Ist der Sabbat für Christen heute noch wichtig?

Als die Portugiesen Afrika umsegelten, stellten sie erstaunt fest, dass die Äthiopier Christen waren. Es verwirrte die Portugiesen außerdem, dass dieses Volk nicht den Sonntag feierte, sondern den siebten Tag der Woche, den Sabbat (Samstag). Als eine äthiopische Gesandtschaft 1534 n. Chr. am Königshof von Lissabon darüber befragt wurde, gab sie folgende Antwort:

„Weil Gott, nachdem er die Schöpfung der Welt vollendet hatte, an demselben ruhte; da nun Gott diesen Tag den heiligen genannt haben will, so scheint die Nichtbeachtung desselben deutlich gegen Gottes Willen und Gebot, welcher eher Himmel und Erde vergehen lässt, als sein Wort, und dies besonders, da Christus nicht kam, das Gesetz zu zerstören, sondern zu erfüllen. Es geschieht deshalb nicht, um den Juden nachzuahmen, sondern aus Gehorsam gegen Christus und seine Apostel, dass wir diesen Tag feiern.”

(Dr. Geddes, Church History of Ethiopia, S. 87, 88)

Für diese Christen war der Sabbat also ein Gedenktag der Schöpfung, den Gott selbst eingesetzt, gesegnet und geheiligt hat (1. Mose 2,2.3 – wörtlich: „Und es segnet Gott den Tag, den siebten, und er heiligt ihn, ja an ihm ruhte er …” – Segen und Heiligung waren also nicht auf damals begrenzt). Diese Auszeichnung hat Gott mit keinem Wort rückgängig gemacht.

Den Sabbat gab es bereits vor den Zehn Geboten

Das Sabbatgebot wurde im Rahmen der Zehn Gebote von Gott persönlich verkündet (2. Mose 20,1-18). Es ist das längste aller Gebote. Zählt man im hebräischen Text die Worte, steht genau in der Mitte der Gebote: „Am siebten Tage ist der Sabbat des HERRN, deines Gottes.” Außerdem schrieb Gott dieses Gebot mit eigener Hand auf Steintafeln nieder und nannte es ein „ewiges Zeichen” der Heiligung und der Schöpfung (2. Mose 31,12-18). Alle anderen Worte der Bibel ließ Gott von Menschen aufschreiben. Für ihn waren also die Zehn Gebote und damit auch die Sabbatheiligung besonders wichtig.

Im folgenden Artikel können sie sehen, dass man allein anhand der Bibel und deren Geschichten vor dem Sinai erkennen kann, dass Gesetze in Kraft gewesen sein müssen. Denn wo kein Gesetz ist, da ist auch keine Sünde (Römer 5,13)

Jesus hat diese Gebote in der Bergpredigt nicht für aufgehoben erklärt, sondern ihre Gültigkeit bis zum Weltende bestätigt (Matthäus 5,17-20). Er hat sie sogar an zwei Beispielen verdeutlicht (Matthäus 5,21.22.27.28). Jesus besuchte regelmäßig den Gottesdienst am Sabbat (Lukas 4,16). Außerdem legte er die Gültigkeit des Sabbats über seine Himmelfahrt hinaus fest. Seine Nachfolger sollten darum beten, in schwierigen Zeiten nicht an diesem Tag fliehen zu müssen (Matthäus 24,20). Laut Jesaja werden die Gläubigen den Sabbat auch auf der neuen Erde feiern (Jesaja 66,22.23). So ist es kein Wunder, dass die Apostel am Sabbat predigten, während sie wochentags arbeiteten oder weiterzogen (Apostelgeschichte 18,1-4).

Warum der Sabbat heute noch gültig ist

Hätten sie das Sabbatgebot für ungültig erklärt, wären darüber sicherlich größere Diskussionen in der Urgemeinde aufgekommen als über die Frage des Götzenopferfleisches, der Beschneidung oder die Beachtung jüdischer Feiertage, wie Passah (heute Ostern), Pfingsten, Versöhnungstag (heute Buß- und Bettag) oder Laubhüttenfest (heute Erntedankfest). Wir finden aber keine Hinweise über solche Auseinandersetzungen im Neuen Testament. Sie kamen erst später auf, als sich die Christen immer stärker vom Judentum zu distanzieren begannen und damit auch die Heiligung des Sabbats aufgaben.

