Okkultismus und Esoterik- Lebensbericht von Roger Morneau

Lebensbericht von Roger Morneau 

Gefangen im Okkultismus und Esoterik

Frühe Jahre und religiöse Erziehung

Roger J. Morneau wurde am 18. April 1925 in Saint-Jacques, einem kleinen Dorf in der kanadischen Provinz Quebec, geboren. Seine Familie war tief im katholischen Glauben verwurzelt, was sich stark auf seine frühe Erziehung und Lebensweise auswirkte. Seine Eltern waren engagierte Gemeindemitglieder, und Roger wurde von klein auf mit den Lehren und Traditionen der katholischen Kirche vertraut gemacht. Er nahm regelmäßig an der Messe teil, ging zur Beichte und empfing die Sakramente.

In seiner Kindheit wurde Morneau von den Geschichten der Bibel fasziniert, die ihm sowohl im Elternhaus als auch in der Sonntagsschule beigebracht wurden. Diese frühe religiöse Erziehung prägte ihn tief und gab ihm ein festes moralisches Fundament. Doch trotz dieser soliden religiösen Erziehung begann er bereits in seinen Teenagerjahren Fragen zu stellen und nach tiefergehenden spirituellen Erfahrungen zu suchen. Er fühlte sich von der Strenge und dem Dogmatismus der katholischen Kirche eingeschränkt und suchte nach etwas, das seine spirituelle Neugierde befriedigen könnte und es begann das Interesse für die Esoterik.

 

OkkultismusEintritt in den Okkultismus & Esoterik

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, in dem Morneau in der kanadischen Armee gedient hatte, kehrte er nach Montreal zurück. Dort fand er Arbeit und begann, sich eine neue Existenz aufzubauen. In dieser Zeit knüpfte er Kontakte zu neuen Freunden und Bekannten, von denen einige ein starkes Interesse an spiritistischen und okkulten Praktiken hatten. Durch einen dieser Freunde wurde er in eine geheimnisvolle Gesellschaft eingeführt, die sich der Anbetung von Geistern und dämonischen Kräften verschrieben hatte und sich mit anderen okkulten Praktiken und Esoterik beschäftigte. Diese Gesellschaft bestand aus Menschen, die behaupteten, in Kontakt mit übernatürlichen Wesenheiten, einschließlich Geistern und Dämonen, zu stehen. Morneau war von den angeblichen Kräften und den mysteriösen Ritualen fasziniert.

Seancen und Geisterbeschwörung

Eine der häufigsten Aktivitäten in dieser Geheimgesellschaft waren Séancen – Sitzungen, bei denen versucht wurde, mit Geistern zu kommunizieren. Morneau nahm an zahlreichen Séancen teil und erlebte dabei eine Reihe unheimlicher Phänomene. Während dieser Sitzungen wurde oft ein Medium verwendet, das als Vermittler zwischen den Teilnehmern und den Geistern fungierte.

Während der Séancen hörte Morneau regelmäßig Stimmen, die scheinbar aus dem Nichts kamen. Diese Stimmen gaben sich als verstorbene Verwandte oder als spirituelle Führer aus und übermittelten Botschaften an die Anwesenden. Oft waren diese Botschaften sehr persönlich und enthielten Informationen, die den Teilnehmern unbekannt oder längst vergessen waren. Diese detaillierten und spezifischen Botschaften verstärkten den Glauben der Anwesenden an die Authentizität der Geisterkommunikation.

Ein weiteres häufiges Phänomen während der Séancen war die Bewegung von Gegenständen ohne sichtbare Ursache. Tische, Stühle und andere Objekte schienen sich von selbst zu bewegen. In einigen Fällen schwebten Gegenstände durch den Raum oder wurden von unsichtbaren Kräften umgeworfen. Diese Ereignisse erzeugten eine Atmosphäre des Staunens und der Angst, die die Anwesenden tief beeindruckte.

Morneau berichtete auch von Fällen, in denen während der Séancen Materialisationen auftraten. Dabei schien sich eine geisterhafte Gestalt aus dem Nichts zu materialisieren, die dann mit den Teilnehmern interagierte. Diese Gestalten konnten berührt werden und hinterließen oft physische Spuren wie Abdrücke auf Tischen oder Stühlen. Solche Materialisationen verstärkten den Glauben der Anwesenden an die Existenz einer übernatürlichen Dimension und die Macht der Geister.

 

Negative Erfahrungen und Gefahren des Okkultismus

Neben den organisierten Séancen erlebte Morneau auch außerhalb dieser Sitzungen übernatürliche Phänomene. Er berichtete von wiederkehrenden Albträumen und Schlafparalysen, bei denen er das Gefühl hatte, von unsichtbaren Kräften angegriffen oder festgehalten zu werden. Diese nächtlichen Erlebnisse verstärkten seine Angst und Unsicherheit und ließen ihn die dunklen Seiten des Okkultismus immer deutlicher erkennen.

Morneau war von der Anziehungskraft des Okkultismus gefesselt, da die Phänomene, die er erlebte, seine Neugier und seinen Durst nach spirituellem Wissen stillten. Doch je tiefer er in diese Welt eintauchte, desto mehr erkannte er die Gefahren, die damit verbunden waren. Er bemerkte, dass die spirituellen Erlebnisse nicht nur faszinierend, sondern auch beängstigend und zerstörerisch sein konnten

Morneau stellte fest, dass das Streben nach okkultem Wissen und Macht oft mit einem hohen Preis verbunden war. Er beobachtete, dass viele Mitglieder der Geheimgesellschaft unter psychischen und physischen Problemen litten. Einige entwickelten schwere Depressionen oder wurden von ständigen Ängsten geplagt. Morneau selbst erlebte eine zunehmende innere Unruhe und Verzweiflung, die ihn schließlich dazu brachten, den Okkultismus zu hinterfragen und nach einem Ausweg zu suchen, heraus aus der Esoterik.

Interview mit Roger Morneau

Der Inhalt dieses Artikels ist die verkürzte Version dieses Interviews und seines Buches „Im Bann des Bösen – durch Christus befreit“. In diesem Interview werden Sie weitere mehr spannende Details zu seinen Erfahrungen und Leben erfahren.

Roger Morneau hat eines der besten und beeindruckendes Glaubenszeugnisse, die es gibt und ist jedem Gläubigen sehr zu empfehlen.

Die Wende zum Glauben & Christentum

Eines Tages lernte Morneau ans seiner Arbeitsstelle, wo er Maschinen bediente Cyril kennen, einen gläubigen Siebenten-Tags-Adventisten, der ihm eine alternative „spirituelle“ Perspektive bot. Cyril war besorgt um Morneaus Seelenheil und bot ihm an, ihn in die Lehren der Bibel und die Glaubensgrundsätze der Adventgemeinde einzuführen. Morneau, der nach Antworten suchte und von seinen Erfahrungen im Okkultismus desillusioniert war, nahm diese Einladung an.

Cyril war ein tiefgläubiger Mensch, der die Prinzipien und Lehren der Adventisten lebte. Er erkannte die geistliche Notlage seines Freundes und Arbeitskollegen und fühlte sich berufen, ihm zu helfen. Cyril sprach offen mit Morneau über seine eigenen Glaubensüberzeugungen und die Hoffnung, die er in seinem christlichen Glauben gefunden hatte. Er erzählte ihm von der Liebe und Gnade Jesu Christi und bot ihm an, mehr über die Bibel und die Lehren der Adventisten zu erfahren.

CyrilObwohl Morneau anfangs zögerlich war, willigte er schließlich ein, an den Bibelstudien teilzunehmen, die Cyril ihm anbot. Diese Treffen fanden regelmäßig in Cyriles Zuhause statt und wurden zu einem zentralen Bestandteil von Morneaus neuen Reise. Cyril führte ihn systematisch durch die grundlegenden Lehren der Bibel, beginnend mit den prophetischen Büchern des Alten Testaments wie beispielsweise das Buch Daniel und den Evangelien des Neuen Testaments.

Die Bibelstudien waren intensiv und tiefgehend. Oft studierten sie die halbe Nacht hindurch und Roger Morneau saugte alles auf, wie ein Schwamm. Cyril legte großen Wert darauf, Morneau die biblischen Wahrheiten verständlich zu machen und zeigte ihm, wie diese Wahrheiten im Kontrast zu den spiritistischen Praktiken standen, die Morneau zuvor verfolgt hatte. Besonders beeindruckt war Morneau von den prophetischen Schriften Daniels und der Offenbarung, die den großen Kampf zwischen Gut und Böse darstellten und die Rolle Jesu als Erlöser betonten. Er lernte die Lehren Jesu Christi kennen und verstand, dass die Liebe und Gnade Gottes mächtiger waren als jede okkulte Macht. Diese Erkenntnisse öffneten ihm die Augen für die Gefahren und Täuschungen, die im Okkultismus lauerten.

Nach intensiven Studien und Gebeten entschied sich Morneau schließlich, sein altes Leben hinter sich zu lassen. 1946, nach einer Phase tiefer spiritueller Reflexion und persönlicher Transformation, ließ er sich taufen und trat der Siebenten-Tags-Adventisten-Gemeinde bei. Diese Entscheidung markierte einen Wendepunkt in seinem Leben und legte den Grundstein für seine zukünftige Mission.

