebten in der Hölle sind. Sie ruhen im Grab. Hades Ist nicht die Hölle die angeblich schon brennt.

 

3. Tartaros (Abgrund)

Der Griechische Wort Tartaros ist nicht direkt im Neuen Testament zu finden, aber das Verb “in den Abgrund zu werfen” kann man finden. Es kommt in 2. Petrus 2: 4 vor und ist der Aufenthaltsort der gefallenen Engel, die nicht zurückkehren können in die Gegenwart Gottes im Himmel. Es wird nicht verwendet, um den Ort der Toten oder eine Hölle zu beschreiben, an dem die Menschen nach ihrem Tod gehalten werden.

 

4. Gehenna

Im Neuen Testament wird Gehenna zwölfmal erwähnt. Dies ist die “Hölle” über die  Jesus sprach. Es Ist der zukünftige Ort der Bestrafung für die Ungerechten. Der Begriff kann abgeleitet werden aus  – gê hinnom –  im Bezug auf das Tal von Hinnom, eine Schlucht bei Jerusalem. Nach Jeremia 7:32 – 33 ist es ein Ort des Urteils.

Die rabbinische Tradition versteht es als einen Ort außerhalb von Jerusalem, um Leichen und Müll zu vernichten und zu verbrennen.

Markus 9:43 – In diesem Vers ist “Gehenna” mit Feuer verbunden. Dieses Feuer beginnt erst nach dem zweiten Kommen Jesu (Matth. 25, 41), am Ende des Zeitalters (Matth. 13, 49-50). Bis dahin “schlafen” die Menschen in ihren Gräbern.

Lukas 12: 5 – Weil Gott allein Unsterblichkeit besitzt (1Tim 6:16), beginnt “Gehenna / Hölle” nicht  unmittelbar nach dem Tod für die Person die verstorben ist.

Offb. 20: 9- 10, 15 – Erwähnt das Wort “Gehenna” nicht, spricht aber über den Feuersee, in dem die  Ungerechten verbrannt werden. nach dem Millenium.

Weil Gehenna mit Feuer verknüpft ist und es ein zukünftiges Ereignis nach dem zweiten Kommen Jesus sein wird (welches mit einem Gericht zu tun hat), ist es am besten die Hölle im Kontext von Offenbarung 20 zu verstehen. Das ist die Hölle, vor der Jesus uns gewarnt hat.

 

Erklärung was die Bibel mit Begriffen wie “für immer, ewig, endlos” meint

Die zukünftige Hölle wird nicht für immer und ewig andauern, wie es z.B. in Offenbarung 20,11 den Anschein macht. Die Begriffe “für immer” / “ewig” / “endlos”, wie sie in der Bibel verwendet werden, sind vielfältiger verwendbar als in unserer Sprache. Es kann beispielsweise folgendes Umstand beschreiben:

(1) Etwas oder jemand ist vorhanden, ohne einen Beginn oder Ende zu haben (in Verbindung mit Gott)

(2) Etwas oder jemand hat einen Beginn, ist aber ohne Ende (das ewige Leben der Erlösten – Johannes 5:24; Offb. 21: 3 – 4)

(3) Etwas oder jemanden hat einen Beginn und ein Ende im Sinne von “für eine bestimmte Zeit” (1. Mose 21, 5-6 ; 29: 9; Jona 1:17; 2: 6).

 

Der zweite Tod – Die Bibel kennt keine ewige Hölle

Die Ungerechten leiden in der Hölle nur für eine begrenzte Zeit. Allerdings sind die Ergebnisse ewig, denn was von Gott verbrannt und vernichtet wurde, ist verschwunden.

Offb. 20: 9 – Das Feuer verschlang sie.

Offb. 20:14-15 – Dies ist der zweite Tod.

Das unstillbare Feuer (Matt 3:12) kann nicht erlöschen bis seine Arbeit erledigt ist und alles verbrannt wurde (Matth. 13:40-42; Jeremia 17:27- Jerusalem brennt nicht mehr).

Das ewige Leben ist nur für diejenigen verfügbar, die zu Jesus gehören. Satan ist nicht der Herr der Hölle, sondern wird auch zerstört werden (Mt 25,41; Off 20,10).