Kommentare anderer Theologen und der katholischen Kirche

Katholiken haben keine Probleme die Sonntagsfeier zu erklären. Von katholischer Seite wird ganz klar zugegeben, dass man die Sonntagsfeier nicht aus der Bibel nehmen kann, sondern nur durch die Tradition der “Mutterkirche. Hier nur eines von vielen Zitaten:

„Das Wort „Sabbat“ bedeutet „Ruhe“, und dieser Tag ist der Samstag, der 7. Tag der Woche. Warum beobachten dann die Christen den Sonntag anstatt des Tages, der in der Bibel erwähnt ist? Dies geschieht, um den Juden deutlich zu machen, dass sie sich nicht mehr unter dem alten Gesetz Moses mit seinen Forderungen von Beschneidung, Abstinenz von gewissen Speisen und der übertriebenen Beachtung des jüdischen Opfers am Sabbat befinden, sondern unter dem neuen Gesetz Christi; darum veränderte die junge Kirche den zu heiligenden Tag vom Samstag auf den Sonntag. Obwohl der Samstag, nicht der Sonntag, in der Bibel genau benannt wird, ist es da nicht seltsam, dass Nicht-Katholiken, die vorgeben, ihre Überzeugung unmittelbar aus der Bibel und nicht von der Kirche abzuleiten, den Sonntag statt des Samstags heiligen? Ja, natürlich ist dies inkonsequent; aber diese Veränderung wurde rd. 15 Jahrhunderte vor der Geburt des Protestantismus vorgenommen, und zu jener Zeit wurde die Gewohnheit generell gepflegt. Sie haben diese Gewohnheit beibehalten, obwohl sie sich auf die Autorität der katholischen Kirche stützt und nicht auf einen eindeutigen Text in der Bibel. Die Beobachtung verbleibt als eine Erinnerung an die Mutterkiche, die von den nichtkatholischen Sekten verlassen wurde, wie ein Junge, der von zu Hause wegläuft, aber noch immer das Bild seiner Mutter oder eine Locke ihrer Haare in der Tasche bei sich trägt.“

(„The Faith of Millions“, S.543,544, von John A.O’Brien. W.H.Allen, London, 1958. Erste einfache Ausgabe)

Weitere Zitate sind folgende:

“Es gab und gibt ein Gebot, den Sabbat heilig zu halten; der Sabbat war jedoch nicht der Sonntag. Man wird allerdings behaupten, und das mit einem gewissen Triumph, dass der Sabbat mit all seinen Pflichten, Vorrechten und Heiligungen vom siebten auf den ersten Tag der Woche verlegt wurde. Nachdem ich mich jahrelang mit diesem Thema befasst habe und ernstlich Aufklärung anstrebe, frage ich: Wo wird von einer solchen Verlegung berichtet? Im Neuen Testament nicht, absolut nicht. Es gibt keinen biblischen Nachweis für einen Wechsel des Sabbats vom siebenten zum ersten Tag der Woche.”

Dr. Edward T. Hiscox, Autor des Baptistischen Handbuches auf einer Pastorenkonferenz am 13.11.1893 in New York – veröffentlicht im “Examiner” am 16.11.

“Der Sonntag ist durchaus eine staatliche, eine weltliche, keine kirchliche oder christliche Einrichtung. Da die Sonne von alter Zeit weithin religiöse Verehrung genoss, so hatte der Sonntag von Anfang an einen religiösen Beigeschmack, und zwar einen heidnischen. Kein Wunder: war doch der Kaiser, der das Sonntagsgesetz erließ, bis zur letzten Stunde seines Lebens ein Heide. So war und ist der Sonntag eine rechte ‘donatio constantini’, eine Schenkung Konstantins. Somit ist der Sonntag nicht ein Geschenk des Christentums an die Welt, sondern ein Geschenk der Welt an die Christen.”

Pfarrer Fritz Jahr in der ev. Zeitschrift “Einheit” 1947
“Hat doch die Kirche die Feier vom Sabbat umgelegt auf den Sonntag aus ihrer Gewalt, ohne Schrift. Der Sabbat ist mannigfaltig geboten worden in der Schrift. Nun ist weder im Evangelio noch in Paulo noch in der ganzen Bibel, dass der Sabbat aufgehoben sei und der Sonntag eingesetzt, darum ist es geschehen von Einsetzung der apostolischen Kirche ohne Schrift. Hat nun die Kirche Macht gehabt, den Sabbat, der in der Schrift ist, umzulegen und zu bieten den Sonntag zu feiern, warum sollte sie nicht die Macht haben in anderen Tagen auch? …Tu es nicht und fall von der Kirch an die bloße Schrift, so musst du den Sabbat halten, …der von Anbeginn der Welt ist gehalten worden.”
Dr. Eck – im Gespräch mit Dr. M. Luther – in seinem “Enchiridion”

Der Text ist teilweise vom “Hope Bibelstudieninstitut” übernommen.