Leben und Werk von Roger Morenau als Christ

Nach seiner Konversion widmete sich Morneau mit ganzer Hingabe dem Studium der Bibel und der Verkündigung des Evangeliums. Er verspürte einen starken Drang, seine Erfahrungen zu teilen und andere vor den Gefahren des Okkultismus zu warnen. Morneau begann, Vorträge zu halten und seine Geschichte in Kirchen und auf Konferenzen zu erzählen. Sein authentischer und ehrlicher Bericht über seine Reise vom Okkultismus zum Christentum fand große Beachtung und Resonanz.

Sein erstes Buch, „A Trip Into the Supernatural“ zu deutsch: „Eine Reise ins Übernatürliche“ bzw. die neuere Ausgabe: „Im Bann des Bösen – durch CHristus befreit“, wurde schnell populär und erreichte eine breite Leserschaft. In diesem Werk beschreibt Morneau detailliert seine Erfahrungen im Okkultismus und Esoterik, die übernatürlichen Phänomene, die er erlebte, und seine dramatische Bekehrung zum Christentum. Das Buch wurde in mehrere Sprachen übersetzt und half vielen Menschen, die sich in ähnlichen spirituellen Nöten befanden.

Morneau schrieb weitere Bücher und hielt unzählige Vorträge, in denen er seine Botschaft verbreitete. Er betonte immer wieder die Wichtigkeit eines festen Glaubens an Jesus Christus und die Macht des Gebets. Seine Schriften und Reden inspirierten viele Menschen, ihre spirituellen Praktiken zu überdenken und sich dem christlichen Glauben zuzuwenden. Außerdem widmete er sich als Geschäftsmann und im Ruhestand bis zu seinem Tod dem Dienst der Fürbitte. Er ist Autor mehrerer Bücher, in denen er immer wieder die Macht des Gebetes aber auch seine Erfahrungen mit dem Okkulten thematisierte. Zuletzt standen über 700 Personen auf seiner Gebetsliste.

 

Bücher von Roger Morneau

Im Bann des Bösen – Durch Christus befreit

Dieser fesselnde Bericht von Roger Morneaus Reise in das Übernatürliche gewährt einen flüchtigen Blick in die geheime Welt der Satansanbetung. Er warnt vor dem verführerischen Reiz des Spiritismus, der die Menschen in den Abgrund zieht. „Im Bann des Bösen – durch Christus befreit“ ist die vollständige Geschichte  seiner wunderbaren Befreiung aus den Fängen Satans hin zu Gott.

Nicht zu fassen – Wie Gott Gebete erhört

Roger Morneau erhielt tausende Briefe und Anrufe aus aller Welt, in denen er um seine Fürbitte gebeten wurde. Dieser Band gibt Einblicke in diese Korrespondenzen  und erzählt spannende Geschichten von Gottes Eingreifen und möchte mit anderen diese Erfahrungen teilen, damit auch sie erleben können, dass es kaum zu fassen ist, wie Gott ihre Gebete erhört (Band 1-3).

Roger Morneau

Kampf gegen den Okkultismus

Ein zentraler Aspekt von Morneaus Arbeit war die Aufklärung über die Gefahren des Okkultismus. Er betonte, dass viele Menschen, oft aus Neugier oder Unwissenheit, in spiritistische Praktiken verwickelt würden, die ihre Seelen in ernsthafte Gefahr bringen könnten. Morneau erklärte, dass solche Praktiken nicht nur harmlos oder unterhaltsam seien, sondern ernsthafte spirituelle Konsequenzen haben könnten.

Er sah den Okkultismus als eine Täuschung des Teufels, der versucht, Menschen von Gott wegzuführen. Morneau sprach oft über die biblischen Warnungen vor spiritistischen Praktiken und riet den Menschen, sich von allem fernzuhalten, was mit Geisteranbetung oder dämonischen Ritualen zu tun hatte. Er betonte, dass die Macht des Gebets und der Schutz durch Jesus Christus die stärksten Mittel im Kampf gegen das Böse seien.

In seinen Vorträgen und Büchern erklärte er detailliert die Mechanismen und Gefahren des Okkultismus und bot praktische Ratschläge, wie man sich davor schützen kann. Viele seiner Zuhörer und Leser fanden durch seine Botschaft Trost und Ermutigung und wandten sich vom Okkultismus ab.

Persönliches Leben und Vermächtnis

Roger Morneau führte ein einfaches und bescheidenes Leben. Er war bekannt für seine Freundlichkeit, seine Bescheidenheit und seinen unerschütterlichen Glauben. Sein Leben war geprägt von einem tiefen Vertrauen in Gott und einer starken Hingabe an das Gebet. Er war stets bereit, anderen zu helfen und seine Erfahrungen zu teilen, um sie vor spirituellen Gefahren zu bewahren.

Morneau starb am 22. September 1998 im Alter von 73 Jahren. Sein Tod hinterließ eine große Lücke, doch sein Vermächtnis lebt weiter. Seine Bücher und Vorträge haben unzählige Menschen erreicht und inspiriert. Viele Christen sehen in ihm ein Beispiel für die transformative Kraft des Glaubens und die Bedeutung eines starken Gebetslebens. Sein Leben und Werk bleiben eine wertvolle Ressource für alle, die nach spiritueller Orientierung und Schutz suchen.

Zusammenfassung

Roger Morneau’s Lebensweg lehrt uns viele wichtige Lektionen, insbesondere über die Gefahren des Okkultismus und die verändernte bzw. Gottes Kraft Menschen verändern zu können und ihnen eine neue Perspektie zu geben. Morneau zeigte, dass okkulte Praktiken zwar faszinierend sein können, jedoch auch tiefgreifende psychische und spirituelle Gefahren mit sich bringen. Seine Geschichte warnt uns eindringlich vor den zerstörerischen Auswirkungen solcher Praktiken und betont die Notwendigkeit, spirituelle Erfüllung bei Gott, unserem Schöpfer und Erlöser zu suchen.

Seine Bekehrung und die Rolle des Gebets und der Bibelstudien in seiner Heilung unterstreichen die verändernte Kraft des Glaubens und die Bedeutung eines festen spirituellen Fundaments. Morneau’s Erfahrung zeigt, dass regelmäßiges Gebet und tiefgehende Studien der Bibel immense geistlichr Stärke und Orientierung bieten.

Die Unterstützung und Führung durch seinen Freund Cyril verdeutlichen die Bedeutung einer unterstützenden Gemeinschaft und weiser Mentoren, die in authentischer Weise Zeugnis ablegen. Ohne Cyrils Einfluss hätte Morneau möglicherweise nicht den Ausweg aus dem Okkultismus gefunden, was die Rolle von Gemeinschaft und Führung bei der spirituellen Heilung und Orientierung unterstreicht.

Durch seine Bereitschaft, seine Erfahrungen und Erkenntnisse zu teilen, inspirierte Morneau viele Menschen und half ihnen, ihre eigenen spirituellen Herausforderungen zu meistern. Dies zeigt, wie kraftvoll persönliche Zeugnisse sein können, um anderen Mut und Orientierung zu bieten.

Schließlich lehrt Morneau’s Geschichte, dass Erneuerung und Veränderung immer möglich sind, unabhängig von der Vergangenheit. Seine Wandlung von der Esoterik und Okkultisten zum gläubigen Christen zeigt, dass es nie zu spät ist, sein Leben zu ändern und einen neuen, gesünderen Weg einzuschlagen.

Insgesamt bleibt Roger Morneau’s Vermächtnis eine wertvolle Ressource für alle, die nach Orientierung und Schutz suchen. Seine Geschichte ist ein kraftvolles Zeugnis für die Möglichkeit der geistlichen Erneuerung und die Bedeutung eines festen Glaubens.

LGBTQ+ und die Theologie der Siebenten-Tags-Adventisten

LGBTQ+ und die Theologie der Siebenten-Tags-Adventisten

Was die Bibel und die Adventisten darüber sagen

Inmitten der derzeit hitzigen Diskussionen in Kirchenkreisen über die LGBTQ+ Bewegung und der queer Community steht die Frage im Raum, ob die Behauptungen wahr sind, dass die Bibel keine Einwände gegen homosexuelle Beziehungen habe. Daher ist es wichtig, die biblischen Grundsätze zur menschlichen Sexualität und zur Ehe sorgfältig zu prüfen.

Oft wird auch behauptet, dass die sexuelle Orientierung von schwulen und lesbischen Personen nicht willentlich beeinflussbar oder veränderbar sei und daher die Grundsätze einer Partnerschaft aus 1. Mose 2,24 auch auf gleichgeschlechtliche Beziehungen anwendbar seien. Viele Vertreter der LGBTQ+ und queeren Bewegung setzen sich dafür ein, dass die Kirche, die sich für Glaubens- und Gewissensfreiheit einsetzt, sich auch für die Realität verschiedener sexueller Orientierungen öffnen sollte, und verweist darauf, dass Gesetzgeber und Gesellschaft heterosexuelle und homosexuelle Partnerschaften mittlerweile gleichberechtigt behandeln. Jedoch ist es wichtig, diese Argumentation kritisch zu betrachten. 