 

Schlussfolgerung

Die Bibel kennt einen Begriff der Hölle, aber die Hölle liegt noch in der Zukunft und sie enthält keine ewigen Qualen. Die griechische Philosophie ist die Mutter der Lehre vom Fegefeuer und einer ewigen Qual in der Hölle. Sokrates (geb. ungefähr 470 B.C.) unterstützte solche Konzepte, aber erkannte an, dass sie fiktive Geschichten waren. Aus diesem grund, glauben Adventisten nicht an eine ewige Höllenqual.

 

III. Konsequenzen

(1) Die Lehre einer bereits andauernden und ewig brennenden Hölle verdreht die Schrift. Sie stellt das Christentum falsch dar und verzerrt den Charakter Gottes, seine Liebe und seine Gerechtigkeit.

(2) Die Lehre von einer ewigen Qual in der Hölle ist unmoralisch. Wie kann ein barmherziger Gott der voller Liebe  für die Menschen ist, sie bis in alle Ewigkeit quälen, “nur” weil sie vorübergehend gesündigt hat? Das steht in keinem Verhältnis zur Tat.

(3) Wir als Siebenten-Tags-Adventisten glauben an einen Gott der Liebe und Gerechtigkeit und an ein Reich Gottes, in dem Kummer, Schmerz und Tod nicht mehr sein werden (Offenbarung 21: 3)

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Die meisten Punkte wurden vom englischen ins deutsche übersetzt aus folgenden Dokument, dessen Autor Ekkehardt Müller ist. Er ist Mitarbeiter im Biblical-Research-Institute und selber Mitglied der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten

 

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Sendlinger Kochkurs zum Thema: Grüne Smoothie

Grüne Smoothies

– Die supergesunde Mini-Mahlzeit aus dem Mixer –

Beinhaltet alles was in der Nahrung sein soll:
Faserreiche Kohlenhydrate, wertvolle pflanzliche Öle, im basischem Stoffwechsel wirkende Eiweiße, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente und natürlich sekundäre Pflanzenstoffe u.a. Chlorophyll wie zum Beispiel: zellschützend, Magnesium und Eisen aktivierend, entzündungshemmend, …

Zum verwertbaren Pflanzengrün zählen:

  1. Salate (Eichblatt, Romana, Batavia,..)
  2. Blattgrün (Spinat, Mangold,..)
  3. Gartenkräuter (Petersilie, Basilikum, Majoran,..)
  4. Grüne Stängel (Staudensellerie,..)
  5. Das grüne von Wurzeln und Knollengemüse (Möhren, Rote Beete, Kohlrabi,…)
  6. Wildkräuter (Frauenmantel, Brennnessel, Löwenzahn,..)
  7. Blätter von Laubbäumen (Linde, Birke,..)
  8. Junge Triebe von Nadelbäumen (Lärche, Kiefer, Fichten,..)
  9. Blätter von Büschen und Sträucher (Weißdorn, Brombeere, Himbeere,…)
  10. Getreidekeimlinge (Leinsamen, Chia Samen, Getriedesprossen,…)

Sie haben potential unsere Gesundheit, Fitness und Wohlbefinden zu fördern. Dieses Füllhorn aus der Natur zeigt uns deutlich, dass hier ein vielfältiges Nahrungsangebot zur Verfügung steht, das uns bestens mit den Vitalstoffen versorgt, die Körper, Geist und Seele für ein harmonisches Wohlergehen brauchen.

Kurz über den reichen Nutzen unserer heimischen Wildkräuter (kleine Auswahl):

  • Brennnessel: entwässernd, reinigend
  • Löwenzahn: ganz wertvoll für die Leber und die Galle, steigert die Blutbildung
  • Birke: entwässernd, Schlacke lösend, reinigend
  • Schafgarbe: „die Heilende“, verdauungsfördernd, Krampf lösend, ein Kraut für die Frau, ganz besonders auch für Sitzbäder geeignet
  • Frauenmantel: Magen- und Darmbeschwerden, ebenso ein ganz besonderes Frauenkraut
  • Salbei: entzündungshemmend, macht eine gute Mundflora und reinen Atem, auch äußerlich
  • Brombeerblätter: Regelschmerzen, Halsentzündung, Halsschmerzen,
  • Wilde Malve: ein würziger Gaumenschmaus für die Leber
  • Brunnenkresse: blutreinigend, harntreibend
  • Thymian: für die Bronchien ein muß;