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2. Biographie von Desmond Doss (Hacksaw Ridge)

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Desmond Doss, der Held von Hacksaw Ridge, war der erste Kriegsdienstverweigerer in den USA der im zweiten Weltkrieg als Sanitäter u.a. in Okinawa im Kampf gegen die Japaner eingesetzt wurde. Er weigerte sich strikt dagegen, eine Waffe zu tragen was ihn viel Spott seiner Kameradem einbrachte. Außerdem hielt er den biblischen Sabbat (Samstag) und weigerte sich am Sabbat Arbeit zu verrichten, weil es nach seiner Auffassung der göttliche Ruhetag war. Doch gegen Ende des Krieges wendete sich das Blatt. Als seine Kompanie zum Hügel, genannt Hacksaw Ridge, gelangte erlebten sie ein Blutbad das seinesgleichen sucht. Das war die Stunde von Desmond Doss. Er rettete vielen seiner Kameraden das Leben, weil er sich in mutiger Weise für sie einsetzte. Obwohl sie ihn vorher verachteten und als Schwächling betitelten, hatten sie nun Dankbarkeit in ihren Herzen. Desmond Doss, war der erste Sanitäter, Sabbathalter und Kriegsdienstverweigerer, der die “Medal of Honor” vom damaligen Präsidenten der USA verliehen bekam. Die höchste Militärische Auszeichnung.

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3. Der Sieg der Liebe (Biographie von Jesus Christus)

Das Buch “Der Sieg der Liebe” beschreibt in einzigartiger Schönheit und biographischer Art und Weise das Leben von Jesus Christus als Person und sein Wirken vor ungefähr zweitausend Jahren. Wer Jesus und seiner Botschaft begegnet, bleibt nicht unberührt. Millionen von Menschen haben durch ihn ein neues und glückliches Leben gefunden, das auch in dunklen Stunden von Hoffnung getragen ist. Es ist nicht nur sehr informativ, sondern ermutigt dazu, sich Jesus Christus anzuvertrauen und die Heilkraft des Glaubens zu erleben.

Niemand hat wie er über Generationen hinweg in dieser Welt so tiefgreifende und nachhaltige Spuren hinterlassen und ihr ein menschliches Gesicht gegeben. Jesus Christus hat die Welt verändert. Durch sein Leben und Sterben hat er in letzter Konsequenz gezeigt, wie liebevoll, gütig und barmherzig Gott ist. Vielleicht wird er auch Ihr Leben an der einen oder anderen Stelle positiv verändern.

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Das Buch mit dem Titel “Vom Schatten zum Licht”  liefert einen eindrucksvollen Abriss der Geschichte des christlichen Abendlandes. Mit prophetischem Scharfblick werden die tieferen Zusammenhänge im langen Kampf zwischen Wahrheit und Irrtum, Licht und Finsternis, Gott und Satan aufgedeckt. Gottes Pläne für die Welt sind grösser als die menschliche Vorstellungskraft. Dieses Werk weitet den Horizont und den Blick in die Zukunft und schenkt wahre Hoffnung!

Das Buch hat weltweit sehr große Beachtung gefunden. Es ist in mehr als 70 Sprachen übersetzt worden. Es liegt nun in einer textlichen Neuausgabe vor und enthält einen ausführlichen Anhang mit aufschlussreichen Erklärungen zu zentralen Themen der christlichen Kirchen- und Dogmengeschichte.

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Wag den Sprung

Wir alle kennen folgendes Bild, ein Kind steht auf einer Erhöhung, ganz egal ob Mauer, Treppe oder Tisch, ruft lautstark: “Papa, fang mich!“ und springt. Moment. Es springt? Hat es sich nicht über die Risiken informiert?

Eventuelle Verletzungen aufgrund der Bodenbeschaffung, die entstehen könnten, wenn der Vater das Kind nicht auffängt?! Oder was ist wenn das Ereignis nicht so abläuft wie sich das Kind es vorgestellt hat? Wird es hinterher nicht enttäuscht sein?

Heutzutage muss man doch genau die Vor- und Nachteile einer Aktion abwägen. Wie kommt das Kind also zu einer derart unüberlegten und riskanten Tat? Ganz einfach, weil es dem Vater vertraut. Und der Vater? Der zeigt sich dem Vertrauen seines Kindes würdig, indem er es auffängt.

Natürlich habe ich das Ganze ein bisschen überspitzt dargestellt und all diese Fragen würde man sich nie stellen, wenn es darum geht, dass ein kleines Kind von seinem Vater aufgefangen werden soll. Doch genau diese Fragen tauchen allzu oft auf, wenn sich ein Mensch überlegt in Gottes Arme zu springen, oder eben auch nicht. Ein Kind vertraut seinem Vater blind, weil es weiß, dass keine Enttäuschung wartet, sondern Freude und Liebe.

Gott hat uns einen Liebesbrief geschrieben, der voll ist mit Versicherungen, dass er uns auffangen wird. In Jesaja 46, 4 verspricht Gott, dass Er bis zum Ende unseres Lebens in jeder einzelnen Sekunde für uns da sein wird, Er wird uns tragen und erretten, so wie Er es schon immer getan hat. Worauf wartest du noch?

Was hält dich davon ab Gottes Geschenk der Erlösung anzunehmen? Jesus ruft alle erschöpften Menschen, die Sorgen mit sich rumschleppen auf, zu ihm zu kommen um Ruhe zu finden. Ich frage dich was für Nachteile hat ein Leben mit Jesus?

Probiere es doch einfach aus! Wag den Sprung in Gottes Hände.