Die Bibel ist der Maßstab bei der „LGBTQ+“ Frage

n einer Welt, in der Wahrheit oft relativiert oder sogar verdreht wird, lehrt uns die Bibel, dass die Wahrheit untrennbar mit der Liebe verbunden ist. Johannes 8, Vers 44 sagt klar, dass Satan der Vater der Lüge ist und dass keine Lüge aus der Wahrheit kommt. Diese Verbindung zwischen Liebe und Wahrheit wird auch in 1. Johannes 2, Vers 21 betont, wo steht, dass die Liebe sich an der Wahrheit freut. Paulus unterstreicht in 1. Korinther 13, Vers 6, dass die Liebe die Wahrheit nicht verbirgt. Dies zeigt, dass die Wahrheit in menschlichen Beziehungen von entscheidender Bedeutung ist.

lgbtqia+Gott schuf den Mensch und auch die Sexualität.

Die Schöpfungsgeschichte gibt uns einen tiefen Einblick in Gottes göttlichen Plan für die menschliche Sexualität und Beziehungen. In 1. Mose 1, Vers 27 lesen wir, dass Gott den Menschen nach seinem Bild schuf, als Mann und Frau schuf er sie. Dieser Vers ist von entscheidender Bedeutung, denn er zeigt, dass die Geschlechterdifferenz ein integraler Bestandteil von Gottes Schöpfungsplan ist. Gott schuf Mann und Frau nach seinem Bild, und in ihrer Vereinigung finden sie die Vollkommenheit seines Ebenbildes.

 

Die Bibel lehrt uns, dass die Geschlechterdifferenz nicht nur ein biologisches Phänomen ist, sondern auch eine tiefere spirituelle Bedeutung hat. Wenn ein Mann und eine Frau zusammenkommen und sich in bedingungsloser Liebe füreinander hingeben, dann offenbaren sie die Herrlichkeit Gottes und sein Ebenbild in ihrer Beziehung. Dieses göttliche Design der Geschlechterdifferenz zeigt sich auch in der Aufforderung Gottes, fruchtbar zu sein und sich zu vermehren.

Die Einsetzung der Ehe

Die Ehe als göttliche Institution ist ein weiteres Beispiel für Gottes Plan für die menschliche Sexualität und Beziehungen. Jesus selbst bekräftigt in Matthäus 19, Vers 4-6, dass die Ehe eine Verbindung zwischen Mann und Frau ist, die Gott zusammengefügt hat und die nicht vom Menschen getrennt werden sollte. Dieses göttliche Konzept der Ehe basiert auf der Geschlechterdifferenz und auf der bedingungslosen Liebe, die sich in der gegenseitigen Hingabe der Ehepartner zeigt.

Exegetisch betrachtet gibt es klare Hinweise darauf, dass die Bibel die Geschlechterdifferenz von Mann und Frau als unverzichtbar für die Ehe betrachtet. Texte aus 1. Mose 1 und 2 zeigen, dass Gott Mann und Frau als gleichwertig, aber auch als unterschiedlich geschaffen hat, und dass die Ehe auf dieser Verschiedenheit basiert. Jesus selbst bestätigt diese Ansicht, indem er in Markus 10,6-9 die Schöpfungsgeschichte zitiert und betont, dass Gott Mann und Frau geschaffen hat, damit sie eins werden können. Paulus wiederholt diese Ansicht in Epheser 5,31 und verwendet die Ehe als Bild für die Beziehung zwischen Christus und der Gemeinde, was ebenfalls auf die grundlegende Verschiedenheit der beiden Geschlechter hinweist

Abweichungen und negative Auswirkungen falscher Sexualität

Es ist wichtig zu betonen, dass die Bibel uns auch vor Abweichungen von Gottes Plan in Bezug auf die menschliche Sexualität, wie beispielsweise die LGBTQ+ Bewegung warnt. In 3. Mose 18 finden wir eine Liste von Geboten und Verboten, die sich auf moralische und ethische Werte beziehen. Unter diesen Geboten wird auch die Homosexualität verurteilt, indem gesagt wird, dass es ein Gräuel ist, wenn ein Mann bei einem anderen Mann liegt wie bei einer Frau.

Ein weiteres biblisches Beispiel für die Warnung vor Abweichungen von Gottes Plan ist die Geschichte von Sodom und Gomorra in 1. Mose 19. Diese Städte wurden wegen ihrer Sünden und ihrer Abkehr von Gottes Gesetz zerstört. Während einige behaupten mögen, dass die Zerstörung dieser Städte auf ihre Mangel an Gastfreundschaft oder ihre weltliche Frömmigkeit zurückzuführen sei, kann man die Tatsache nicht ignorieren, dass die Homosexualität auch eine Rolle spielte. Dies wird durch die Erwähnung von Lot’s Angebot, seine Töchter den aufgebrachten Männern zu geben, um ihre homosexuellen Begierden zu stillen, deutlich.

Insgesamt lehrt uns die Bibel, dass die Wahrheit und die Geschlechterdifferenz untrennbar mit Gottes göttlichem Plan für die menschliche Sexualität und Beziehungen verbunden sind. Indem wir uns an Gottes Wort halten und seinen Plan respektieren, können wir die wahre Bedeutung von Liebe und Beziehung verstehen und erleben.

Methodisch betrachtet darf die Lebensrealität nicht dazu führen, dass wir biblische Texte umdeuten, um unseren eigenen Vorstellungen gerecht zu werden. Auch wenn die Ursachen für homosexuelle Orientierung komplex sind, bedeutet das nicht automatisch, dass die biblischen Grundsätze zur Sexualität und Ehe außer Kraft gesetzt werden müssen.

 

LGBTQIA+ und die Bibel

Dieser Artikel beruht auf den Ausführungen im Video von Mark Finley. Sie können sich seine Gedanken und Erläuterungen gerne selber im Videovortrag ansehen. Er repräsentiert die offizielle Haltung der weltweiten Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten.

Charakterbildung und die umwandelnde Kraft des Evangeliums

Die Bibel lehrt uns, dass die Wahrheit nicht nur eine intellektuelle Erkenntnis ist, sondern auch eine Lebensweise prägt. Indem wir uns an die Wahrheit Gottes halten, formen wir unseren Charakter und leben in Übereinstimmung mit seiner göttlichen Ordnung.

Die umwandelnde Kraft des Herrn kann sowohl erworbene als auch ererbte üble Neigungen überwinden. Im Evangelium liegt eine transformative Kraft, die uns von unseren Sünden befreit und uns zu neuen Menschen macht. Es ist die Kraft Christi, die uns von der Macht der Sünde erlöst und uns in die Freiheit der Kinder Gottes führt.

In Römerbrief legt der Apostel Paulus eindringlich dar, dass alle Menschen, sowohl Juden als auch Heiden, der Erlösung bedürfen. Er betont die universale Notwendigkeit des Evangeliums und die Erlösung durch den Glauben an Jesus Christus. Diese Botschaft der Hoffnung und Veränderung ist das Herzstück des christlichen Glaubens.

Paulus adressiert auch die Frage der menschlichen Sexualität in Römer 1, wobei er die Verdorbenheit und Verlorenheit der heidnischen Welt beschreibt. Er verurteilt gleichgeschlechtliche Beziehungen als einen Verstoß gegen Gottes göttliche Ordnung und die natürliche Schöpfungsordnung. Dies steht im Einklang mit dem klaren Lehramt der Bibel, das die LGBTQ-Tendenzen nicht mit Gottes Willen vereinbar sieht.

 

Die Sichtweise der Siebenten-Tags-Adventisten zu LGBTQ+

Die Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten bekräftigt ihre Position zur Ehe als eine göttliche Institution, die ausschließlich zwischen Mann und Frau geschaffen ist. Homosexuelle Beziehungen werden als unnatürlich, sündhaft und im Widerspruch zu Gottes Schöpfungsordnung betrachtet. Dennoch betont die Kirche auch die bedingungslose Liebe Gottes zu allen Menschen und ruft zur Barmherzigkeit und Respekt gegenüber allen auf.

Es ist wichtig zu unterscheiden zwischen der Orientierung einer Person und ihrem Handeln. Obwohl jemand bestimmte Neigungen haben mag, rechtfertigt dies nicht das Ausleben dieser Neigungen, wenn sie im Widerspruch zu Gottes Wort stehen. Durch die Gnade Gottes können wir alle neue Geschöpfe in Christus werden und ein Leben führen, das im Einklang mit seinem Willen steht.

Die biblischen Grundsätze zur menschlichen Sexualität lehren uns, dass Gottes Plan für die Ehe und die Sexualität klar definiert ist. Durch die Kraft des Evangeliums können wir unsere Neigungen überwinden und in Übereinstimmung mit Gottes Wort leben. Lasst uns daher einander mit Liebe und Wahrheit begegnen, im Bewusstsein der Vergebung und der Veränderung, die uns in Christus geschenkt ist.

 

Umgang und Verantwortung gegenüber Geschwistern mit homosexueller Neigung

Bei aller theologischen Feinheit und Genauigkeit hat jeder Mensch das recht, zuerst einmal als Mensch und Kind Gottes angenommen zu werden. Wir als Christen und als Gemeinde tragen eine Verantwortung für unsere Geschwister, die Gott uns an die Seite gestellt hat. Auch wenn sie vielleicht nicht immer unserer Meinung sein mögen und vielleicht auch der LGBTQ+ Bewegung angehören sollten, sie sind geliebte „Kinder“ Gottes. Gott möchte jeden Menschen retten, denn Jesus ist in eine verlorene Welt gekommen, um zu retten was verloren war (Lukas 19,10).