Damit die grüne Natur nicht zu „grün“ schmeckt, nimmt man 1/3 bis 2/3 Früchte (Äpfel, Bananen, Ananas, Mango, Beeren,……. )und den Rest Pflanzengrün (siehe oben) mit Apfelsaft oder Wasser aufgießen. Zum Verfeinern eignet sich noch ein oder zwei Datteln ohne Stein, eine Feige, getr. Aprikosen, oder….

Alle Zutaten in einen starken Mixer fein aufschließen, so dass der Körper die wertvollen Inhaltstoffe mühelos in den Stoffwechsel aufnehmen kann.

Meine Buchempfehlung:
„Grüne Smoothies“ von GU, ISBN: 978-3-8338-2617-7
Beindruckend sind die zwei Doppelseiten in der Mitte des Buches. Hier werden über 100 verschieden Früchte, Garten- und Wildkräuter, Blattgemüse, Getreidesprossen, Blätter u.v.m. namentlich erwähnt, als geeignete Zutaten für grüne Smoothies.

 

Zwei Rezepttips von mir:

Zellschutz für die ganze Familie
Menge ca. 1,5L
1 Banane, 3 Pfirsiche, 150 g Himbeeren, 1 Handvoll Himbeerblätter, 4 Blatt Sauerampfer, 2 Handvoll Tatsoi (eine Salatart, eignet sich auch Feldsalat, Batavia) und ½ L Wasser und mit einer halben Scheibe Pfirsich hübsch ganieren.
Alles in den Mixer und los geht´s.

Der Power Walker Smoothie
Ich sammle unterwegs z.Z. Spitzwegerich Blätter und mische sie mit Thymian. Mit etwas Apfelsaft abschmecken.
– Das ist etwas Besonderes für die Bronchien –

 

Viel Spaß beim Sammeln, Mischen, Genießen und vor allem viel Spaß beim Ausprobieren.

Euer Günter Bauer
Green Smoothie Spezialist

Hast du einen Freund?

Die Jahre verfliegen! Jahre voller Erlebnisse, voller Höhen aber auch Tiefen liegen hinter mir. Doch wenn ich zurückblicke muss ich sagen: „Es war eine durch und durch gesegnete Zeit!“

Während ich so schreibe, kommen mir die Bilder wieder in den Kopf, als ich mich am 12.02.2012 mit ein paar guten Freunden entschlossen habe zum Skifahren zu gehen. Wer mich kennt weiß, dass ich die Berge liebe! Und vor allem das Skifahren! – wenn Schnee liegt ;)

So geschah es, dass ich an diesem Sonntag nach 10 Minuten Fahren von der Piste abgekommen bin und nach einigen Metern Flug auf meinem Rücken landete. Mit dem Helikopter ins Krankenhaus nach Murnau begannen für mich herausfordernde Tage.

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Diagnose: „Die Wirbelsäule ist an zwei Stellen (Wirbeln) komplett durchgebrochen“ – Ich muss operiert werden. Viele meiner Freunde beteten für mich. Ich schöpfte Hoffnung aus dem Text in Römer 8,28 in dem es heißt: „Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen.“

Nun begann für mich eine sechsmonatige Reise vom Krankenhaus nach Hause, und dann zur Reha… usw. Jetzt sind schon wieder fast zwei Jahre vergangen. Heute darf ich sagen: „Danke lieber Gott, dass Du mir ein zweites Leben geschenkt hast!“ Und mehr als das – Er hat mich wachsen lassen. In dem letzten Jahr durfte ich immer wieder erleben, was es bedeutet, Gott als meinen FREUND zu haben!

Hast Du einen Freund? Ich meine nicht solch einen, der nie Zeit zu haben scheint, wenn Du ihn mal brauchst. Auch nicht einen, der Dich als guten Freund sieht, solange Du was zu bieten hast. Sondern einen Freund, der Dich so annimmt, wie Du bist! Einen, der mit Dir durch Höhen und Tiefen geht, komme was da wolle! Der zu Dir hält, wenn Dich alle verlassen.