Welche Möglichkeiten als Christ oder als Gemeinde gibt es, diese Fürsorgepflicht praktisch umsetzen? Wenn jemand aus den genannten Gründen nicht heiraten kann/will dann muss die Gemeinde die Möglichkeit als „Ersatzfamilie“ zu agieren. Kein Mensch ist gerne allein, daher sind wahre und innige Freundschaften ein wichtiger Bestandteil des Lebens. Es muss auch möglich sein, wahre Männerfreundschaften zu pflegen.

Fazit und Bibelstellen:

Dieser Artikel betont die transformative Kraft des Evangeliums, um den Charakter zu prägen und das Leben der Gläubigen zu verändern. Er basiert auf der Überzeugung, dass die umwandelnde Kraft des Herrn sowohl erworbene als auch ererbte Neigungen überwinden kann. Diese Kraft liegt im Evangelium, das die Botschaft von Erlösung und Veränderung durch Jesus Christus verkündet. Aber es gibt auch eine Verantwortung gegenüber den LGBTQ+ Glaubensgeschwistern, der wir als Gemeinde nachkommen müssen.

Bibelstellen:

  • 2. Korinther 5,17: „Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.“
  • Römer 6,4: „So sind wir ja mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod, damit, wie Christus auferweckt ist von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters, auch wir in einem neuen Leben wandeln.“
  • Epheser 4,22-24: „Legt ab den alten Menschen mit seinem Wandel, der sich durch betrügerische Begierden zugrunde richtet, und erneuert euch in eurem Geist und Sinn und zieht den neuen Menschen an, der nach Gott geschaffen ist in wahrer Gerechtigkeit und Heiligkeit.“

Es muss auf die biblischen Grundsätze zur menschlichen Sexualität, insbesondere im Kontext von gleichgeschlechtlichen Beziehungen geachtet werden. Die Bibel lehrt klar, dass homosexuelle Beziehungen im Widerspruch zur göttlichen Ordnung stehen und als Sünde betrachtet werden. Die Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten bekräftigt ihre Position zur Ehe als eine göttliche Institution zwischen Mann und Frau und ruft zur Barmherzigkeit gegenüber allen Menschen auf, unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung.

 

Bibelstellen:

  • 1. Korinther 6,9-11: „Oder wisst ihr nicht, dass die Ungerechten das Reich Gottes nicht ererben werden? Täuscht euch nicht! Weder Unzüchtige noch Götzendiener, weder Ehebrecher noch Lustknaben, weder Knabenschänder, noch Diebe, noch Habsüchtige, noch Trunkenbolde, noch Lästerer, noch Räuber werden das Reich Gottes ererben. Und solche sind einige von euch gewesen. Aber ihr seid reingewaschen, ihr seid geheiligt, ihr seid gerecht geworden durch den Namen des Herrn Jesus Christus und durch den Geist unseres Gottes.“
  • 1. Mose 1,27: „Und Gott schuf den Menschen ihm zum Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau.“
  • Römer 1,26-27: „Darum hat sie Gott auch dahingegeben in entehrende Leidenschaften: denn ihre Weiber haben den natürlichen Brauch verlassen zu dem widernatürlichen; desgleichen auch die Männer, haben verlassen den natürlichen Brauch des Weibes, sind entbrannt in ihrer Lust zueinander, Mann mit Mann Schande treibend, und empfingen den verdienten Lohn ihrer Verirrung in sich selbst.“

Die Bibel als festes Fundament des Lebens

Die Bibel & Wort Gottes als Fundament des Lebens

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Die Bibel und Martin Luther

In einer Welt, die von Gewalt, Leid und Verwirrung geprägt ist, ist es von entscheidender Bedeutung, innezuhalten und über die tiefgreifenden Auswirkungen der Sünde nachzudenken. Es gibt ein berühmtesZitat von Martin Luther, welches darran erinnert, wie wichtig es ist, aufmerksam zuzuhören und einen klaren Kopf zu bewahren, während wir uns mit den Herausforderungen und Versuchungen konfrontiert sehen, die das Leben mit sich bringt. Es stammt aus dem berühmten Lied „Eine feste Burg ist unser Gott“ und es heißt in der vierten Strophe:Bibel

„Das Wort sie sollen lassen stahn und kein’ Dank dazu haben;“

Martin Luther lädt uns somit ein, unser Bewusstsein zu schärfen und uns auf das Wort Gottes zu konzentrieren, das uns die Macht der Sünde und das Elend, das sie in dieser Welt verursacht, deutlich vor Augen führt.

Statistiken über die Auswirkungen der Sünde

Es gibt Statistiken, die uns einen erschreckenden Einblick in die Realität unserer Welt. Sie zeigen uns die weit verbreitete Präsenz von Gewalt, Kriminalität, Sucht, Depression und anderen Formen des Leidens, die unzählige Menschen jeden Tag erleiden müssen. Diese Zahlen und Fakten verdeutlichen die Dringlichkeit der Situation und erinnern uns daran, dass wir nicht gleichgültig bleiben können gegenüber dem Leiden, das so viele unserer Mitmenschen erfahren. Einige Beispiele:

Im Jahr 2022, gab es 28 bewaffnete Kriege in verschiedenen Ländern. Wir hören höchstens jetzt von zwei, nämlich der Ukraine oder Palästina in den Nachrichten. Und man müsste meinen, die Sklaverei ist ja abgeschaffen worden, aber pro Jahr werden geschätzt 12,3 Millionen Menschenseelen Opfer von Sklaverei und Menschenhändler. Ca. 210 Millionen illegaler Drogen werden pro Jahr von Menschen konsumiert.

Drogenhändler machen einen Umsatz pro Jahr geschätzt auf 320 Milliarden Euro. In Deutschland werden circa 300.000 Menschen werden Opfer von Hackerangriffen pro Jahr. In Deutschland, man mag es kaum glauben, finden 121.000 Einbrüche pro Jahr. Vier Einbrüche pro Minute. In Deutschland werden 42.000 PKWs gestohlen. Weltweit 7,15 Millionen pro Jahr gestohlene Fahrzeuge. In Deutschland werden 47.000 Opfer von Vergewaltigung und sexuellen Übergriffen. Pro Jahr finden circa zwei Millionen Raubüberfälle in der Welt statt. Ein Viertel aller Internetanfragen drehen sich um Pornografie.

Das sind 68 Millionen Aufrufe pro Tag. Wie verseucht das Internet und die Menschenherzen sind. Jede dritte Ehe endet in Scheidung in Deutschland. Und geschätzt circa 20 Prozent der Bevölkerung leiden unter stärkeren oder schwächeren Depressionen. Rund 700.000 Menschen nehmen sich das Leben selbstständig. Das ist 1,3 Personen pro Minute. Jede Minute ein Menschenherz, das sich das Leben nimmt. Und 57 Millionen Babys pro Jahr werden abgetrieben.

Die Wurzel des Bösen ist in uns tief drin und es wird ein Abschnitt aus dem Buch „Schritte zu Jesus“ von Ellen G. White zitiert:

Wenn der Heilige Geist unser Gewissen wachrüttelt, spüren wir etwas von der Macht der Sünde und dem Elend, das sie in diese Welt anrichtet. Sünde trennt von Gott und macht den Menschen zu einem Sklaven.

Die Kraft der Bibel und die Warnung vor der Sünde

Das Zitat aus „Schritte zu Jesus“ auf Seite 53 bietet eine tiefgründige Reflexion darüber, wie der Heilige Geist unser Gewissen wachrüttelt und uns dazu bringt, die Sünde in unserer Welt zu erkennen. Es verdeutlicht, wie die Sünde uns von Gott trennt und uns zu Sklaven macht, gefangen in einem Kreislauf von Verderbtheit und Selbstsucht. Doch gleichzeitig weckt es auch eine Sehnsucht nach Befreiung und Erlösung, ein Verlangen nach einem festen Fundament, das uns aus unserer Gefangenschaft befreien kann.

Die biblische Perspektive über Segen und Fluch

Doch trotz dieser düsteren Realität gibt es Hoffnung. Die Bibel offenbart einen Weg zum Segen, der auf Gehorsam gegenüber den Geboten Gottes basiert. In 5. Mose 28 wird deutlich, dass Segen und Fluch direkte Folgen unseres Handelns sind. Wenn wir den Geboten Gottes gehorchen, werden wir erhöht und gesegnet sein. Wenn nicht, werden wir den Fluch erfahren, der mit Ungehorsam einhergeht.

Wir wissen, dass Gott mit der Gruppe der Siebenten-Tags-Adventisten, wenn sie die Schriften der Prophetie studiert hätten, einen großen Plan mit den Adventvolk hatte? Er wusste, was für Krisen auf diese Welt zusteuern, wie viel Krankheit und Leid sich vermehren wird. Er wusste das alles und er hatte einen Masterplan mit einem übrigen Volk, das besonders in Sachen Gesundheit sich unterscheiden sollte von der ganzen Welt, einen ganz anderen Ansatz haben, mit den Naturgesetzen zu arbeiten, die Gott vorgegeben hat.

Und der Plan wäre, so schreibt der Geist der Weissagung: Das Adventvolk würde erhöht werden über alle Nationen. Und wenn die Völker ihre Krisen, Pandemien und sonst was für Probleme kriegen und die Leute schreien würden, wer kann uns helfen? So wird Gott sagen, das Volk habe ich erhoben. Das hat die Lösungen für alle eure Probleme. Dieser Plan hatte Gott mit uns, den sie aber so nicht erfüllt haben.

Es gibt die Möglichkeit, dass sowohl einzelne Menschen als auch ganze Gemeinschaften von Gott gesegnet werden können, wenn sie seinem Weg folgen. Dieser Segen erstreckt sich auf alle Bereiche des Lebens, von der Gesundheit bis zum Wohlstand, und hat sogar Auswirkungen auf ganze Nationen. Doch wenn wir uns von den Geboten Gottes abwenden, erleben wir den Fluch. Krankheiten, Verwirrung, Leid und Verlust sind die Folgen unserer Ungehorsamkeit.

Die vorgelesenen Verse aus 5. Mose 28 verdeutlichen, wie eng Segen und Fluch mit unserem Gehorsam gegenüber Gottes Wort verbunden sind. Sie erinnern uns daran, dass wir als Individuen und als Gemeinschaften die Wahl haben, unser Leben nach den Geboten Gottes auszurichten oder uns von ihnen abzuwenden. Indem wir das Wort Gottes lesen, hören und befolgen, können wir dem Fluch entkommen und auf den Weg des Segens zurückkehren.

Das trojanische Pferd des Bildungssystems

Des Weiteren wird die Bedeutung einer unverfälschten theologischen Bildung angesprochen, die nicht von irreführenden Lehren beeinflusst wird. Es wird argumentiert, dass das Bildungssystem oft dazu neigt, kritisches Denken zu unterdrücken und stattdessen bloßes Auswendiglernen zu fördern, was zu einer Schwächung des Urteilsvermögens und der Tatkraft führt.

Die Predigt kritisiert die Verführung durch falsche Lehren und die Manipulation durch Bildungssysteme, die das unabhängige Denken einschränken. Es wird aufgefordert, das Wort Gottes selbst zu erforschen und nicht auf die Interpretationen anderer zu vertrauen. Zudem wird betont, dass die Bibel für jeden zugänglich ist und jeder in der Lage ist, sie zu verstehen.

Aus dem Buch „Großer Kampf“ von Ellen G. White wird auf Seite 235 berichtet, dass während der frühen Siege der Reformation Rom neue Kräfte sammelte, um die Reformbewegung zu bekämpfen. Zu dieser Zeit wurde der Jesuitenorden gegründet, der unter dem Deckmantel der Heiligkeit auftrat, aber oft verborgene und gewissenlose Absichten verfolgte. Es wird erwähnt, dass der Orden den Grundsatz vertrat, dass der Zweck die Mittel heiligt, was bedeutete, dass sogar unethische Handlungen gerechtfertigt wurden, wenn sie den Interessen der Kirche dienten. Die Jesuiten arbeiteten sich in einflussreiche Positionen vor, beeinflussten die Politik und nutzten Bildungseinrichtungen, um ihre Agenda voranzutreiben.

Des Weiteren wird die Thematik der Bildung und ihrer Auswirkungen auf das geistliche Leben diskutiert. Dabei wird auf die historisch-kritische Methode eingegangen, die die Autorität und Kraft des Wortes Gottes untergräbt. Es wird argumentiert, dass dieses Bildungssystem dazu neigt, kritisches Denken zu unterdrücken und stattdessen bloßes Auswendiglernen zu fördern, was zu einer Schwächung des geistlichen Urteilsvermögens führt. Es wird die Dringlichkeit betont, das Wort Gottes selbst zu erforschen und nicht auf die Interpretationen anderer zu vertrauen.

Es ist an der Zeit, dass wir uns wieder an das Wort Gottes halten und es in unseren Herzen und Gemeinschaften verankern. Denn darin liegt die Hoffnung auf Erlösung und Heilung für eine Welt, die von Sünde und Leid geplagt ist. Möge die Erkenntnis der Macht der Sünde uns dazu führen, uns ernsthaft nach Gottes Weg auszustrecken und seinen Segen zu empfangen, damit wir ein Licht in der Dunkelheit dieser Welt sein können.

Abraham als Vater des Glaubens für uns Christen

In diesem Zusammenhang wird das Beispiel von Abraham als Veranschaulichung dafür herangezogen, wie einzelne Personen durch ihren Gehorsam gegenüber Gott und seine Gebote Segen über ihr Leben und sogar über ganze Nationen bringen können.

Abraham wird als herausragendes Beispiel für jemanden genannt, der durch seinen Gehorsam gegenüber Gott Segen über sein Leben und die Menschen um ihn herum gebracht hat. Durch seinen Glauben und Gehorsam wurde er erhoben und erlangte eine Art Bekanntheit und Einfluss, die weit über sein persönliches Leben hinausreichte.

Gott hatte einen besonderen Plan mit Abraham und seinem Volk. Dieser Plan sah vor, dass Abrahams Nachkommen, das spätere Volk Israel, erhöht werden sollten über alle Nationen der Erde. Dies bedeutete nicht nur persönlichen Segen für Abraham, sondern auch eine Segnung für die Welt, indem sie den Gott Abrahams fürchten sollten.

Durch Abrahams Gehorsam und Glauben breitete sich die Kenntnis und der Respekt vor dem Gott Abrahams von Babylon bis nach Ägypten aus. Sein Leben wurde zu einem lebendigen Zeugnis für Gottes Macht und Güte, und er wurde zum Instrument Gottes, um Segen über andere zu bringen.

Das Beispiel von Abraham illustriert daher, wie einzelne Personen durch ihren Gehorsam und Glauben an Gott einen positiven Einfluss auf die Welt um sie herum ausüben können und wie ihre Entscheidungen und Handlungen Segen über Generationen hinweg bringen können.

Das erwähnte Buch „großer Kampf“ oder auch „Vom Schatten zum Licht“ können sie kostenfrei & unverbindlich bei uns bestellen. In diesem Buch geht es darum, was in der Kirchengeschichte von Beginn an bis zur Reformation geschehen ist und wie diese Ereignisse die zukümftige Kirche und das Leben beeinflussen werden, bis Jesus bald widerkommt.

Der Artikel bietet einen eingehenden Einblick in die Herausforderungen, denen Gläubige gegenüberstehen, wenn sie sich vornehmen, mehr Zeit in das Studium der Bibel zu investieren. Es wird die Schwierigkeit thematisiert, zwischen den Anforderungen des täglichen Lebens und dem Bedürfnis nach geistlicher Vertiefung einen Ausgleich zu finden. Dabei wird betont, wie der innere Kampf zwischen der alten Natur und dem Verlangen nach geistlichem Wachstum oft dazu führt, dass die Gedanken beim Lesen der Bibel abschweifen.

Der Artikel führt weiter aus, dass gemäß dem Wort Gottes ein geistlicher Kampf stattfindet, bei dem die alte Natur gegen die Erkenntnis und den Gehorsam gegenüber Gott rebelliert. Es wird betont, wie wichtig es ist, diesen Kampf zu erkennen und sich ihm aktiv entgegenzustellen, indem man sich regelmäßig im Gebet vor Gott demütigt und sich an das Kreuz Christi klammert.

 Schließlich ruft der Artikel Einzelpersonen dazu auf, ihre persönliche Verantwortung für das Studium der Bibel zu erkennen und sich nicht von äußeren Einflüssen entmutigen zu lassen. Die Schlussfolgerung unterstreicht die Wichtigkeit, dem Wort Gottes treu zu bleiben, und argumentiert, dass Segen durch Gehorsam und persönliches Engagement im Glauben erlangt werden kann.

Fazit und Zusammenfassung:

In einer Welt, die von ständiger Ablenkung und raschem Wandel geprägt ist, bleibt das persönliche Bibelstudium von entscheidender Bedeutung für Christen. Doch die moderne Zeit bringt ihre eigenen Herausforderungen mit sich, die es zu überwinden gilt, um tiefe spirituelle Einsichten zu erlangen und Gottes Wort richtig zu verstehen.

Herausforderung des geistlichen Kampfes: Ein zentraler Aspekt ist der geistliche Kampf, dem sich Gläubige täglich stellen müssen. Die Anziehungskraft weltlicher Sorgen und Verpflichtungen kann dazu führen, dass das Bibelstudium vernachlässigt wird. Dennoch wird betont, dass regelmäßiges Gebet und die bewusste Ausrichtung auf Gottes Wort unerlässlich sind, um diesem Kampf standzuhalten.

Das trojanische Pferd des Bildungssystems: Eine eingehende Analyse des Bildungssystems zeigt, dass es oft dazu neigt, eigenständiges Denken zu unterdrücken und falsche Lehren zu verbreiten. Anstatt kritisch zu hinterfragen, werden Schüler oft dazu ermutigt, Informationen auswendig zu lernen, ohne sie selbst zu reflektieren. Es wird betont, dass wahre Bildung dazu dienen sollte, unabhängige Denker hervorzubringen, die fähig sind, die Welt mit Weisheit und Klarheit zu betrachten.

Die historisch-kritische Methode und die Wichtigkeit des persönlichen Studiums: Die historisch-kritische Methode wird als eine weitere Herausforderung für das Verständnis der Bibel herausgestellt. Diese Methode kann dazu führen, dass Gläubige ihr Vertrauen in die unveränderliche Wahrheit der Schrift verlieren. Daher wird die Bedeutung des persönlichen Bibelstudiums betont, bei dem Gläubige selbst das Wort Gottes erforschen und sich nicht allein auf die Interpretationen anderer verlassen sollten.