Ich durfte Gott in dieser vergangenen Zeit als jemanden kennen lernen, der Interesse hat, ob mich ein Unglück trifft oder ob es mir gut geht. Ihm entgehen keine Tränen, die ich vergieße und auch kein Lächeln, das über meine Lippen kommt. Wenn mich Ängste quälen, versteht er mich und hört mir zu!

In Psalm 147,3 steht: „Er heilt, die zerbrochenen Herzens sind und verbindet ihre Wunden.“ Und in Hebräer 4,15 heißt es so schön über Gott: „Denn wir haben nicht einen Hohepriester, der kein Mitleid haben könnte mit unseren Schwachheiten, sondern einen, der in allem versucht worden ist in ähnlicher Weise, wie wir, doch ohne Sünde.“ Genau so durfte ich meinen Gott erleben und ich lerne Ihn durch die Bibel immer besser kennen. Das freut mich total!

Ich möchte Dich, der Du diese Zeilen gerade liest, herausfordern. Probiere die Freundschaft mit Gott aus! Vielleicht bist Du in einer ähnlichen Lage wie ich vor fast 2 Jahren. Dir wird gesagt, dass Du krank bist, oder dass Du operiert werden musst und es sein kann, dass Du nach der OP nicht mehr die Lebensqualität hast, die Du jetzt besitzt, oder sogar nicht mehr aufwachst…

Was zählt dann noch in Deinem Leben? Das Auto in der Garage, das neu gebaute eigene Haus, in dem Du wohnst, oder die neusten Klamotten, die im Schrank hängen? Vielleicht ist es ja der neueste 3D-Plasma-TV im Wohnzimmer, oder das moderne Smartphone in der Hosentasche?

Als ich dem Arzt zuhörte, was alles während der OP passieren könnte, waren mir in meinem tiefsten Herzen nur noch 2 Dinge wichtig:

  1. Ist alles in Ordnung in meiner Beziehung zu Gott?
  2. Ist alles in Ordnung zwischen meinen Lieben und mir?

Kannst auch Du beide Fragen mit einem überzeugten „JA“ beantworten?

Ich hatte Frieden in meinem Herzen, als ich in den OP-Raum geschoben wurde. Und ich bin Gott dankbar dafür, dass dieser Friede gewachsen ist, je besser ich Ihn seitdem kennenlernen durfte.

In der Bibel steht: „Den Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht.“ Johannes 14,27

In diesem Sinne wünsche ich Dir Gottes reichsten Segen im kommenden Jahr! Probiere es aus, eine Freundschaft mit Gott einzugehen! Bei mir hat es sich gelohnt. Ich will sie um keinen Preis mehr verlieren!

Möge Gott Dein ständiger Begleiter sein – DEIN BESTER FREUND!

Dein Marcel Batallér

Irischer Segen

Nicht, dass keine Wolke Deinen Weg überschatte,
nicht, dass Dein Leben künftig ein Beet voller Rosen sei.
Nicht dass du niemals bereuen müsstest;
Nicht, dass Du niemals Schmerz empfinden müsstest.
Nein, das wünsche ich Dir nicht.
Mein Wunsch für Dich lautet:
Dass Du tapfer bist in Stunden der Prüfung;
wenn andere Kreuze auf Deine Schultern legen.
Wenn Berge zu erklimmen und Klüfte zu überwinden sind;
Wenn die Hoffnung kaum mehr schimmert.
Dass jede Gabe, die Gott Dir schenkt, mit Dir wachse.
Und sie Dir dazu diene, denen Freude zu schenken, die Dich mögen.
Dass Du immer einen Freund hast, der es wert ist so zu heißen.
Dem Du vertrauen kannst.
Der Dir hilft, wenn Du traurig bist.
Der mit Dir gemeinsam den Stürmen des Alltags trotzt.
Und noch etwas wünsche ich Dir:
Dass Du in jeder Stunde der Freude und des Schmerzes die Nähe Gottes spürst.
Das ist mein Wunsch für Dich und für alle, die Dich mögen.
Das ist mein Wunsch für Dich, heute und alle Tage.