Die Bedeutung von Gottes Wort in der modernen Gesellschaft: Abschließend wird die anhaltende Relevanz der Bibel für das Leben in der modernen Gesellschaft hervorgehoben. Trotz der zahlreichen Ablenkungen und Herausforderungen bleibt Gottes Wort eine unerschütterliche Quelle der Wahrheit und des Trostes. Es ist jederzeit zugänglich und bietet Orientierung und Hoffnung in einer sich ständig verändernden Welt.

Schlussfolgerung: In einer Zeit, in der Ablenkungen allgegenwärtig sind und falsche Lehren verbreitet werden, ist das persönliche Bibelstudium von entscheidender Bedeutung für Christen. Es ist eine Gelegenheit, dem geistlichen Kampf standzuhalten, das eigene Denken zu schärfen und die unerschütterliche Wahrheit Gottes zu entdecken und zu leben. Es ist ein Aufruf zur Selbstreflexion und zur bewussten Entscheidung, Gottes Wort als die ultimative Quelle der Weisheit und des Trostes anzunehmen.

Wer war Jesus? Spinner, Lügner oder Gottes Sohn?

Wer war Jesus? Spinner, Lügner oder Gottes Sohn?

Die Frage, die man sich lange Zeit gestellt hat in wissenschaftlichen Kreisen ist, hat es den Jesus überhaupt gegeben? Oder sind die Berichte der Bibel lediglich nur eine fromme Märchen, ein schöner Mythos von einer wunderbaren Person. Vielleicht gut zur Erbauung von älteren Personen, die vielleicht altmodisch sind oder von schwächlichen Personen, die sowas halt brauchen.

Oder war Jesus tatsächlich eine ernstzunehmende historische Persönlichkeit? Und da hat man die Bibel immer nicht so wirklich in Betracht gezogen, sondern hat  nach historischen Quellen gesucht, ob es denn Jesus wirklich gegeben hat. Wir wollen heute zu Beginn nur mal zwei dieser Quellen uns betrachten. Die erste historische Quelle ist die des römischen Geschichtsschreibers Tacitus. DIeser angesehene Geshcichtsschreiber sagt folgendes:

Christus, von dem sie ihren Namen bekommen hatten, war durch das Urteil des Prokurators Pontius Pilatus exekutiert worden zu der Zeit, als Tiberius Kaiser war. Und der elende Aberglaube war für einen kurzen Moment aufgehalten, nur um erneut auszubrechen, nicht nur in Judäa, dem Heim der Plage, sondern sogar in Rom selbst.“

Also, Tacitus war offensichtlich kein Christ. Er nennt es eine Plage. Und interessant ist ja, er schreibt den Bericht um das Jahr 100 n. Chr. . Wir haben also den Bericht von jemandem, der nicht nur sagt, dass es Christus gegeben hat und nicht nur, dass Christus zur Zeit von Tiberius, von Pontius Pilatus exekutiert worden ist, sondern, dass es auch eine Gruppe von Menschen gab, die sich dann Christen nannten, von denen sie ihren Namen bekommen hatten. Außerdem, dass die nicht nur in Jerusalem oder Judäa waren, sondern sogar bis nach Rom in dieser ersten und zweiten Generation gekommen waren.

Tacitus über Jesus

tacitus über jesus

Josephus über Jesus

jospehus über jesus

Ein anderer interessanter Geschichtsschreiber ist Josephus. Das war ein jüdischer Geschichtsschreiber gewesen, der an römischen Diensten eine große Abhandlung über die jüdischen Altertümer verfasst hat. Jospehus sagt folgendes und zumindest kann man das jetzt in seinem Werk heute so nachlesen:

„Nun gab es zu jener Zeit einen weisen Menschen, Jesus, Wenn es erlaubt ist, ihn einen Menschen zu nennen, denn er tat wundervolle Dinge und war ein Lehrer solcher, die die Wahrheit gerne annehmen. Er zog viele sowohl von den Juden als auch von den Heiden zu sich. Er war der Christus.“

Nun, genau dieser Satz ist sehr, sehr umstritten unter den Geschichtswissenschaftlern. Aber dazu kommen wir gleich noch. Er schreibt weiter:

Und als Pilatus auf Vorschlag unserer Führer ihn zum Kreuz verurteilte, verließen ihn die nicht, die ihn zuerst geliebt hatten. Denn er erschien ihnen erneut lebendig am dritten Tag, so wie die göttlichen Propheten dies und 10.000 andere wundervolle Dinge über ihn vorhergesagt hatten. Und der Stamm der Christen, der nach ihm benannt wurde, ist bis heute nicht ausgestorben auch.

Ist Josephus glaubwürdig?

Er war offensichtlich kein Christ, die Christen haben sich nie Stamm genannt. Aber er sagt einige Dinge, die wirklich interessant sind. Nun, einige Geschichtsschichtler haben gesagt, naja, das klingt fast zu gut, dass er den Jesus Christus nennt und dass er sagt, dass der am dritten Tag auferstanden ist. Man muss zumindest mal festhalten, dass es im 10. Jahrhundert einen anderen Geschichtsschreiber gibt, den Agapius von Hierapolis, der den Josephus zitiert und zwar ein bisschen anders. Also es könnte sein, dass im Laufe der Zeit manche Christen an dem Zeugnis des Josephus so ein bisschen geschönt haben.

Da heißt es nämlich hier, Pilatus hat ihn zur Kreuzigung und zum Tode verurteilt, aber diejenigen, die seine Jünger geworden waren, gaben seine Jüngerschaft nicht auf und erzählten, dass er ihnen drei Tage nach der Kreuzigung erschienen sei und lebe und daher vielleicht der Messias.

Das klingt wahrscheinlich ein bisschen mehr nach dem, was Josephus selbst geschrieben hat, aber der Punkt ist, Mehrere Geschichtsschreiber aus der Zeit belegen eindeutig, neben der Bibel, unabhängig von der Bibel, ohne dass sie an die Bibel geglaubt hätten so sehr, dass es diesen Jesus gegeben hat und sie belegen einige der wesentlichen Details, die uns auch die Bibel über Jesus gesagt hat. Nun, wenn man sich mit Jesus beschäftigt, dann kann man verschiedene Thesen hören.

 

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Machen wir mal ein Experiment. Wenn wir auf der Straße mal eine Umfrage machen würden, was  die Leute über Jesus Christus denken, welche verschiedenen Bezeichnungen würde man da hören?  Wer oder was ist er gewesen? Ein Wanderprediger zum Beispiel? Ein guter Mensch. Ein Prophet? Unsere Freunde, die Moslems, würden das wahrscheinlich sagen, er war ein Prophet, einer der vielen Propheten. Noch eine Idee? Ja, manche würden vielleicht sagen, er war der Sohn Gottes.

Also, sammeln wir, wir haben einen guten Menschen. Manche würden sagen, er war ein spiritueller Lehrer. Er hat so geistliche Wahrheiten gepredigt. Andere würden sagen, er war ein Sozialrevolutionär. Er hat sich für die Armen eingesetzt, er hat sich für die Frauen eingesetzt, er wollte die Gesellschaft stürzen und ist halt nicht durchgekommen. Und andere sagen, nee, er war ein Religionsstifter.

Er hat halt einfach eine neue Religion gestiftet, hat so Leute ausgebildet und wie das viele andere vor ihm und nach ihm gemacht haben. Andere, wie gesagt, würden sagen, er war ein weiterer Prophet. Und so gibt es eine ganze Reihe, ein ganzes Spektrum von Meinungen über Jesus. Interessant ist, dass das schon zur Zeit von Jesus so gewesen sein muss.

Was sagt Jesus über sich selbst?

In Markus 10, Vers 17 finden wir die Geschichte, die wir am letzten Mittwoch schon kurz angedeutet hatten, von diesem jungen Mann, der zu Jesus lief, ihm vor seinen Füßen auf die Knie fiel und ihn gefragt hat, Guter Meister. Was soll ich tun, um das ewige Leben zu erben?
Und wir haben ja dann gelesen, wie Jesus gesagt hat, halte die Gebote. Aber heute geht es uns darum, dass dieser junge Mann gesagt hat, Jesus, du bist ein Meister, du bist ein guter Mensch. Guter Meister. Jetzt schauen wir mal, was Jesus darauf geantwortet hat. Er hat ihn gefragt, was nennst du mich gut?
Niemand ist gut als Gott allein.

Also in anderen Worten, wenn Jesus durch die Innenstadt von München gehen würde und Leute zu ihm kommen würden und sagen, hey, du bist doch dieser gute Mensch Jesus, du bist doch dieser Sozialrevolutionär, du bist doch dieser Religionsbewerber, du bist doch dieser gute Lehrer, dann würde Jesus sie anschauen und sagen, was nennst du mich gut?

Warum nennst du mich einen guten Menschen? Denk mal nach, lieber Mensch, aus welchem Grund nennst du mich einen guten Menschen? Weißt du, was ich alles gesagt habe?


Hier mal ein paar Beispiele von dem, was Jesus so von sich gegeben hat. Er hat zum Beispiel gesagt in Johannes 14, Vers 6, ich bin nicht ein Weg und eine Wahrheit und ein Leben, sondern er sagt, ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Was ist der Unterschied?
Er hat nicht gesagt, naja, also ich bin noch ein weiteres Angebot im großen, bunten Korb der Religion. Für alle, die es mehr auf meine Art mögen, wählt mich. Jesus hatte einen absoluten Exklusivitätsanspruch. Er hat gesagt, ich bin der Weg, ich bin die Wahrheit. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich. Er hat außerdem gesagt, ich bin das Licht der Welt.


Und dann hat er sogar tatsächlich gesagt, wahrlich, wahrlich, ich sage euch, ehe Abraham war, bin ich. Und da hat er sich nicht in der Grammatik vertan. Man müsste eigentlich sagen, ehe Abraham war, war ich. Aber Jesus wollte nicht sagen, ich bin älter als Abraham, er wollte sagen, ich bin. Das war der Name Gottes. Als Der Mose, wenn wir noch später dazu kommen, als Mose den brennenden Dornenbusch gesehen hat und Gott gefragt hat, wer bist du? Da hat Gott gesagt, mein Name ist Ich Bin, der Ich Bin. Also Jesus hat gesagt, ich bin der Einzige, ich bin das Licht der Welt, ich bin die Wahrheit, ich bin der Weg, ich bin das Leben. Ich bin Gott!

3 Möglichkeiten: Spinner, Lügner oder Sohn Gottes

Neben der Frage: „Hat Jesus wirklich gelebt?“ stellt sich jetzt ganz logisch und ganz nüchtern die Frage: Wer war Jesus? Man hat im Grunde genommen nur drei Möglichkeiten. Entweder Jesus sagt nicht die Wahrheit und er weiß es auch. Was ist er dann? Das ist ein Lügner. Oder aber Jesus sagt nicht die Wahrheit, es ist völliger Quatsch was er sagt, aber er glaubt was er gesagt hat. Was ist er dann? Spinner, lügner oder sohn GottesDas ist ein Spinner. Oder aber er sagt die Wahrheit und er weiß es.

Und dann? wäre er tatsächlich Gottes Sohn. Mit anderen Worten, die Option guter Mensch, die Option ein Religionsstifter, ein guter spiritueller Lehrer fällt aus. Weil entweder ist er wirklich gut und er hat alles, was er gesagt hat, dann stimmt das auch und dann ist er Gottes Sohn. Oder aber er ist es nicht und dann hat er ständig gelogen.

Denn jemand, der Leuten erzählt, dass er der Einzige ist, dass er das Leben ist, das nur durch ihn Erlösung stattfinden kann, dass er Gott ist oder ist es nicht, der wäre doch ein gefährlicher Sektenführer, oder? Den kann man doch nicht ernsthaft als guten Menschen bezeichnen. Also diese Option, ich glaube nicht an Jesus, aber ich glaube er war ein guter Mensch, diese Option ist intellektuell, egal ob man Christ ist oder nicht, die ist nicht haltbar. Jeder von uns, egal welcher Weltanschauung, egal welchen Alters, muss sich im Fall von Jesus auf drei Optionen beschränken und eine davon wählen. Entweder Jesus war ein Spinner oder er war ein Lügner oder er war Gottes Sohn.

Zusammenfassung und Quellenübersicht

Die Hauptquellen, die im Text erwähnt werden, sind die Berichte von Tacitus und Josephus.

  1. Tacitus: Tacitus war ein römischer Geschichtsschreiber, der im 1. Jahrhundert n. Chr. lebte. Seine Werke enthalten Informationen über verschiedene historische Ereignisse und Personen seiner Zeit, darunter auch eine Erwähnung von Christus und den Christen in Bezug auf ihre Verfolgung unter Pontius Pilatus.
  2. Josephus: Flavius Josephus war ein jüdischer Geschichtsschreiber, ebenfalls aus dem 1. Jahrhundert n. Chr. Er verfasste unter anderem eine umfangreiche Abhandlung über die Geschichte der Juden. In seinem Werk erwähnt er Jesus Christus und beschreibt ihn als weisen Mann, der Wunder tat und Anhänger hatte.

Es gibt auch Hinweise auf andere historische Quellen und Bücher, die im Text möglicherweise relevant sind, aber Tacitus und Josephus werden als primäre Quellen für die Diskussion über Jesu historische Existenz und Identität herangezogen Der Text diskutiert die historische Existenz Jesu Christi und die verschiedenen Interpretationen seiner Person. Es wird darauf hingewiesen, dass es lange Zeit eine Debatte in wissenschaftlichen Kreisen darüber gab, ob Jesus überhaupt existierte oder ob die biblischen Berichte nur fromme Märchen seien. Zwei historische Quellen werden vorgestellt: Tacitus, ein römischer Geschichtsschreiber, und Josephus, ein jüdischer Geschichtsschreiber.

Tacitus erwähnt Christus und die Christen in seinen Aufzeichnungen und bestätigt, dass Christus unter Pontius Pilatus hingerichtet wurde. Josephus beschreibt Jesus als weisen Menschen, der Wunder tat und Anhänger sowohl unter den Juden als auch den Heiden hatte. Allerdings ist sein Bericht umstritten, da einige glauben, dass er später von Christen bearbeitet wurde. Trotzdem belegen beide Quellen unabhängig voneinander die Existenz Jesu und seiner Anhänger.

Der Text führt auch verschiedene Interpretationen von Jesus an, die Menschen haben könnten, darunter die Ansicht, dass er ein guter Mensch, ein Prophet, ein Sozialrevolutionär oder ein Religionsstifter war. Es wird betont, dass bereits zu Lebzeiten Jesu unterschiedliche Meinungen über seine Identität existierten.

Schließlich argumentiert der Text, dass Jesu Ansprüche zu einer klaren Entscheidung führen: Entweder er war ein Lügner, ein Spinner oder tatsächlich Gottes Sohn. Die Behauptung, er sei nur ein guter Mensch, wird als nicht haltbar betrachtet, da seine Aussagen entweder wahr oder falsch waren und er somit entweder göttlich oder irreführend sein müsste.

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Adventbewegung | Frühgeschichte der Siebenten-Tags-Adventisten

Die Adventbewegung & Frühgeschichte der Adventisten

Diesen Beitrag können Sie sich auch im „Player“ in voller Länge als Predigt anhören. Schauen Sie auch gerne auf unserer Predigt-Übersichtseite vorbei, für weitere spannende Predigten.

Beginn der Adventbewegung

 

Das ist eine fesselnde Predigt über die Ursprünge und die prophetische Bedeutung der Adventbewegung, die von 1798 bis 1844 reichte. Seine Darlegung beginnt mit einem starken Schwerpunkt auf der Bedeutung, die dieser historischen Bewegung zukommt, indem er sie als Erfüllung biblischer Prophetie darstellt. Er hebt hervor, dass die Dreifache Engelsbotschaft aus Offenbarung 14 ein zentraler Bestandteil dieser prophetischen Erfüllung ist, die die Grundlage für die adventistische Theologie bildet.

Durch den Rückgriff auf Daniel 8:14 verdeutlicht Schneller den Schlüssel zur Entstehung der Adventbewegung: die Interpretation der 2300 Tage als Zeitraum, nach dem das Heiligtum gereinigt oder gerechtfertigt werden würde. Diese Reinigung wurde als Hinweis auf das bevorstehende Gericht interpretiert, das im Jahr 1844 eintreten sollte. Er betont die Bedeutung des Jahres 1798, als das Buch Daniel „geöffnet“ wurde und den Menschen ermöglichte, die Zeit des Endes zu verstehen und die Botschaft des Gerichts zu verkündigen.

Erwartung der Adventbewegung

 

Ein weiterer Höhepunkt seiner Predigt ist die Betonung der anfänglichen Erwartung der Adventbewegung, dass Christus im Frühling 1844 kommen würde. Diese Erwartung führte jedoch zu einer Enttäuschung, als Christus nicht wie erwartet erschien. Trotz dieser Enttäuschung hebt Schneller die Bedeutung hervor, die diese Bewegung für die Erweckung und Reformation hatte und wie sie ein Fundament für die adventistische Gemeinde legte.

Es wird ermutigt, die Geschichte der Adventbewegung eingehend zu studieren und daraus Lehren für das eigenes spirituelles Leben zu ziehen. Der Redner unterstreicht die Wichtigkeit, die grundlegenden Lehren dieser Bewegung zu bewahren und das Verständnis des Mitternachtsrufs zu vertiefen, der die Gläubigen bis zum Ende begleiten soll. Seine Darlegung ist durchdrungen von einem tiefen Verständnis für die spirituelle Bedeutung dieser historischen Ereignisse und ihrer Relevanz für die Gegenwart.

Es wird erläutert, warum Christus trotz der vermeintlichen Bereitschaft und Bekehrung vieler Menschen noch nicht wiedergekommen ist. Dies liegt unter anderem daran, dass viele Menschen außerhalb der christlichen Welt die Botschaft noch nicht gehört haben und es auch viele vorgebliche Bekenner gibt, deren Herzen nicht wahrhaftig bekehrt sind.

Wahre Bekehrung

 

Die Predigt betont auch die Bedeutung der Unterscheidung zwischen äußerlicher Bekehrung und wahrer Herzänderung. Es wird erklärt, dass Gott nicht nur Menschen zur Rettung ruft, sondern auch die Absichten und Herzen der Menschen prüft. Eine Krise oder eine Zeit der Erweckung offenbart den wahren Charakter und die wahren Absichten der Menschen.

Die Prüfung und Reinigung, die während solcher Zeiten geschehen, werden mit dem Bild eines Schmelztiegels verglichen, der Schlacken entfernt, um das reine Gold oder Silber freizulegen. Es wird betont, dass die Erweckungsbewegung von 1798 bis 1844 eine Zeit der Reinigung innerhalb der christlichen Gemeinde war, um sie auf die Wiederkunft Christi vorzubereiten.

Es wird weiter der Gedanke ausgeführt, dass trotz menschlicher Fehler und Missverständnisse Gottes Hand über der Geschichte steht und sie zu einem guten Ende führt. Die Zeit der Erwartung möge vergangen sein, aber Gottes Plan und Handeln bleiben trotzdem in Kontrolle, um sein Volk letztendlich zu befreien.

Die Predigt geht detailliert auf die Erfahrung der Milleriten ein, die im Glauben gehorsam gegenüber dem Wort Gottes waren und eine Enttäuschung erlebten, als die erwartete Wiederkunft Christi im Frühling 1844 nicht eintrat. Dies führte zu einer ernsten Prüfung ihres Glaubens und ihrer Grundlagen. Viele hatten einfach den Theorien und Auslegungen der Menschen geglaubt, anstatt die Bibel selbst zu studieren und zu verstehen.

Die Milleriten & die Adventbewegung

 

Die Milleriten erkannten die Gefahren, die damit verbunden sind, menschliche Lehren über die biblische Wahrheit zu stellen. Sie wurden dazu angeregt, das prophetische Wort sorgfältiger zu studieren und ihre Glaubensgrundlagen zu überdenken. Diese Erfahrung sollte sie zu einem gründlicheren Verständnis der Bibel und zu einem tieferen Glauben führen.

Es wird beschrieben, wie die Milleriten noch vor der Adventbewegung eine prophetische Karte entwarfen, die die Symbole aus Daniel und der Offenbarung enthielt, um die Zeitprophezeiung zu verkünden. Trotz der Enttäuschung erkannten sie, dass ihre Erfahrung bereits in der Bibel vorhergesagt wurde, was sie ermutigte, weiterhin auf dem Weg des Glaubens zu bleiben.

Es wird auch darauf hingewiesen, dass die Milleriten die zweite Engelsbotschaft erkannten, die Babylon’s Fall ankündigte. Dies führte zu einer weiteren Sichtung innerhalb der Gemeinde, wo diejenigen, die das Licht des Evangeliums ablehnten, sich von denen trennten, die weiterhin an der prophetischen Botschaft festhielten.

Schließlich wird betont, dass die Erfahrung der Milleriten Teil eines stufenweisen Prozesses war, der noch nicht abgeschlossen ist. Die zweite Erwartung der Wiederkunft im Herbst 1844 erforderte eine Erklärung, die noch aussteht und die Entstehung der Adventbewegung später hervorbringen sollte. Die Predigt endet mit der Aufforderung, weiterhin im Glauben zu bleiben und das prophetische Wort zu studieren, um die Wahrheit zu erkennen und sich darauf vorzubereiten, was noch kommen mag.

Die Predigt beschäftigt sich intensiv mit der Bewegung des Mitternachtsrufs und der Entdeckung, dass der Erlass des Ataxerxes zur Wiederherstellung Jerusalems im Herbst 457 v. Chr. und nicht zu Beginn desselben Jahres in Kraft trat, wie zuvor angenommen. Diese Entdeckung führte zu einer Neuberechnung der 2300 Jahre der prophetischen Zeitangabe aus Daniel und zu einem Verständnis, dass der Beginn dieser Zeit im Herbst lag, was das Ende der Zeit auf den Herbst 1844 verschob. Adventbewegung

Es wird erklärt, dass die Berechnung auf dem jüdischen Kalender basierte und dass die 2300 Jahre von Frühling zu Frühling gezählt wurden. Die Verschiebung des Beginns der 2300 Jahre in den Herbst führte auch dazu, dass das Ende der Zeit ebenfalls in den Herbst fiel. DIese Prophezeihung ist das Fundament der Adventbewegung.

Die Predigt geht weiter darauf ein, wie diese Botschaft der Neuberechnung die Gemeinde wie eine Flutwelle durchdrang und zu einer Erweckung führte, die Fanatismus und Verwirrung beseitigte. Es wird betont, dass diese Bewegung frei von menschlichen Unvollkommenheiten war und von Gott kam.

Besondere Aufmerksamkeit wird auch auf die Demut und Hingabe derjenigen gelegt, die den Ruf des Mitternachtsrufs hörten und gehorchten. Die Predigt vergleicht die Bewegung mit dem siegesfrohen Einzug Christi nach Jerusalem und betont, dass es nicht so sehr um Intellektualität oder Beweisführung ging, sondern um eine von Gott geführte Bewegung, die die Seelen bewegte.

Insgesamt wird die Bedeutung des Mitternachtsrufs und seiner Auswirkungen auf die Gemeinde betont und wie er als eine von Gott geführte Bewegung angesehen wird, die zu einer wahren Erweckung führte und frei von menschlichen Fehlern war.

Weiterhin  befasst sich die Predigt eingehend mit der Geschichte der adventistischen Bewegung und ihren prophetischen Erwartungen, da der Mitternachtsruf als Wendepunkt in der Geschichte der Gemeinde betrachtet wird. Dabei wird hervorgehoben, dass dieser Ruf eine geistliche Erweckung von Irrtümern und eine Hinwendung zu Gott symbolisiert hat.

Die Predigt setzt den Mitternachtsruf in Beziehung zum erwarteten „lauten Ruf“, der mit dem Sonntagsgesetz in Verbindung steht. Es wird darauf hingewiesen, dass die Gemeinde seit 1844 auf die Erfüllung des vierten Engels wartet und dass der laute Ruf eine Krise offenbaren wird, in der sich die Charaktere der Gläubigen zeigen werden.

Besondere Aufmerksamkeit wird auf die Bedeutung einer richtigen Beziehung zwischen Gesetz und Evangelium gelegt. Es wird betont, dass Gottes Gesetze nicht einfach Regeln sind, sondern Schöpfungsgesetze, die darauf abzielen, uns zu transformieren und uns in eine echte Beziehung mit Gott zu bringen. Die Predigt hebt hervor, dass es nicht nur darum geht, äußerliche Regeln zu befolgen, sondern die tieferen Prinzipien hinter den Geboten Gottes zu verstehen und in unser Leben zu integrieren.

Darüber hinaus wird die Bedeutung einer richtigen Vorstellung von Gottes Charakter und Regierung betont. Es wird argumentiert, dass der große Kampf zwischen Wahrheit und Irrtum im Zusammenhang mit Gottes Gesetz stattfindet und dass jeder Mensch geprüft wird, um zwischen den Gesetzen Gottes und den Gesetzen der Menschen zu wählen.

Die Predigt schließt mit einer Aufforderung zur persönlichen Umkehr und Vertiefung in das Verständnis von Gottes Wort. Es wird betont, dass wir Gott wirklich erkennen und eine persönliche Beziehung zu ihm haben müssen, die durch die Liebe und Barmherzigkeit Christi geprägt ist.

 

Kurzzusammenfassung:

 

Aus der Predigt lässt sich eine Vielzahl von Lehren und Themen ableiten:

  • Historische Ereignisse: Die Texte behandeln historische Ereignisse und Entwicklungen innerhalb der adventistischen Bewegung, insbesondere im Zusammenhang mit der Zeit nach 1844.
  • Prophetische Auslegung: Es wird eine prophetische Auslegung der Geschichte präsentiert, die auf biblischen Prophezeiungen und Zeitrechnungen basiert. Insbesondere wird die Bedeutung von Ereignissen wie dem Mitternachtsruf und dem Vierten Engel im Zusammenhang mit dem erwarteten Sonntagsgesetz diskutiert.
  • Gottes Charakter und Gesetz: Die Texte betonen die Wichtigkeit des Verständnisses von Gottes Charakter und seiner Regierung durch seine Gesetze. Es wird argumentiert, dass Gottes Gesetze nicht nur äußere Regeln sind, sondern tiefe spirituelle Prinzipien, die auf seinem Charakter basieren.
  • Treue und Prüfung: Es wird betont, dass Menschen vor die Wahl gestellt werden, zwischen Gottes Gesetz und den Gesetzen der Menschen zu wählen. Dies wird als eine entscheidende Prüfung dargestellt, die den Charakter jedes Einzelnen offenbart.
  • Erlösung und Heiligung: Die Texte unterstreichen die Bedeutung von Erlösung durch Christus und Heiligung durch die Kraft des Heiligen Geistes. Es wird argumentiert, dass die Erfüllung von Gottes Gesetz durch das Werk Christi und die persönliche Transformation des Einzelnen ermöglicht wird.

 

 

Insgesamt betonen die Texte die Bedeutung eines tiefen Verständnisses der biblischen Lehren, insbesondere im Hinblick auf Gottes Charakter, sein Gesetz und die prophetische Erfüllung der Geschichte. Sie rufen dazu auf, treu zu bleiben und sich auf die kommenden Prüfungen vorzubereiten, indem man sich auf Christus und sein Wort stützt.